2024 ist ein besonderes Jahr in Belgien, weil es viele Wahlen gibt. An zwei Tagen, dem 9. Juni und dem 13. Oktober, werden alle wichtigen Parlamente in unserem Land neu gewählt. Dazu gehört auch das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Hier sind einige Fragen und Antworten zu dieser Wahl.
Die Regierung der DG hat am Donnerstag ein umfassendes Kooperationsabkommen mit „Constructiv“, der paritätischen Vereinigung der Sozialpartner des Baugewerbes, verabschiedet.
Durch aufbauenden Musikunterricht plant die DG ab dem Schuljahr 2024-2025 die verstärkte Förderung des Singens und Musizierens in den Grundschulen in der DG. Dazu hat sie mit dem Dekret über Maßnahmen für das Unterrichtswesen im Juni 2024 das Amt des Fachlehrers für Musik geschaffen.
Am Wochenende ging am Ameler Marktplatz die jährliche Kirmes über die Bühne. Am Freitag eröffnete der JGV „Amicitia“ Amel-Eibertingen das Treiben mit dem Aufrichten des Kirmesbaumes. Im Lokal des Musikvereins wurde daraufhin sowie an den beiden darauffolgenden Tagen kräftig gefeiert.
Das Zentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft für Kinderbetreuung (ZKB) organisiert in den Sommermonaten Juli und August ein erweitertes Betreuungsangebot.
Die föderale und regionalen Regierungen wollen alles tun, um dem Audi-Werk in Brüssel eine Zukunft über das Jahr 2026 hinaus zu geben. Dies geht aus einer Absichtserklärung hervor, die Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) am Freitag der Audi-Geschäftsführung überreicht hat.
Die Festivalsaison steht vor der Tür, und das Wirtschaftsministerium hat deshalb Leitlinien für die Verwendung von Zahlungsmitteln bei Events aufgestellt. demnach müssen die Preise für Getränke und Speisen immer deutlich in Euro angegeben werden, auch wenn ein eigenes Zahlungssystem verwendet wird. Außerdem dürfen Veranstalter für ihr eigenes Bezahlsystem Gebühren erheben, aber keinen Gewinn daraus ziehen.
Was 2021, 2022 und 2023 gemeinsam haben? In jedem Sommer wurde über die Zukunft von Romelu Lukaku (31) spekuliert. Und auch unmittelbar vor dem Start in die Europameisterschaft in Deutschland ist nicht klar, für welchen Verein der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft in der neuen Saison auflaufen wird.
Nach einer Reihe von Einbrüchen auf dem Gebiet der Gemeinde Raeren hat die Polizeizone Weser-Göhl in dieser Woche zu einem Informationsabend in das Dorfhaus Eynatten eingeladen, um zu sensibilisieren und über gängige Praktiken aufzuklären.
Paukenschlag im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft: Auf Anordnung des Untersuchungsrichters finden am Donnerstag Hausdurchsuchungen im Gerichtsbezirk Eupen statt, darunter auch im Ministerium der DG in der Eupener Gospertstraße. Dies wurde durch Andrea Tilgenkamp, Pressesprecherin der Eupener Staatsanwaltschaft, bestätigt. Der BRF hatte zuvor darüber berichtet.
Spanien befürchtet eine weitere Eskalation im Gaza-Krieg. Als erster EU-Staat will sich Madrid einer Völkermord-Klage anschließen. Der Vorwurf: Israel unterscheide kaum zwischen zivilen und militärischen Zielen.
Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für die Prostitution. Die gemeinnützige Organisation Icar hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern eine App ins Leben gerufen, die über die Risiken aufklären und vor Gefahren schützen soll. Dies berichtet die frankofone Tageszeitung „La Meuse“ am Donnerstag.
Etwa ein Viertel der Unternehmen hatte Ende April noch nicht die obligatorische Anpassung ihrer Satzungen an die neuen Vorschriften vorgenommen. Dies gab der Verband der belgischen Notare (Fednot) am Donnerstag bekannt. Eine solche Satzungsänderung muss zwingend über einen Notar erfolgen.
Während die Zahl der Dollarmillionäre weltweit im Jahr 2023 einen neuen Rekord erreicht hat, ist sie in Belgien das zweite Jahr in Folge gesunken. In unserem Land gibt es rund 138.000 Dollarmillionäre, von denen etwa 500 superreich sind (mehr als 30 Millionen Dollar). Dies teilt das Beratungsunternehmen Capgemini bei der Veröffentlichung seines jüngsten „World Wealth Report“ mit.
Die Provinzen Lüttich und Hennegau sowie Brüssel gehören zu den Regionen mit der niedrigsten Beschäftigungsquote in Europa, während Westflandern, Ostflandern und Limburg zu den besten gehören. Dies zeigen die Ergebnisse einer Studie der Managementschule IESEG in Lille. Die Beschäftigungsquote in Belgien sei viel zu niedrig, was ein sehr großes wirtschaftliches Problem für das Land darstellt, so die Schlussfolgerung der Studie, die auf die großen Unterschiede zwischen den Regionen hinweist.
In zwei Tagen ist es soweit: Am Sonntag sind 8,5 Millionen Wähler aufgerufen, ihre Präferenzen in die Wahlurne zu werfen, um ihre Vertreter auf regionaler, föderaler und europäischer Ebene zu wählen. Nach einem eher trägen und – wenn man bedenkt, was auf dem Spiel steht – etwas enttäuschenden Wahlkampf, ist die Spannung groß – vor allem im frankofonen Landesteil: Wie wird der Wähler die Karten verteilen? Wer gewinnt, wer verliert? Wie schwierig wird ab Montag das Puzzle der Regierungsbildungen werden?