In diesem Jahr sind in Belgien 55 Menschen bei Wohnungsbränden ums Leben gekommen. Das geht aus einer Zählung der flämischen Organisation Oscare hervor, einem Forschungs- und Unterstützungszentrum für Brandverletzte. 2024 hatte es noch 75 Todesopfer gegeben. Oscare führt den deutlichen Rückgang unter anderem auf die Rauchmelderpflicht in der Region Brüssel-Hauptstadt sowie die Sanierung älterer Gebäude zurück.
Wer noch eine Ansichtskarte aus dem Kopenhagen-Urlaub in einen der öffentlichen roten Briefkästen werfen möchte, muss sich beeilen. Als wohl erstes Land Europas stellt das hoch digitalisierte Dänemark in diesen Tagen die öffentliche Briefzustellung ein und entfernt sämtliche Briefkästen aus dem Stadtbild.
Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) hat den Kauf des FN Smart Protector 303T für die belgische Armee genehmigt. Das teilte er am Montag mit. Bei dem System handelt es sich um eine hochentwickelte, sogenannte „weniger tödliche“ Waffe des Herstellers FN Herstal, die mithilfe einer intelligenten Kamera das Risiko unbeabsichtigter Kopfschüsse deutlich reduzieren soll.
Der wallonische Minister für Raumordnung sowie Gewerbe-/Industriegebiete, François Desquesnes (Les Engagés), hat der Entwicklungsagentur SPI einen Zuschuss in Höhe von zwei Millionen Euro für die Erschließung des Gewerbe- und Industriegebiets „Eupen 4“ im East Belgium Park gewährt. Mit dieser Summe soll die erste Phase der Arbeiten finanziert werden. Konkret handelt es sich um die Sanierung und Erweiterung des Siebeponiswegs und damit einer wichtigen, direkten Anbindung an die großen Verkehrsachsen.
Nach einem ungewöhnlich milden Herbst freuen sich die Händler über den angekündigten Temperaturrückgang – pünktlich zum Start der Winterschlussverkäufe an diesem Samstag. Laut einer Umfrage der Branchenorganisation Mode Unie rechnen rund drei Viertel der befragten Geschäfte damit, mindestens den gleichen Umsatz zu erzielen wie während der Januar-Rabatte 2024.
Die türkische Polizei geht in mehreren Provinzen gegen Strukturen der Terrormiliz Islamischer Staat vor. Innenminister Yerlikaya berichtet von Toten und Verletzten bei einem Einsatz in Yalova.
Das Nationale Kriminalitäts- und Kriminologische Institut (INCC) stellt für das Jahr 2025 einen klaren Anstieg des Drogenkonsums am Steuer fest. Besonders auffällig ist dabei der Mischkonsum, also die gleichzeitige Einnahme verschiedener Substanzen, etwa Drogen in Kombination mit Alkohol oder Medikamenten.
In Brüssel hat sich die Zahl der gerichtlichen Ermittlungsverfahren innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Das berichtet die Zeitung „De Standaard“ unter Berufung auf aktuelle Zahlen. Wegen des akuten Personalmangels warnt die Vorsitzende des niederländischsprachigen Gerichts erster Instanz vor einer möglichen „Crash-Situation“.
In der letzten Plenarsitzung des Parlaments der DG (PDG) standen vor allem die Verabschiedung des Programmdekrets sowie die Gemeindedotationen im Mittelpunkt. Doch auch ein weiterer Dekretentwurf wurde gebilligt: Es ging um die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden im Bereich der Besteuerung in Bezug auf Kryptowährungen.
Der Musikverband Födekam ist überzeugt, dass in vielen ostbelgischen Vereinen musikalische Talente schlummern, die das Potenzial haben, ein Ensemble oder einen Chor zu leiten. Um diese Begabungen zu fördern, organisiert der Verband im März 2026 erneut einen Schnupperkurs im Instrumentalbereich, der Interessierten ab 14 Jahren erste Einblicke in die Kunst des Dirigierens vermitteln soll.
Im zweiten Anlauf sichert sich der linke Reform-Premier eine Regierungsmehrheit. Seine Anhänger feiern ausgelassen. Albin Kurti beteuert, dass auf seine Mannschaft noch viel Arbeit warte.
Lange galten Tinder und Bumble als Platzhirsche im Online-Dating. Millionen Nutzer wischten sich zum vermeintlichen Glück. Doch die glänzenden Jahre sind vorbei: Beide Plattformen verlieren zunehmend zahlende Mitglieder, und vor allem junge Menschen wenden sich ab. Gleichzeitig entstehen neue Angebote – kleiner, spezieller, persönlicher. Und auch das klassische Flirten im echten Leben erlebt eine Renaissance. Das berichtet „De Tijd“ am Samstag. „Ich stelle fest, dass Offline-Flirten wieder deutlich an Popularität gewinnt“, sagt die belgische Sexualtherapeutin Rika Ponnet, im Gespräch mit der flämischen Zeitung.
Seit fast vier Jahren verteidigt sich die Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg. Der US-Präsident hat Selenskyj eingeladen, um einen Friedensschluss zu befördern. Doch es bleibt wenig Konkretes.
Die Gemeinde Kelmis hat ihre ergänzende Verkehrsordnung für Kommunal- und Provinzialstraßen angepasst. Der Gemeinderat verabschiedete die Änderungen am Montagabend. Die bisher gültige Regelung stammte aus dem November 2021. Seitdem habe es zahlreiche neue Situationen gegeben, erklärte der zuständige Schöffe Pascal Kreusen (Elan). „Wir haben uns jetzt mal richtig daran gesetzt“, sagte er und verwies auf mehrere Sitzungen des zuständigen Ausschusses. Dabei seien nicht nur Vorschläge der Verwaltung diskutiert worden. „Es sind sehr konstruktive Vorschläge der einzelnen Mitglieder gekommen, egal ob Mehrheit oder Opposition.“
Seine Stimme ist kristallklar, kraftvoll und zugleich verletzlich – und sie trifft ihr Publikum mitten ins Herz. Mit seinem neuen Album „The Healing“ geht Jasper Steverlinck auf Tour und macht am 24. Januar (20 Uhr) Halt im Alten Schlachthof in Eupen. Im Gespräch mit dem GrenzEcho spricht der belgische Ausnahmekünstler über Dankbarkeit, musikalische Freiheit, innere Heilung und Konzerte als emotionale Achterbahnfahrt.
Klaus-Dieter Convents (70) und der Handballverband werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Ein Vierteljahrhundert lang war der Eupener für die Schiedsrichter in Belgien zuständig, kümmerte sich um ihre Begleitung und Weiterentwicklung. Im Oktober allerdings enthob der frankofone Verband den ehemaligen Olympiareferee seines Amtes – und löste damit einen Sturm der Entrüstung aus.