Romelu Lukaku „früher als viele denken“ zu Anderlecht?

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Romelu Lukaku ist noch bis 2026 an den FC Chelsea gebunden. | Foto: belga

„In meinem Kopf steht aber alles fest. Ich weiß, was passieren wird“, ließ er sich in exklusiven Interviews mit „VTM“ und „RTL“ etwas in die Karten blicken: „Viele Menschen reden sehr gerne - auch, weil ich keinen Berater habe. Ich werde selbst entscheiden und habe alles in der Hand".

Sicher scheint: Der FC Chelsea plant die endgültige Trennung von Lukaku, nachdem die Londoner den vor drei Jahren für 113 Millionen Euro verpflichteten Stürmer zuletzt an Inter Mailand und AS Rom verliehen hatten. Allerdings hat es das Preisschild in sich: 45 Millionen Euro sollen die „Blues“ fordern, der Vertrag von Lukaku an der Stamford Bridge läuft noch bis 2026.

Dass das Heimweh wächst, konnte Lukaku nicht leugnen – wie auch? Mit 18 Jahren verließ er Belgien zum ersten Mal und ist seitdem im Ausland im Einsatz. Nun vermisst er Familie, Mutter und den Nachwuchs. Irgendwann, stellte Lukaku klar, wird er wieder das Trikot des RSC Anderlecht tragen. In Brüssel wurde der Angreifer geboren, für den Rekordmeister gab er mit 16 Jahren sein Debüt. „Es wird passieren. Und viel früher als viele Menschen denken“, so Lukaku.

Vor der Rückkehr in die Heimat könnte er einen allerletzten Umweg über die Wüste nehmen. Klubs aus Saudi-Arabien waren bereits vor einem Jahr ernsthaft an einer Verpflichtung des inzwischen 114-fachen Nationalspielers interessiert, ein Transfer zu Al-Hilal platzte spät. „Das war intensiv. Zwei Tage lang habe ich gedacht 'Ja, ich gehe“, später dann 'Nein, ich mache es nicht'. Schlussendlich hatte ich zu viel Respekt, weil viele Spieler gerade erst dorthin wechselten.“

Zweifel, die Lukaku inzwischen ausgeräumt hat – unter anderem mit AS Rom war er in Saudi-Arabien zu Gast. Mit Yannick Carrasco sitzt ein wichtiger „Informant“ zudem in der Kabine der Roten Teufel, der Offensivspieler kickt selbst im Mittleren Osten. „Es gibt alles dort. Das sportliche Niveau wird weiter steigen. Höher, als die meisten denken. Immer mehr Spieler haben Lust, dorthin zu gehen (...) die europäischen Topklubs wissen: Saudi-Arabien kommt.“ (mn)

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