Das werfe die Frage auf: „Fehlt ihm die Möglichkeit, dieses Versprechen umzusetzen oder fehlt ihm der politische Wille, sich gegen bestehende Hürden durchzusetzen?“ Die Konsequenz sei die gleiche: „große Versprechen scheitern an der Umsetzung“.
Konkret geht es darum, dass für den Windpark in Raeren nur drei von fünf Anlagen genehmigt wurden. Damit müsse das Projekt „faktisch neu aufgerollt werden“. „Hintergrund ist, dass hier die Interessen eines Privatunternehmens höher gewichtet werden als das Allgemeininteresse an einem zentralen Projekt der Energiewende in Ostbelgien. Ein Projekt, das genau das liefern könnte, was politisch seit Jahren angekündigt wird : Strom für fast 30.000 Haushalte, Einnahmen für die Gemeinde und echte Bürgerbeteiligung“, so der Wortlaut in der Mitteilung.
„Wer einen Windkraftrahmenplan verspricht und Energieautarkie in Aussicht stellt, muss auch die Voraussetzungen schaffen, damit diese Ziele erreichbar sind“. Die DG-Regierung müsse Verantwortung übernehmen, die nötigen Rahmenbedingungen schaffen und sich im Zweifel auch durchsetzen. Ansonsten könne sie „ihre Konzeptpapiere und Orientierungsnoten gleich wieder in einer Schublade verschwinden lassen“.
Ecolo Ostbelgien fordert: „Die Regierung der DG muss endlich zeigen, dass sie es ernst meint mit der Energiewende. Schluss mit Ausreden – jetzt zählen Lösungen.“ (red/nico)

Kommentare
Wer Energieautarkie verspricht, hat Physik nicht verstanden. Verstehen Sie das, liebe Grüne?
Noch eine Frag an den Herrn Wahl:
Könnte er vielleicht seine Argumente - selbstverständlich "auf Basis der bekannten physikalischen und technischen Grundlagen" - dafür liefern, dass MP Paasch "Physik nicht verstanden" hat"?
Die in Physik fast völlig ungebildete Leser hier wären ihm sicher dankbar.
Auch der Herr Pesch konnte Aufklärungsarbeit leisten,; indem er seine Behauptung, die Energiewende sei "gescheitert". näher erläutert.
Als Argumente könnte er anführen,
.- dass die französische EDF komplett von Staat übernommen wurde, wohl wegen der horrenden Profite, die in Zukunft zu erwarten sind.
- .dass Trump in seinem Kampf gegen die Erneuerbaren die Konzerne mit hohen Abfindungen ködern will, wenn sie aus EE-Projekten aussteigen. ( 1 Milliarde US-Dollar an TotalEnergies)
- dass der Niger, von dem Frankreich 20 % seines Urans bezieht, die Daumenschrauben anzieht und eine neue Abhängigkeit droht. Aber da kann man zu Not die Fremdenlegion hinschicken...
- das komplette Fiasko des einzigen Reaktorneubaus eines AKW in Frankreich: Flamanville 3
Aber Herr Schleck, nun kommen sie den Nullpolern doch nicht mit Fakten, stichhaltigen Argumenten und fundierten Überlegungen...
Das "Argumentationsniveau" dieser Herren befindet sich auf Ebene "Alle doof außer ich."
Ich gebe Ihnen aber absolut Recht, das man solchen lauthalsigen Hausierern nicht das Feld überlassen sollte, denn sie repräsentieren weder die Mehrheit noch die faktische Wahrheit.
Zur Atomenergie einige Zahlen: 40% des weltweit geförderten Urans für AKW kommt aus Kazachstan (russisches Einflussgebiet!) und Russland beherrscht 43% der weltweiten Urananreicherung...
Atomkraftjünger sprechen sich also dafür aus, dass wir uns in Europa von der Russland-Öl-Abhängigkeit, von der wir uns gerade erst schwer gelöst haben, in eine Russland/Kazachstan-Uran-Anhängigkeit begeben? ... Na wenn das weitsichtig oder fortschrittlich sein soll........
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