Rund 30 Ostbelgier aus der Facebook-Gruppe „Open borders Belgium“ demonstrierten am Samstag auf Köpfchen mit Mundschutz und Abstand für offene Grenzen. Sie forderten einheitliche Regeln auf beiden Seiten der Grenze und eine weitgehende Maskenpflicht.
Mit dem Coronavirus infizierte Personen schneller finden, sie testen und versorgen; besonders gefährdete Menschen vor einer Infektion schützen, indem die Infektionsketten wirksam durchbrochen werden und die Verbreitung des Virus verhindert wird. Diese Absicht steckt hinter dem System der Kontaktverfolgung („Contact-Tracing“), das ab diesem Montag landesweit eingeführt wird.
1.400 Zuschauer aus Eupen, Essen, Ebersberg und dem Rest der Welt waren am Samstagabend virtuell im Alten Schlachthof zu Gast, um ein außergewöhnliches Konzert mitzuerleben.
Die Expertengruppe, die die Regierung über die Corona-Ausstiegsstrategie berät, arbeitet bereits an einem Plan für einen möglichen weiteren Lockdown. Das sagt Prof. Erika Vlieghe, die Leiterin der Expertengruppe, in der Zeitung „Le Soir“. Sie hofft jedoch, dass es dazu nicht kommen wird.
An einem Drive-In-Schalter der Fastfood-Kette McDonald’s in La Louvière hat eine Frau am Freitag mit einem selbstgebastelten Auto aus Karton für Aufsehen und Erheiterung gesorgt
Die jüngste Statistik zur Covid-19-Epidemie in Belgien zeigt weiterhin eine positive Entwicklung. Für Samstag wurden weniger als hundert neue Todesfälle und Krankenhausaufnahmen gemeldet - so wenig wie schon lange nicht mehr.
„Ich will mit meiner Musik Menschen glücklich machen“, sagt Svenja Schieren. Natürlich live und am besten vor einer vollen Tanzfläche. Vor ein paar Wochen hätte dieses Zitat ihrer Leidenschaft noch ansteckend wirken dürfen. Infizierung, selbst positive, ist aber zurzeit ein Unwort – und Partys gelten mittlerweile als bußgeldrelevante No-Go-Areas.
Am Samstagmittag wurde eine Frau auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Prüm beim Einladen ihrer Einkäufe ins Auto von einem angeblichen Polizeibeamten angesprochen.
Belgische Fischerboote haben im vergangenen Jahr 13.659 Tonnen Fisch aus dem Meer geholt, darunter hauptsächlich Scholle, Seezunge und Rochen. Das sind 7,5 Prozent weniger als 2018, das bis dahin schlechteste Jahr aller Zeiten. Das schreibt die Zeitung „La Dernière Heure“ am Sonntag.
Der britische Premierminister Boris Johnson hat nach seinem Krankenhausaufenthalt wegen einer Covid-19-Erkrankung über Pläne für einen möglichen Todesfall gesprochen.
Supermärkte dürfen ab Dienstag (5. Mai) chirurgische Mundmasken verkaufen. Aufgrund der Knappheit solcher Mundmasken war dies seit dem 23. März verboten.
Der Loveparade-Prozess könnte am Montag eingestellt werden. Die wichtigsten Voraussetzungen liegen vor. Bei einer Einstellung ginge einer der aufwendigsten Prozesse ohne Urteil zu Ende.
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Prüm hat ein falscher Polizist am Samstagmittag ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro von einer Frau verlangt, weil diese keine Mundmaske trug.
Ab Montag sind kurze Autofahrten zu Sport- oder Erholungszwecken (beispielsweise zum Spazierengehen im nahe gelegenen Wald oder in einem Park) wieder erlaubt. Dies wurde bislang nur Familien mit Kindern bis fünf Jahren zugestanden.
Die Föderalregierung hat am Samstag eine Einigung über den Sonder-Elternurlaub während der Coronakrise erzielt. Die Vereinbarung wird wohl noch dem Staatsrat vorgelegt, soll aber rückwirkend ab 1. Mai in Kraft treten, sodass betroffene Eltern, die ab Montag wieder außerhalb ihrer Wohnung arbeiten, eine Lösung für die Betreuung ihrer Kinder haben, während die Schulen noch geschlossen sind.
Tagtäglich werden die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Belgien veröffentlicht. Aber wie sieht die Lage eigentlich in der Deutschsprachigen Gemeinschaft aus? Die Internetplattform ostbelgienlive.be liefert einige Zahlen.