In Eynatten ist es zwischen Samstag, 7. Februar, gegen 10 Uhr, und Montag, 9. Februar, gegen 18.30 Uhr zu einem Einbruch in ein Wohnhaus an der Eupener Straße gekommen. Das teilte die Polizeizone Weser-Göhl mit.
Die Verhandlungen gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin gehen weiter. Kurz vor Prozessstart war Marius Borg Høiby erneut festgenommen worden. Zu den neuen Vorwürfen wurde er jetzt verhört.
Die Gewalt gegen Kinder in internationalen Konflikten nimmt erneut zu. Davor warnt die Organisation War-Affected People’s Association (WAPA) im Vorfeld des Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar. „Alle Staaten erkennen die internationalen Regeln an, aber kaum jemand hält sich daran“, heißt es von der Organisation.
Ein gerichtlicher Einspruch hat die Genehmigung für den Abriss von zwei Kühltürmen auf dem Gelände des Kernkraftwerks Tihange vorläufig ausgesetzt. Das berichten die Zeitungen L’Echo und De Tijd. Der Betreiber Electrabel (Engie) wollte mit den Arbeiten ursprünglich ab September beginnen.
Fast 130 Menschen sind bei den Attacken des US-Militärs im Pazifik und der Karibik bislang ums Leben gekommen. Völkerrechtler sehen die Luftangriffe gegen Schiffe auf hoher See kritisch.
Touristische Unterkünfte, zahlreiche Online-Anzeigen, vereinzelte Hinweise aus der Nachbarschaft: In Verviers gibt es Anzeichen für Prostitution – diskret organisiert, kaum sichtbar und nur schwer zu beziffern. Stadtverantwortliche sprechen von einem realen Phänomen, das weder flächendeckend noch statistisch klar erfassbar sei. Das berichtet die Tageszeitung „La Meuse“.
Die deutschen Skispringer erleben eine Saison mit wenigen Erfolgen. Im ersten Olympia-Wettkampf gelingt die Sensation. Skispringer Philipp Raimund hat das Wunder von Predazzo geschafft und sensationell Olympia-Gold im Wettkampf auf der Normalschanze geholt.
Olympiapremiere für Isabelle van Elst und Fran Vanhoutte: Über 1.000 Meter sammeln die beiden belgischen Eisschnellläuferinnen wertvolle Erfahrung, bleiben jedoch im Hinterfeld. Der Sieg geht an die Niederländerin Jutta Leerdam, die mit olympischem Rekord Gold holt.
610 Tage nach den Wahlen scheint neue Bewegung in die festgefahrene Regierungsbildung in der Region Brüssel-Hauptstadt zu kommen. An diesem Dienstag, um 10.30 Uhr, startet ein Konklave, nachdem sich die flämischen Liberalen von Anders (ehemals Open VLD) bereit erklärt hatten, auf die Einladung von MR-Präsident Georges-Louis Bouchez zu Sieben-Parteien-Gesprächen (ohne N-VA) über eine neue Regionalregierung einzugehen.
Am Samstagabend lud der Königliche Musikverein „Concordia“ Recht zur traditionellen Rechter Kappensitzung in die Sporthalle ein. Den zahlreichen Närrinnen und Narren wurde ein abwechslungsreicher und stimmungsvoller Mix aus Tanz, Musik und unterhaltsamen Beiträgen geboten.
Mit einem prominenten Namen auf dem Platz hat die U23 der AS Eupen ihren 15. Saisonsieg eingefahren. Tom Delaurier-Chaubet, jüngerer Bruder von Angreifer Logan aus der A-Mannschaft, kam in der 70. Minute auf den Platz – und schraubte mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand den Deckel auf die Partie gegen Marloie.
Als fußballerischer Leckerbissen geht das Spiel der 2. Provinzklasse C zwischen der Union Kelmis und Amel wahrscheinlich nicht in die Geschichte ein. Den 2:1-Sieg sicherten sich die Gäste in einer dennoch ereignisreichen Schlussphase dank Loris Roderburg, der die perfekte Antwort auf Tristan Errens Ausgleich kurz zuvor fand.
Beinahe hätte es für ein Ausrufezeichen gereicht, doch in den Schlussminuten gelang es dem Tabellenzweiten Sprimont, den Rückstand gegen die KTSV Eupen aufzuholen und noch ein Unentschieden zu erkämpfen. Bei den Weserstädterinnen überwiegen gemischte Gefühle: Zwar ging Sprimont auf dem Papier als Favorit ins Spiel, der Spielverlauf jedoch sprach lange Zeit für einen klaren Sieg der Eupenerinnen.
Die Föderalregierung steht weiterhin unter starkem Druck, ihre Haushaltsziele zu erreichen. Obwohl Ende November ein Spar- und Reformpaket im Umfang von 9,2 Milliarden Euro beschlossen wurde, kündigt Premierminister Bart De Wever (N-VA) nun an, zusätzlich nach weiteren Einsparungen in Höhe von drei bis vier Milliarden Euro zu suchen, um den Staatshaushalt strukturell zu verbessern.
Der Assisenhof von Lüttich hat am Montagnachmittag Erwin Laisse zu einer Freiheitsstrafe von 30 Jahren verurteilt. Der 35-jährige Lütticher wurde des Mordes an seiner Großmutter schuldig gesprochen. Das Opfer war mit neun Messerstichen getötet und die Kehle durchgeschnitten worden. Die Tat ereignete sich am Abend des 18. Mai 2023 im Wohnhaus der 76-Jährigen in Chênée.
Sonntagmittag, Brussels Expo, Heysel. Tausende Menschen lassen sich durch die Ausstellungshallen treiben, staunen über neue Materialien, testen Küchenarmaturen oder diskutieren mit Beratern über Wärmepumpen und Kreditzinsen. Die Batibouw, Belgiens größte Bau- und Renovierungsmesse, ist auch 2026 wieder ein Spiegel der Zeit – und die erzählt derzeit von Unsicherheit, Innovation und dem Wunsch nach Kontrolle über das eigene Zuhause.
Deidenberg hat am Samstagabend eindrucksvoll bewiesen, warum der Karneval in der Eifel und in Ostbelgien mehr ist als nur ein paar bunte Kostüme und Konfetti. Zur Kappensitzung der Degdeberger Tünnesse wurde die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Tünnes-Halle zum Zentrum des Frohsinns.
„Zem Vekt Fahr’m dar!“, dieser Satz war am Freitagabend im ZVS-Museum immer wieder zu hören und passte perfekt zur Vernissage der Ausstellung „100 Jahre Kladderadaatsch St.Vith“.
Vertreter der deutschsprachigen Belgier verlangen weiterhin, im Rahmen der Debatte über die Abschaffung des Senats offiziell angehört zu werden. Dieser Wunsch sorgt innerhalb der föderalen Mehrheitskoalition offenbar für erhebliche Spannungen, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtet.
Dass Recht am Karnevalssonntag (14.30 Uhr) in Xhoris antreten muss, sorgt beim Erstprovinzialisten für großen Unmut. „Wir haben Xhoris einige Ausweichdaten vorgeschlagen, aber nur negative Rückmeldungen erhalten. Das ist sehr enttäuschend, weil wir dachten, im Fußball und erst recht in der 1. Provinzklasse würde so etwas anders laufen“, bedauert Trainer Jérôme Stark.