Den Kopf aus der Schlinge gezogen: Deutschland erreicht die Hauptrunde

<p>Eine Wurfausbeute von fast 100 Prozent: Julius Kühn war mit seinen acht Toren ein wichtiger Faktor für das deutsche Erreichen der Hauptrunde.</p>
Eine Wurfausbeute von fast 100 Prozent: Julius Kühn war mit seinen acht Toren ein wichtiger Faktor für das deutsche Erreichen der Hauptrunde. | Foto: Photo News

Das Weiterkommen ist geschafft – mehr nicht. Und mehr sollte vorerst auch gar nicht im Vordergrund stehen. Denn obwohl es bis 15 Minuten vor Schluss noch nicht so ausgesehen hatte, war am Ende der kleinen Finalpartie gegen Lettland mehr Zittern als Auslaufen angesagt. Entsprechend sahen auch die Mienen der deutschen Spieler und des Trainerstabs um den Ex-Eynattener Erik Wudtke nach dem Abpfiff aus: Es wurde sich zwar abgeklatscht, aber kaum einer jubelte.

Erstmals im Turnierverlauf begann Deutschland im Tor mit Johannes Bitter. Der 37-jährige Oldie im DHB-Team, der schon 2007 beim WM-Triumph dabei war, spielte zunächst aber keinen Faktor. Die Letten, die zuvor jeweils deutlich gegen Spanien und die Niederlande verloren hatten, hielten in der Anfangsphase gut mit und lagen nach zwölf Minuten sogar mit 6:5 in Führung. Immer wieder als Ballverteiler wichtig: Der 2,15 Meter große Dainis Kristopans, der sich anfangs eher in den Dienst der Kollegen stellte, als selbst zu pfeffern.

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