Im Jahr 2023 wurden fast 767 Tonnen Müll entlang wallonischer Autobahnen eingesammelt. Das hat fast 3,5 Millionen Euro gekostet. Dies berichtet die wallonische Gesellschaft für Infrastrukturfinanzierung (Sofico) am Freitag bei der Ankündigung ihrer neuen Sensibilisierungskampagne.
Lage im Überblick Der ukrainische Präsident Selenskyj wird nicht müde, wenn er um weitere Hilfe für sein Land kämpft. Nach den Teilnehmern des Nato-Gipfels trifft er US-Gouverneure.
In Stolberg strömt ein Flüsschen malerisch durch mittelalterliche Gassen. Doch im Juli 2021 bekam die Vicht eine zerstörerische Kraft – mit Folgen, die noch jahrelang zu spüren sein werden.
Wie funktioniert eine Demokratie und welche Rolle übernimmt der Einzelne in diesem politischen System, bei dem die Macht per Definition vom Volk ausgeht? Die „Demokratiefabrik“ im Parlament der DG (PDG) bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich spielerisch mit dieser und anderen gesellschaftlichen Fragen wie Fremdenfeindlichkeit, Religionsfreiheit und kulturelle Vielfalt auseinanderzusetzen. Das GrenzEcho sprach mit der PDG-Mitarbeiterin Nadine Streicher über ihre Erfahrungen mit dieser Ausstellung der besonderen Art.
Als erste Stadt der Welt verlangt Venedig seit diesem Jahr von Tagesbesuchern Eintritt. Offiziell war das bislang nur ein Versuch. Jetzt soll das zu einer Regelung auf Dauer werden. Und teurer.
Wer seinen Schulabschluss schaffen möchte, dem steht erst einmal eines bevor: Die Abschlussarbeit. Jeder Schüler muss sich früher oder später Gedanken darüber machen, welches Thema er in dieser Arbeit abfrühstücken möchte. Timm Godesar aus Eupen wählte ein besonders ungewöhnliches Thema: Er beschäftigte sich mit der Vergangenheit und der Zukunft des Eupener Platt.
In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat das Hochwasser unermessliche Schäden in Eupen angerichtet. Die katastrophale Flut hat vor allem in der Unterstadt gewütet und das Leben vieler Anwohner schlagartig verändert. Drei Jahre später sind die Wunden größtenteils geheilt, aber die Narben sind sichtbar.
Die politische Welt in Belgien hat sich seit den Wahlen vom 9. Juni verändert, ja sie ist regelrecht auf den Kopf gestellt worden. Besser hätte man diese Einschätzung nicht auf den Punkt bringen können wie am Donnerstag: In Brüssel wurde der flämische Feiertag begangen und dabei standen institutionelle Forderungen nicht im Mittelpunkt.
Die VoG Schulpatenschaften Thiès/Senegal blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Dank zahlreicher Spenden konnte 370 Kindern aus bedürftigen Familien in der senegalesischen Region Thiès ein regelmäßiger Schulbesuch ermöglicht werden. Was vor einigen Jahren als Privatinitiative von Joseph Backes bescheiden begann, hat sich inzwischen zu einem erfolgreichen Projekt entwickelt, das im Rahmen des König-Baudouin-Fonds größtmögliche Transparenz genießt.
Dani Olmo begann die Europameisterschaft in Deutschland auf der Bank, ist im Finale aber plötzlich Spaniens große Hoffnung. „Bedanken“ darf er sich auch bei Toni Kroos.
Die Zahl zwei – für den Einen Grund zur Freude, für den Anderen Anlass zum erneuten Frust: Während sich Jasper Philipsen im Sprint von Pau den zweiten Etappensieg bei der Tour de France sichert, muss Wout van Aert zum zweiten Mal binnen 24 Stunden mit dem zweiten Platz vorliebnehmen.
Frustriert rollte Arnaud De Lie als 77. über die Ziellinie, danach brach es förmlich aus ihm heraus. „Es ist jedes Mal das Selbe, und die UCE reagiert nicht“, wütete der Belgische Meister in Richtung des Internationalen Radsportverbands.
Carlos Alcaraz ist seiner Favoritenrolle im Halbfinale in Wimbledon gerecht geworden und steht bei dem Rasenklassiker wieder im Finale. Dort trifft er erneut auf Novak Djokovic.
Auf Teilstück 13 der 111. Tour de France sind noch einmal die Sprinter gefragt. Im Massensprint holt Philipsen seinen zweiten Etappensieg hauchdünn vor Wout van Aert, der einmal mehr mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen muss.
Die Betreiber der Rennstrecke von Spa-Francorchamps wissen, dass es ein Miteinander mit der Bevölkerung geben muss. Aus diesem Grund wurde am Donnerstag ein Tag der offenen Tür die Einwohner der beiden Anrainergemeinden Malmedy und Stavelot organisiert.
Koen Dejonckheere, der Chef der flämischen Investmentgesellschaft Gimv, fordert die politischen Entscheidungsträger auf, sich in den Verhandlungen mit Audi über die Zukunft des Werks in der Brüsseler Gemeinde Forest durchzusetzen.
Die Karriere in Würde zu beenden, gelingt nicht jedem Sportler. Das perfekte Beispiel dafür lieferte Cristiano Ronaldo bei der EM 2024, findet Sportredakteur Tim Fatzaun in der GE-Kolumne „AusGEkontert“.
Das am Donnerstag vorgestellte Koalitionsabkommen für die Wallonische Region und die Französische Gemeinschaft hat für viele Reaktionen gesorgt. Während in der frankofonen Presse von „ehrgeizig, erfrischend, mit Ambitionen, die unverzichtbar sind, um den französischsprachigen Teil des Landes wieder anzukurbeln“ die Rede ist, sparen die bisherigen wallonischen Regierungsparteien PS und Ecolo nicht mit Kritik.
Die Subventionen für die zwölf politischen Parteien in unserem Land sind im Jahr 2023 erneut gestiegen. Alle zusammen haben im vergangenen Jahr 82,7 Millionen Euro an Parteisubventionen erhalten, fast zehn Millionen mehr als 2020. Das geht aus den konsolidierten Jahresabschlüssen hervor, die die Parteien bei der Kammer eingereicht haben.