Ein Fokus nur auf Inzidenzen wenig hilfreich

<p>Auf die „Delta-Variante“ des Coronavirus weist eine Zeile auf einem Monitor hin.</p>
Auf die „Delta-Variante“ des Coronavirus weist eine Zeile auf einem Monitor hin. | Foto: Boris Roessler/dpa

Die Corona-Pandemie war in den letzten Wochen etwas aus den Schlagzeilen geraten.

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Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Schleck,

    Ich ignoriere keineswegs „die vielfältigen Bemühungen zur Verringerung von Fett, Salz und Zucker in Lebensmitteln“, im Gegenteil, ich begrüße diese ausdrücklich. Aber was haben denn diese Bemühungen mit den aktuellen und angedachten Corona-Zwangsmaßnahmen, insbesondere der Ausgrenzung der Ungeimpften gemein?

    So geht der Gesundheitsminister Antoniadis sogar so weit, dass er dem Ungeimpften bereits deswegen Verantwortungslosigkeit und Egoismus vorwirft, weil er ja in Kauf nehme, im Falle einer Covid-Erkrankung ein Bett in der Intensivstation zu belegen, das dann „für andere kranke Menschen oder Unfallopfer fehlen würde“. Ich musste seine Aussage mehre Male lesen, um das Ausmaß dieser Erniedrigung und Stigmatisierung der Impfskeptiker zu begreifen. Wenn also nur ein Intensivbett verfügbar wäre, und ein an Lungenkrebs erkrankter Kettenraucher und ein ungeimpfter COVID-Patient behandelt werden müssten, hätte laut Herrn Antoniadis der Covid-Patient von vorneherein schlechte Karten.

    https://www.grenzecho.net/59809/artikel/2021-08-01/impfzentren-der-dg-bl...

    Und dann unterstellen Sie mir, ich würde auf plumpe Weise „mit der Trägheit meiner Leser rechnen“. Im Gegenteil hoffe ich sehr, dass die Leser die verlinkten Quellen lesen. So würden sie im vorliegenden Falle selber sehen, dass meine Zweifel am Nutzen der Impfung hinsichtlich Eindämmung des Infektionsgeschehens mit fraglichem Artikel zweifellos untermauert werden. Ich hatte ja schließlich nicht behauptet, dass die Impfung den Geimpften selber keinerlei Schutz biete.

  • Beim Nachlesen auf Word stelle ich fest, dass ich den falschen Link eingefügt habe.
    Hier der richtige:
    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-gibraltar-inzidenz-impfquo...

  • Was den hanebüchenen Vergleich von Corona mit sogenannten Zivilisationskrankheiten betrifft, so scheint Herr Schmitz nicht zu wissen, dass Corona durch Ansteckung übertragen wird, gegen die eine noch so gesunde Lebensweise nichts hilft, was etwa bei Zigaretten- oder Alhoholkonsum nicht der Fall ist. Bei anderen Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht spielt oft der Vererbungsfaktor eine Rolle. Auch da ist nicht alles die (alleinige) Schuld der Betroffenen.

    Herr Schmitz scheint auch noch nie etwas über die Zurückdrängung (Diskriminierung?) von Rauchern (Wo bleiben deren Freiheitsrechte, alles vollzuqualmen wie früher üblich?) und der Bekämpfung von Alkohol am Steuerr gehört zu haben. Auch die vielfältigen Bemühungen zur Verringerung von Fett, Salz und Zucker in Lebensmitteln ignoriert Herr Schmitz.

    Warum erwähnt Herr Schmitz nicht die Gurtpflicht in Autos, die eine eindeutige Einschränkung der persönlichen Freiheit eines jeden ist, bei einem Auffahrunfall gegen das Steuerrad oder gar durch die Windschutzscheibe katapultiert zu werden?

    Nun kommt Herr Schmitz mit einem Artikel der Sueddeutschen über Gibraltar, um zu beweisen, dass die Impferei im Grunde völlig sinnlos sei.

    Dabei bedient er sich der zwei ersten Sätze der Einleitung:
    „Das britische Territorium im Süden der Iberischen Halbinsel meldet eine Impfquote von sagenhaften 100 Prozent gegen Covid-19. Trotzdem ist die Inzidenz jetzt auf mehr als 600 gestiegen.“

    Er übergeht geflissentlich den letzten Satz: „Weshalb das kein Hinweis auf eine schlechte Schutzwirkung der Impfungen ist.“, was dann auch im Artikel selbst weiter ausgeführt wird.
    Jeder kann sich selbst davon überzeugen: https://www.grenzecho.net/59778/artikel/2021-07-31/ein-fokus-nur-auf-inz...

    Plumper geht es wohl nicht mehr. Rechnet Herr Schmitz mit der Trägheit seiner Leser und damit, das kaum einer sich die Mühe machen wird, den besagen Artikel anzuklicken und zu lesen?

  • Sehr schlau recherchiert Herr Schmitz. Dann können sie mir ja bestimmt erklären weshalb die schlimme Krankheit verschwunden ist, bis auf ganz wenige Ausnahmen. Haben wir uns unsere Eltern sowie unsere Nachfolger einfach Glück gehabt. Kann ja nicht an der Impfung gelegen haben, vielleicht klären si uns ja auf. aber bitte für einfache Leute schreiben, nicht jeder hat studiert und kämpft gegen das Porscheimperium an. Vielen Dank im voraus. Ich hoffe es hat niemand an meiner Schreibweise zu meckern ;-)

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Ja, es ist traurig, dass jeden Tag weltweit rund 10.000 Menschen MIT oder AN Corona sterben. Aber ist es nicht genauso traurig, dass seit Jahren weltweit jeden Tag knapp 28.000 an Bluthochdruck, 19.500 am Rauchen, dazu 3.300 am Passivrauchen, 13.000 ab Übergewicht, 7.800 am Alkoholkonsum sterben, etc.?

    Wurde deswegen die Einführung eines Fitness-Zertifikats oder ein Restaurant- oder gar Berufsverbot für Raucher, Alkoholkonsumenten oder Leckermäuler in Erwägung gezogen, um letztendlich die Krankenhäuser zu entlasten? NEIN! Und was glauben Sie, warum das so ist? Ich vermute, dass zumindest einer der Gründe für diese „Toleranz“ (also keine Einschränkung der Grundrechte) gegenüber den Rauchern, Trinkern und sonstigen Genussmenschen folgender ist: mit Maßnahmen oder Kampagnen, um diese „unverantwortlichen, unsolidarischen und egoistischen Quertreiber“ zum „Umdenken“ zu bewegen, ist - im Gegensatz zur Impfkampagne - KEIN Geld zu verdienen.

    Ach ja Impflicht?! Ein Blick auf die Zahlen in Gibraltar sollte jedem Befürworter eines direkten oder indirekten Impfzwangs zu denken geben: Impfquote 100%, Inzidenz 600! So viel zur Weitergabe des Virus durch Vollgeimpfte.

    https://ourworldindata.org/grapher/number-of-deaths-by-risk-factor
    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-gibraltar-inzidenz-impfquo...

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