Radio Fantasy hat sich nicht auf Frequenzneuaufteilung beworben

<p>Der freie Rundfunksender Radio Fantasy steht vor dem Aus.</p>
Der freie Rundfunksender Radio Fantasy steht vor dem Aus. | Foto: Marc Komoth

U. a. wollten sie wissen, wie der Informationsfluss in dieser Angelegenheit verlief und warum der Medienrat der DG die Frequenz des Jugendsenders Radio Fantasy an den ostbelgischen Sender Radio Contact Ostbelgien NOW (gehört zum GE-Verlag) vergeben habe.

Weykmans stellte zunächst klar, dass der Medienrat eine von der Regierung und Parlament unabhängige Regulierungsbehörde sei, die ihre Befugnisse unparteiisch und transparent ausübe. Weykmans hatte sich für ihre Antworten dort informiert und konnte deshalb ausführen, dass der Medienrat im Januar 2018 eine Frequenzneuaufteilung im Staatsblatt und auf der eigenen Webseite bekanntgegeben habe. In diesem Rahmen wurde auch die bisherige Frequenz von Radio Fantasy (96,7 MHz, Sitz in Raeren-Petergensfeld) neu ausgeschrieben und dem Sendestandort Eupen zugewiesen. Laut des Medienrats werde die Frequenz so „wesentlich effizienter“ genutzt als von ihrem alten Standort aus. Radio Fantasy hatte nicht an der Ausschreibung teilgenommen.

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