Mission beendet: Die Informatoren Didier Reynders (MR) und Johan Vande Lanotte (SP.A), die den Weg für die Bildung einer neuen Föderalregierung ebnen sollten, wurden am Montag vom König freigestellt. Wer die beiden Regierungsbilder ersetzen wird, ist momentan aber noch nicht bekannt.
Auf der Luxemburger Straße in St.Vith, auf Höhe der Autobahnausfahrt St.Vith-Süd (Mailust), ist am frühen Montagnachmittag ein 19-jähriger Pkw-Fahrer aus der deutschen Eifel ums Leben gekommen.
Die wallonische Regierung hat ein deutliches Zeichen gesetzt und den durch Nethys, dem operativen Arm der Lütticher Interkommunalen Enodia, bereits eingefädelten Verkauf von Voo, Win und Elicio kurzerhand gestoppt. Es könnte sein, dass der wallonische Ministerpräsident Elio De Rupo seiner PS damit den Weg frei gemacht hat, um wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen.
Pech für Maxime Lestienne: Der Offensivspieler von Standard Lüttich muss seine Teilnahme an den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen San Marino und Kasachstan absagen.
Auch nach dem dritten Spieltag bleiben die Roller Bulls Ostbelgien sieg- und punktlos. Zum Abschluss der „englischen Woche“ unterlagen die ostbelgischen Rollstuhlbasketballer im Derby den Doneck Dolphins aus Trier deutlich mit 75:51.
Man kann getrost von einem Auftakt nach Maß für die Herren des VBC Lommersweiler sprechen. Auch das zweite Heimspiel gestalteten die Schützlinge von Petr Tandler erfolgreich.
In Föhren (Kreis Trier) fand am Samstag im Rahmen des Bitburger Läufercups ein Lauf über zehn Kilometer statt. Sieger wurde Alexander Bock aus Trier in 32:31 Minuten. Auch Ferahiwat Königs war erfolgreich.
Noch ist Aufsteiger VBC Lommersweiler in der Damen Promotion noch nicht angekommen. Am Samstag kassierten Lena Trost und Co eine 1:3-Niederlage, doch ohne das Eingreifen von Schiedsrichter Philippe Greif wäre vielleicht ein zweiter Satzsieg und der erste Punkt möglich gewesen.
Eine Halbzeit hui, die andere pfui. Es sind Szenen, die an das Pokal-Derby gegen Eupen erinnerten. Doch gegen DHW Antwerpen war es die erste Hälfte, in der die Ostbelgierinnen eine starke Form an den Tag legten und die zweite, in der ein Einbruch passierte, der sich so nicht ereignen darf.
Nach dem Höhenflug der letzten Wochen sind die Eupener Handballer am Samstag „geerdet“ worden: In Izegem setzte es für die Rot-Weißen eine deutliche 20:28-Niederlage.
In den vergangenen Jahren sind dem belgischen Sozialsicherheitssystem eine halbe Milliarde Euro verloren gegangen, weil ein kostengünstiges Medikament gegen Altersblindheit nicht erstattet wird, während es für die wesentlich teurere Variante sehr wohl eine Rückerstattung gibt.
Die Eupener Handballerinnen haben auch ihr drittes Punktspiel in der 2. Division siegreich gestaltet. Am Samstagabend bezwang die KTSV Eupen den Brussels HC deutlich mit 37:15.
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) sorgt für einen hohen wirtschaftlichen Schaden. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Belga, kostet die schwere Virusinfektion dem belgischen Sektor eine halbe Milliarde Euro.
Das Projekt, den Tourenwagen-Langstreckensport in Spa-Francorchamps wieder aufleben zu lassen, erwies sich am Wochenende als ehrgeiziges, aber kompliziertes Unterfangen. Bei der ersten Auflage der TCR Spa 500 gingen nur 17 Teams an den Start, weit weniger als vom niederländischen Ausrichter Creventic geplant.
Obwohl die AS Eupen am Samstagabend gegen den KV Mechelen ihre sechste Niederlage kassierte, hinterließ Innenverteidiger Olivier Verdon einen eher positiven Eindruck.
Die zum Jahresende auslaufende „Ostbelgien-Regelung“ (OBR) zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung dürfte verlängert werden. Davon geht zumindest Hubert Heck, Direktor der Freien Krankenkasse, aus.
Die sozialistische Gewerkschaft FGTB hat die Statistiken mehrerer nationaler und internationaler Institutionen analysiert und festgestellt, dass in Belgien in immer mehr Bereichen Ungleichheit entsteht. Zudem gerät die soziale Sicherheit unter Druck, sowohl auf der Ausgaben- als auch auf der Einkommensseite. Die Gewerkschaft fordert daher unter anderem mehr vollwertige Arbeitsplätze und einen verallgemeinerten Sozialbeitrag.