Die umstrittene Atomkraft hat hierzulande ausgedient – das hat die Föderalregierung erst im März 2018 noch einmal untermauert. Die Botschaft lautete: Im Jahr 2025 ist Schluss. Doch ein Bericht der Zeitung „L’Echo“ lässt Zweifel an dem ambitionierten Vorhaben aufkommen. Denn demnach wird gerade von der FANK untersucht, welche Sicherheitsmaßnahmen nötig wären, um eine Laufzeitverlängerung gewährleisten zu können.
„Natürlich respektieren wir das Gesetz, aber wir versuchen, proaktiv und auf alle möglichen Szenarien vorbereitet zu sein“, wird FANK-Sprecher Cédric van Caloen in „L’Echo“ zitiert: „Wir denken daher intern über die zusätzlichen Anforderungen nach, die sich im Falle eines Antrags auf die Verlängerung eines oder mehrerer Reaktoren über das Jahr 2025 hinaus stellen würden. Sollte eine politische Entscheidung in diese Richtung getroffen werden, wollen wir einfach vorbereitet sein.“
Der Atomkraftwerkbetreiber Engie Electrabel fordert indes politische Klarheit. „Wenn die nächste Regierung beschließen sollte, die Richtung zu ändern und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern, muss sie dies frühzeitig tun“, so das Unternehmen, das abschließend unterstreicht, dass, wenn eine Entscheidung in den nächsten zwei Jahren fällt, die Laufzeitverlängerung einiger Reaktoren auf jeden Fall machbar sei. (calü)
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