Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren 37 Prozent der Mitarbeiter keinen einzigen Tag abwesend. Den größten Rückgang der Fehlzeiten gab es bei den Angestellten (minus sieben Prozent). Fast die Hälfte (45 Prozent) der Angestellten war keinen einzigen Tag krankheitsbedingt abwesend. Dieser Prozentsatz ist bei Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern noch höher (52 Prozent).
Arbeitnehmer waren zwar einerseits seltener krank, aber wenn sie doch krank wurden, dann fehlten sie für einen längeren Zeitraum. Im Jahr 2020 waren Angestellte durchschnittlich 10,4 Tage abwesend, verteilt auf zwei Perioden. Im Jahr 2019 waren es 9,7 Tage. Für Arbeiter entsprach dieser Wert 12,5 Tagen im Jahr 2020, was einem leichten Anstieg im Vergleich zum Jahr 2019 (12,4 Tage) entspricht. Im Durchschnitt waren Arbeitnehmer im vergangenen Jahr zwei Mal pro Jahr eine Woche oder insgesamt elf Tage abwesend.
Im Vergleich zu 2019 stieg die Zahl der Arbeitnehmer, die länger als einen Monat und kürzer als ein Jahr krankgeschrieben waren, um 17 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl der Tage sank jedoch von 51 auf 45.
„Im März waren Arbeitnehmer sehr vorsichtig und blieben bei ersten Grippesymptomen zu Hause, was zu einem enormen Anstieg der Fehlzeiten führte“, sagt Kim Van Houtven von SD Worx. „Heimarbeit und zusätzliche Abstands- und Hygienemaßnahmen haben sicherlich dazu beigetragen, kurzfristige Abwesenheiten in der Folgezeit einzudämmen.“ (belga/sue)

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