Die frühlingshaften Temperaturen haben in den letzten Tagen zahlreiche Lütticher dazu verleitet, sich an der frischen Luft aufzuhalten. Statt eine Maske im Gesicht zu tragen und den nötigen Abstand zu halten, wurde allen voran im Boverie-Park „gesocialised“, als ob es keine Pandemie gäbe.
Die Profis des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln haben sich mit der Vereinsführung zum bereits dritten Mal während der Corona-Pandemie auf einen Gehaltsverzicht geeinigt. „Das kann ich bestätigen“, sagte Sport-Geschäftsführer Horst Heldt am Freitag.
Ist die dritte Welle vermieden worden? Die Zahl der in belgische Krankenhäuser eingelieferten Corona-Patienten steigt zwar weiter, gleichzeitig aber scheint der Höhepunkt der Neuinfektionen erreicht worden zu sein. Das stimmt den Virologen Steven Van Gucht hoffnungsvoll.
Die Supermarktkette Carrefour lässt von Deliveroo Lebensmittel nach Hause liefern, vorerst nur in Brüssel und Ende März in Lüttich, Antwerpen und Gent.
Tschechien führt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Quarantäne-Bonuszahlung ein. Präsident Milos Zeman unterzeichnete am Freitag ein entsprechendes Gesetz.
Die meisten Konflikte müssen nicht vor Gericht landen. Eine Initiative möchte Bürgern den Zugang zur außergerichtlichen Konfliktlösung vereinfachen. Hierzu wird, zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts, eine kostenlose Beratungssprechstunde eingerichtet.
Die Erwartungen an ein Pokalspektakel zwischen Standard Lüttich und Club Brügge sind in Erfüllung gegangen. Doch in Erinnerung wird das Viertelfinale am Donnerstagabend nicht wegen des 1:0-Erfolgs der Lütticher oder des frühen Ausscheidens des letztjährigen Finalisten bleiben, sondern wegen zweier mindestens strittiger Entscheidungen, die das Spiel zugunsten der „Rouches“ kippten – und wegen einer weiteren Peinlichkeit im belgischen Fußball.
Die Brüsseler Regionalregierung arbeitet an einem Dekret zur Streichung von weiteren 65.000 Parkplätzen auf den Straßen und Plätzen der Hauptstadtregion. Die Begründung? Je weniger Parkplätze zur Verfügung stehen, desto weniger Menschen werden mit dem Auto nach Brüssel fahren, und desto weniger Brüsseler werden mit dem Auto fahren. Laut dem Automobilclub Touring lässt man dabei außer acht, dass „die Hauptstadt Europas nicht Chevetogne“, also ein Provinznest, ist.
Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass auf dem Gelände des FC Bütgenbach ein Kunstrasenplatz angelegt werden soll. Aber nicht nur an der Frage, mit wie viel Geld sich die Gemeinde an den Kosten beteiligen soll, schieden sich am Donnerstagabend im Gemeinderat die Geister – und zwar quer durch die Fraktionen.
Das Verbot nicht notwendiger Reisen sei eine verhältnismäßige und vorübergehende Maßnahme. Sie sei Teil einer umfassenderen Politik, die darauf abzielt, eine dritte Welle von Corona-Infektionen zu verhindern. So lautet die offizielle Antwort der Föderalregierung auf die Kritik der EU-Kommission zum belgischen Reiseverbot.
Überall werden die Menschen mit allerlei fragwürdigen Aufrufen rund um das Coronavirus konfrontiert – vor allem in sozialen Netzwerken. Wie die Tageszeitung „La Meuse“ berichtet, hat Facebook nun eine Gruppe von Maskengegnern gelöscht. Den Administrator der Gruppe verwundert dieses Vorgehen nicht wirklich.
Japan wird den Ausnahmezustand im Großraum Tokio um zwei Wochen verlängern. Dies kündigte Regierungssprecher Katsunobu Kato am Freitag an. Ursprünglich sollten die besonderen Corona-Schutzmaßnahmen am Sonntag enden, doch Bars und Restaurants müssen in der Ausrichterstadt der im Sommer geplanten Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) nun noch mindestens bis zum 21. März um 20.00 Uhr schließen. Am 25. März ist der Start des olympischen Fackellaufs in Fukushima geplant.
Die flämische Abgeordnete Celia Groothedde schlägt Alarm: „Immer mehr Frauen haben kein Geld, um Binden oder Tampons zu kaufen.“ Die Groen-Politikerin bezieht sich auf Zahlen der gemeinnützigen Organisation BruZelle, die im vergangenen Jahr 17.000 Pakete Damenbinden verteilt hat – doppelt so viele wie 2019 (8.400) und fünf Mal so viele wie 2018 (3.300).
Weniger Einbrüche und Diebstähle, dafür zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen: Die Art der kriminellen Vergehen hat sich während der Coronakrise verlagert. Das berichten die Zeitungen „De Tijd“ und „De Standaard“ am Freitag.
Trotz Coronakrise waren hierzulande 41 Prozent der Arbeitnehmer im vergangenen Jahr keinen einzigen Tag krankheitsbedingt abwesend – so viele wie seit 2010 nicht mehr. Dies hat der Personaldienstleister SD Worx auf Grundlage der Gehaltsdaten von rund 750.000 Arbeitnehmern in Belgien ermittelt.
Weltweit kämpfen Frauen für mehr Selbstbestimmung und Gleichberechtigung, bessere Löhne und Karrierechancen. Sie wollen nachts auf der Straße keine Angst haben müssen und nicht aufs Muttersein reduziert werden – und das nicht nur am 8. März, dem Weltfrauentag, sondern an jedem Tag im Jahr. Der Weg dorthin ist weit. Wer ihn beschreitet, braucht einen langen Atem.
Am 7. März organisieren die Compagnie Irene K. VoG und die Frauenliga/vie féminine VoG in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnerinnen des euregionalen Frauennetzwerks ein kostenloses Online-Event.