„Unsere Zusammenarbeit mit Constructiv ist ein klarer Ausdruck unseres Engagements für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik. Wir setzen auf die Stärkung individueller Fähigkeiten und die Förderung von Innovationen im Baugewerbe, um den Fachkräftemangel und die Digitalisierung erfolgreich zu meistern“, wird Beschäftigungsministerin Isabelle Weykmans (PFF) in einer Mitteilung aus ihrem Kabinett zitiert. „Durch das Bündnis ergreifen wir gezielte Maßnahmen, die den Ausbildungsbereich stärken und junge Menschen für eine Karriere im Baugewerbe begeistern.“
Das Abkommen ziele darauf ab, die Qualität der bauberuflichen Ausbildungsangebote in der allgemeinen und mittelständischen Ausbildung sowie beim Arbeitsamt zu verbessern und gleichzeitig Nachwuchs für das Baugewerbe zu sichern. Zu den drei Hauptaktionsschwerpunkten gehören Qualitätssicherung und -steigerung in den bauberuflichen Ausbildungen, Förderung der Eingliederung in bauberufliche Ausbildungen sowie Förderung des Übergangs in das Baugewerbe.
„Durch dieses Abkommen erhalten die Akteure der dualen Ausbildung und die technisch-beruflichen Sekundarschulabteilungen zum Beispiel die Möglichkeit, auf umfassend ausgearbeitete Unterrichtsinhalte des Bausektors für ihre Kurse zurückgreifen zu können. Dadurch wird sichergestellt, dass der aktuelle Stand der Entwicklungen im Baugewerbe in die Aus- und Weiterbildung einfließt und unsere Jugendlichen stets nach modernstem Standard ausgebildet werden“, sagt Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) dazu.
Ein strategischer Begleitausschuss werde die Umsetzung und Überwachung des Abkommens sicherstellen. Dieser Ausschuss setzt sich aus Vertretern der unterzeichnenden Parteien, Bildungseinrichtungen, dem Institut für Ausbildung im Mittelstand (IAWM) und dem Arbeitsamt zusammen und trifft sich mindestens einmal jährlich. (red/sc)
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