In der Gemeinde Amel steigen zum Jahreswechsel die Kosten für die Müllentsorgung. Eine Anhebung der Steuern und Gebühren sei unvermeidlich, erklärte Umweltschöffe Stephan Wiesemes (GI) am Dienstagabend im Gemeinderat.
Am Dienstagabend wurde im vollen Kelmiser Gemeinderaatssaal in der letzten Sitzung der Legislaturperiode nicht nur der Gemeinderat verabschiedet, auch die jungen „Kollegen“ des Kindergemeinderates wurden für ihr Engagement und ihren Einsatz gewürdigt.
Knapp zwei Wochen vor der Neueinsetzung der Gemeinderäte ist in Lontzen Jean-Pierre Wetzels von seinen Mandaten als Vorsitzender und Sektionspräsident der SP Plus zurückgetreten. Er zieht damit die Konsequenz aus dem Koalitionsabkommen, das seine Liste mit der Mehrheitsliste Energie geschlossen hat und das er nicht mittragen möchte.
Aufgrund der Wetterprognosen und um eine Überlastung der Notrufnummer 112 zu vermeiden, hat das Innenministerium am Mittwoch vorübergehend die Nummer 1722 aktiviert. Diese ist speziell für nicht lebensbedrohliche Fälle wie Sturm- oder Wasserschäden gedacht.
Die Anschuldigungen gegen Marius Borg Høiby sind in dieser Woche noch einmal schwerwiegender geworden. Die Osloer Polizei will nun, dass der Prinzessinnensohn im Zuge der Ermittlungen in U-Haft kommt.
Die Aufregung um den ersten öffentlichen Muezzin-Ruf in Köln war im Herbst 2022 groß - doch inzwischen ist bei dem Thema merklich Ruhe eingekehrt. Die Stadt stellt nun fest: So kann es weitergehen.
Die Metro- und Tramstation Simonis/Elisabeth in der Brüsseler Gemeinde Koekelberg wurde am Mittwochmittag nach einem Bombenalarm und einem großangelegten Polizeieinsatz wieder freigegeben. Der Alarm hatte gegen 11.30 Uhr zur vollständigen Räumung des Bahnhofs geführt. Der Verkehr auf der Metrolinie 6 war währenddessen unterbrochen, ebenso kam es aufgrund eines technischen Zwischenfalls auf anderen Linien zu Einschränkungen.
Vergangene Woche verwandelte sich die Turnhalle des Kgl. Athenäums St.Vith (KAS) in ein Zentrum für Inspiration und Unternehmergeist. Unter dem Titel „Be your boss“ fand eine besondere Veranstaltung statt, die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Sekundarschulen der Region zusammenbrachte.
Das Herzstück der diesjährigen Weihnachtsdekoration auf der Brüsseler Grand Place ist ein beeindruckender Nordmanntannenbaum aus Rixensart. Am Mittwochmorgen wurde der 20 Meter hohe Baum, der vor 32 Jahren vor dem Haus eines Privatbesitzers gepflanzt wurde, gefällt. Nach einer aufwendigen logistischen Aktion wird er in der Nacht nach Brüssel transportiert und am Donnerstagmorgen auf der Grand Place installiert.
Die Staatssekretärin für Asyl und Migration, Nicole de Moor (CD&V), zeigt sich erfreut über die gestiegene Zahl der Abschiebungen nach Marokko. Im Jahr 2024 wurden bereits 203 Personen mit marokkanischer Staatsangehörigkeit, die sich illegal in Belgien aufhielten, in ihr Herkunftsland zurückgeführt. Dies bedeutet eine Vervierfachung im Vergleich zum Vorjahr, als nur 43 Personen abgeschoben wurden. Besonders auffällig: 113 der Abgeschobenen waren zuvor aus der Haft entlassen worden.
Seit Einführung der neuen Regelung zur psychologischen Erstversorgung im September 2021 haben bereits Zehntausende Menschen in Belgien Hilfe bei einem konventionierten Psychologen oder Orthopädagogen gesucht. Laut den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen von Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) wurden insgesamt 410.022 Personen erreicht.
Seit September 2023 ist das Glücksspiel für junge Menschen unter 21 Jahren in Belgien verboten. Doch das Verbot scheint viele von ihnen eher in die Arme illegaler Glücksspielplattformen zu treiben. Fast die Hälfte (49 Prozent) der befragten Männer zwischen 18 und 21 Jahren gab an, bereits vor dem Inkrafttreten des Verbots auf solchen Seiten aktiv gewesen zu sein. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Belgian Association of Gaming Operators (BAGO) hervor, einer Vereinigung der hierzulande lizenzierten Glücksspielanbieter.
Das neue Theaterfestival „schick.chic.chique“ von Agora feierte vom 15. bis 17. November eine vielversprechende erste Ausgabe und bot ein Wochenende voller Kreativität und Theaterspaß für die ganze Familie.
Washington greift der Ukraine beim Abwehrkampf im Osten des Landes unter die Arme und bricht mit einem Tabu: Jetzt sollen Schützenminen geliefert werden.
Ein Team aus Wissenschaftlern der Université libre de Bruxelles (ULB) und der Vrije Universiteit Brussel (VUB) macht sich am kommenden Sonntag auf den Weg in die sogenannten Belgica Mountains der Antarktis. Dort wollen sie Meteoriten und Proben von blauem Eis sammeln, wie die Unis am Montag bekanntgaben. Die Expedition wird bis Anfang Januar 2025 dauern.
Das Eupener Strafgericht hat in der vergangenen Woche in mehreren Fällen von häuslicher Gewalt seine Urteile gesprochen. Konkret ging es dabei um Trennungsprozesse, in denen es nicht nur zu Gewalt, sondern auch zu Belästigungen und massiven Bedrohungen gekommen war.
Sich in die Lüfte erheben und fliegen. Uralt ist dieser Menschentraum. Mitten hinein in einen Starenschwarm – hunderte von Vögeln, die den Himmel über Welkenraedt verdunkelten – geriet die Künstlerin Sabine Rixen, als sie gen Himmel blickte. „Ich war fasziniert, ich war beeindruckt, habe gestaunt“, erinnert sich Sabine Rixen.
Das Ronquières-Festival in der Provinz Hennegau hat seine ersten großen Namen für die Ausgabe 2025 bekannt gegeben: Die französischen Musiker Clara Luciani und Julien Doré sowie die britische Band The Libertines werden als Headliner auftreten. Die Veranstalter versprechen erneut ein abwechslungsreiches Programm vor der eindrucksvollen Kulisse des berühmten Schiffshebewerks von Ronquières.
Die soziale Schere in Belgien bleibt auch 2022 weit geöffnet. Laut Daten des belgischen Statistikamts Statbel war Attert, eine Gemeinde in der Provinz Luxemburg, mit einem Netto-Median-Einkommen von 42.211 Euro erneut die reichste Gemeinde des Landes. Am anderen Ende der Skala findet sich Saint-Josse-ten-Noode in der Region Brüssel-Hauptstadt, mit einem mittleren Einkommen von nur 19.288 Euro. Diese Platzierungen spiegeln den Trend der letzten Jahre wider – beide Gemeinden führten bereits 2020 und 2021 die Liste der Extremwerte an.
Rund 3.500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge irren derzeit durch Belgien – ohne Schutz, ohne Perspektive und oft schutzlos den Gefahren von Ausbeutung, Kriminalität und Prostitution ausgeliefert. Diese alarmierenden Zahlen teilte der belgische Delegierte für Kinderrechte, Soulaÿman Laqdim, am Mittwoch mit.