Im Jahr 2026 blickt die Eumavia – die Vereinigung deutschsprachiger Studenten aus Neu-Löwen – auf ein ganz besonderes Jubiläum: Denn seit 100 Jahren steht sie mittlerweile für Freundschaft, Zusammenhalt und gelebte Tradition. Dieses bedeutende Ereignis wird mit einem vielfältigen Programm gewürdigt, das aktuelle Mitglieder und die vielen Ehemaligen zusammenführt.
Die Bereitschaft der Belgier, beim nächsten Autokauf auf ein rein elektrisches Fahrzeug umzusteigen, bleibt nach wie vor begrenzt. Laut dem aktuellen Mobilitätsbarometer von Europ Assistance planen lediglich 38 Prozent, sich für ein 100 % elektrisches Auto zu entscheiden. Eine deutliche Mehrheit von 62 Prozent bevorzugt weiterhin Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor oder Hybridantrieb.
Das Recht auf Sterbehilfe für Menschen mit Demenz: Diese Debatte ist in den vergangenen Tagen mit Wucht zurückgekehrt, nachdem ein offener Brief eines Betroffenen die Politik aufgerüttelt hat. Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) fordert Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) auf, rasch konkrete Gesetzestexte zur Reform der Sterbehilfegesetzgebung vorzulegen.
Bei einer Kundgebung vor dem Brüsseler Hauptbahnhof verteilen Aktivisten und Sozialarbeiter Flugblätter und halten Reden. Ihr Ziel: die Realität der Obdachlosen sichtbar machen und den politischen Druck erhöhen. „Wir haben noch 3 Jahre, 9 Monate und 6 Tage“, rufen sie mit Blick auf das europäische Ziel, Obdachlosigkeit bis 2030 zu beenden. Die Bilanz ist jedoch ernüchternd: In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Zahl der Obdachlosen in der Hauptstadt mehr als verfünffacht – trotz millionenschwerer Investitionen.
Am Freitagmorgen wurde in den Räumlichkeiten von GE-Media in Eupen das Projekt „Demino“ vorgestellt. Ab sofort soll die neue Plattform zur besseren Koordinierung der politischen Bildung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft beitragen. Projektkoordinatorin Claudia Kochanowski beantwortet einige zentrale Fragen.
Fast sechs Millionen Menschen weltweit bekennen sich zum Bahá'í-Glauben. Sie kommen aus 194 Ländern, sprechen hunderte Sprachen und gehören keiner einzigen Kirche an. In Belgien sind es rund 400, in Ostbelgien eine Handvoll. Das lokale Zentrum befindet sich in einem Zimmer in der Eupener Unterstadt. Wer dort klingelt, trifft auf Hugh Featherstone.
Der Däne Jonas Vingegaard hat bei der Katalonien-Rundfahrt ein deutliches Zeichen gesetzt. Der Fahrer von Visma-Lease a Bike gewann am Freitag die fünfte Etappe und übernahm zugleich die Führung im Gesamtklassement.
„Der Wahnsinn am Stockbergerweg geht weiter“, scherzt Youri Denert: Der Torwart bleibt bei der KTSV Eupen, unterschrieb bei seinem Heimatklub sogar gleich für die nächsten zwei Saisons. Das verkündete er nur kurz, nachdem die KTSV den Trainerwechsel von David L´Hoest hin zu Thomas Cauwenberghs bekanntgegeben hatte.
Tennis im Fußball-Tempel: Das Estadio Santiago Bernabéu verwandelt sich während der Madrid Open (ab 20. April) in eine Trainingsanlage für die Profis der ATP und WTA. Wie die Turnierveranstalter mitteilten, wird im Stadion von Real Madrid ein Sandplatz errichtet. Dort sollen die größten Namen der Tour vor Zuschauern Einheiten absolvieren.
Wer am Landesflughafen in Zaventem, auch Brussels Airport genannt, künftig einen Mietwagen abholen möchte, muss sich umstellen: Ab Samstagabend sind die Verleihfirmen nicht mehr in der Ankunftshalle zu finden, sondern in einem neuen Parkhaus direkt gegenüber der Drop-off-Zone.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die letzten vier Spieltage der Bundesliga und 2. Bundesliga zeitgenau angesetzt. Demnach spielt der FC Bayern in den terminierten Runden bis zum Saisonende ausschließlich am Samstag.
„Das unverhoffte Glück des Hari Hünerbein“ erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der Ende des 19. Jahrhunderts Eupen verließ und sein Glück im Rheinland suchte. Geschrieben hat es der Kölner Walter Schulz, ein Nachfahre des Protagonisten. Am Donnerstagabend stellte er im IKOB-Museum sein Werk vor – und erhielt dabei Unterstützung seiner beiden Brüder Erwin und Martin, die das Familienwerk ebenso fesselte.
Das ist eine Überraschung: Wie die Arbeitsgemeinschaft Karneval Eupen-Kettenis (AGK) am Freitagnachmittag mitteilte, wird es in der Session 2027/2028 keinen Karnevalsprinzen in Eupen geben.
Der Markt der Lehrberufe hat sich in Ostbelgien mittlerweile fest etabliert. Am vergangenen Donnerstagabend testeten IAWM und ZAWM nach Schulschluss ein neues Format in entspannter Atmosphäre. Bei einem Erfrischungsgetränk und Snacks tauschten regionale Betriebe mit potenziellen Lehrlingen aus.
Der Beirat für Raumordnung der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird im Mai turnusgemäß neu besetzt. Bewerbungen sind noch bis zum 24. April möglich. Der Beirat fungiert dabei als unabhängiges Fachgremium, das die Regierung berät und unterschiedliche Interessen – etwa von Gemeinden, Wirtschaft, Landwirtschaft und Umweltorganisationen – zusammenbringt, wie es in einer Mitteilung heißt.
Am Freitagmorgen wurde in den Räumlichkeiten von GE-Media in Eupen das Projekt „Demino“ vorgestellt. Ab sofort soll die neue Plattform zur besseren Koordinierung der politischen Bildung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft beitragen. Koordiniert wird die Initiative vom Volkshochschule Bildungsinstitut.
Bei ihrer ersten gemeinsamen Staatsreise haben die fünf Ministerpräsidenten der belgischen Teilstaaten in Norwegen ein seltenes Bild der Geschlossenheit abgegeben – trotz unterschiedlicher politischer Interessen und einzelner Spannungen. So schildert es die Brüsseler Tageszeitung „Le Soir“ in ihrer Freitagsausgabe.
Der Kommunale Behindertenbeirat der Gemeinde Kelmis setzt ein klares Zeichen für mehr Inklusion im Alltag: Mit einem Zuschuss von 540 Euro unterstützte das Gremium den örtlichen Schützenverein, dem SSV Heidkopf Kelmis, bei der Anschaffung einer speziell angefertigten Vorrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung.
Diese Woche war es wieder so weit: Ein Politiker – diesmal ein Kammerabgeordneter von DéFI – sagt etwas Falsches über die Deutschsprachige Gemeinschaft oder über Deutschsprachige, und in Ostbelgien steigt ziemlich schnell der Puls. Empörung, Stellungnahmen, klare Kante, parteiübergreifend. Es gleicht einem Ritual.
Edin Dzeko strahlte. Erst rettete der Stürmerstar von Schalke 04 seine Bosnier in den WM-Playoffs gegen Wales kurz vor Schluss doch noch in die Verlängerung, dann setzten sich die „Drachen“ in Cardiff im Elfmeterschießen durch. Und so kommt es nun zu einem Finale um das WM-Ticket gegen Italien – Dzekos alte Heimat.