An Montzener Straße geht es wohl 2026 richtig los

<p>Kabel baumeln von den Strommasten: Die jüngsten Arbeiten an der Montzener Straße in Lontzen verliefen wohl eher etwas chaotisch.</p>
Kabel baumeln von den Strommasten: Die jüngsten Arbeiten an der Montzener Straße in Lontzen verliefen wohl eher etwas chaotisch. | Foto: Union-Fraktion

Der Oppositionspolitiker sprach in diesem Zusammenhang von „Kabelsalat“ und lieferte einige (selbsterklärende) Bildaufnahmen gleich mit.

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Kommentare

  • Es ist in meinen Augen absolut unfassbar, welcher technische Wahnsinn hier in der Montzener Straße getrieben wird. Die sicher gut 70 Jahre alten Strommasten werden durch neue, verstärkte Betonmasten ersetzt und sollen jetzt auch noch das Internet der Zukunft, nämlich die Glasfaserleitungen aufnehmen. Damit wird für wahrscheinlich die nächsten 100 Jahre der Bestand der oberirdischen Leitungen hier manifestiert. Wer trifft derart unsinnige Entscheidungen und wer genehmigt diese? Hier bei uns auf dem Land sind die Kosten für unterirdische Verlegung extrem gering, weil fast überall nur ein Straßengraben ausgehoben werden muss, was bei der Verlegung der Mittelspannungsleitung vor ein paar Jahren ohnehin der Fall war. Damals hätte man den ganzen Rest auch dort verlegen können und es wäre eine zukunftssichere und ästhetische Installation gewesen. Auch hätte man dabei problemlos Leerrohre mit einbauen können. Und auch jetzt noch, wäre es kostengünstiger gewesen, die ganzen Leitungen in die Erde zu verlegen. Mit ORES hatte ich bezüglich des Baus einer Stromkabine auf unserem Grundstück schon einmal Kontakt aufgenommen, wobei mir mitgeteilt wurde, dass man den einzelnen Hauseigentümern keine Kosten für die Umstellung auf einen unterirdischen Anschluß zumuten könne. Bereits damals entkräftete ich das Argument damit, das bei einer Inaugenscheinnahme meinerseits, keiner der Anlieger noch einen oberirdischen Stromanschluss hat. Wie lange wollen sich die Anwohner hier in der Montzener Straße diese Verschandelung unserer wunderschönen Landschaft und die Vernachlässigung im Straßenbau noch widerspruchlos gefallen lassen?
    Das Foto der desolaten Leitungen, das hier abgedruckt wurde, ist noch das kleinste Übel. Es gibt ein paar Meter weiter noch viel schlimmere Zustände, die ich auch dokumentiert habe. Leider kann ich diese hier nicht einbringen.
    Zu den chaotischen Zuständen bei den Baumaßnahmen, die der Bauschöffe nicht kommentieren möchte, kann ich sagen, dass ich wegen der sogar lebensgefährlichen Beschilderung, die Polizei anrief, die diese dann in der Nacht noch beseitigt hat.
    Mögliche Baubeginne wurden schon seit vielen Jahren immer wieder erwähnt, trafen aber nie ein. Ich sehe ich das nur noch als Ruhigstellungsstrategie. Noch vager als „Wir rechnen aktuell mit einem Baubeginn im Frühjahr 2026“, kann man doch so etwas gar nicht kommentieren. Da kann man nicht einmal zur Rechenschaft gezogen werden, selbst wenn es gar nicht dazu kommen sollte.
    Sollte es aber endlich doch zur grundlegenden Instandsetzung der Montzener Straße kommen, wäre es ein Wahnsinn, wenn in diesem Zuge nicht die oberirdischen Leitungen unterirdisch verlegt werden würden. Ganz nebenbei würde das die Betriebssicherheit der Strom- und Internetversorgung extrem erhöhen, denn Unfälle auf der Straße, bei der ein Strommast getroffen wird, gäbe es nicht mehr.

    Mit sehr enttäuschten Grüßen
    Manfred Jantz

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