Die Eisenbahngesellschaft SNCB soll sich für die Deportationen entschuldigen, die sie während des Zweiten Weltkriegs durchgeführt hat. Dies ist eine der Empfehlungen der „Gruppe der Weisen“, einer Arbeitsgruppe, die mit der Analyse der Ergebnisse eines Expertenberichts über die Rolle der SNCB während dieser Zeit beauftragt wurde.
Die Streikaktionen im Unterrichtswesen und ihre Auswirkungen haben am Donnerstagnachmittag das Parlament der DG (PDG) beschäftigt. Dabei ging es um grundsätzliche Fragen, aber auch um konkrete Auswirkungen.
Die Tourismusbranche in der Wallonie boomt: Aktuell bietet das wallonische Arbeitsamt Forem 949 Stellen in diesem Bereich an. Besonders in den Provinzen Namur und Luxemburg, wo touristische Highlights wie die Domaine de Grottes de Han oder der Naturpark Haute-Sûre Forêt d’Anlier liegen, gibt es viele offene Stellen.
Eine Drogenkontrolle am 9. Januar an der Sekundarschule Maria-Goretti in St.Vith hat Fragen im Parlament der DG (PDG) ausgelöst. Der Abgeordnete Alain Mertes (Vivant) begrüßte bei der Regierungskontrolle im zuständigen Ausschuss am Donnerstag im Namen seiner Fraktion solche Kontrollen, sprach sich für mehr Sensibilisierung und ein „konsequentes Handeln“ aus und stellte verschiedene Fragen an Bildungsminister Jérôme Franssen (CSP).
Nach dem Verzehr von Heidelbeeren der Supermarktkette Albert Heijn sind vier Menschen in Flandern vermutlich an Hepatitis A erkrankt. Dies bestätigte die flämische Gesundheitsbehörde „Zorg en Gezondheid“ am Freitagnachmittag. Betroffen sind demnach zwei Personen aus der Provinz Antwerpen, eine aus Ostflandern und eine weitere aus Limburg.
Über eine Reform der Schulferientaktung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist bereits ausgiebig diskutiert worden, nachdem die Französische Gemeinschaft (FG) 2022 einen neuen Schulkalender eingeführt hatte. Deshalb gibt es in Belgien keinen „Gleichklang“ mehr. Um den Herausforderungen gerecht zu werden, müsse sich mehr ändern als „nur“ der Ferienkalender – hauptsächlich mit diesem Argument wurde eine Neuordnung in der DG in der letzten Legislatur abgelehnt.
Bis zum Saisonende setzt er noch alles daran, den KFC Weywertz zurück in die 1. Provinzklasse zu führen, dann ist Schluss: Unabhängig vom Erfolg seiner Mission wird Steve Paquay sein Traineramt am Weddemer Weg niederlegen, wie er dem GrenzEcho am Freitagvormittag bestätigte.
Marie Benoit (WTA 200) hat es nicht geschafft, sich für das Viertelfinale des ITF-Turniers im amerikanischen Palm Coast (Sandplatz/30.000 Dollar) zu qualifizieren.
Nach einer ausführlichen Bewertung hat die wallonische Regierung beschlossen, 44 der 323 Projekte des regionalen Konjunkturplans aufzugeben, wodurch 92,1 Millionen der eingesetzten sieben Milliarden eingespart werden können. Dies berichtet die Zeitung „Le Soir“.
Eine Premiere für die belgische Justiz: Am Freitag begann vor dem Brüsseler Strafgericht ein Prozess gegen zwei Russen, die Zehntausende von Computern mit Ransomware infiziert haben sollen.
Der Kreml ließ seinen schärfsten Kritiker Alexej Nawalny in Haft sterben. Nun richtet sich die Verfolgung gegen die Männer, die ihm rechtlich stets Beistand geleistet haben.
Angreifer Erling Haaland (24) hat einen Megadeal mit dem englischen Fußball-Serienmeister Manchester City geschlossen. Der frühere Dortmunder unterschrieb einen neuen Vertrag über zehn Jahre und bindet sich damit für einen Großteil seiner Karriere bis 2034 an die Citizens. Das teilte der Klub am Freitag mit. Laut The Athletic handelt es sich um „einen der lukrativsten Verträge der Sportgeschichte“.
Die Nationalbank (BNB) hat eine Untersuchung gegen ING Belgien eingeleitet, um die Verwaltung des Girokontos des ehemaligen EU-Kommissars und Föderalministers Didier Reynders (MR) zu überprüfen. Laut einem Bericht der Zeitung „Le Soir“ soll die Bank bereits seit 2018 über regelmäßige Bareinzahlungen von Reynders informiert gewesen sein, der im Verdacht steht, in Geldwäsche verwickelt zu sein.
Die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel (PFF/MR) begrüßt „massive Einsparungen“ bei Regierungen im frankofonen Landesteil. 2025 würden 7,1 Millionen Euro im Vergleich zu 2024 eingespart, rechnete sie vor.
Wenn die letzten Knackpunkte aus dem Weg geräumt sind, will Regierungsbildner Bart De Wever (N-VA) am Sonntag mit den abschließenden Verhandlungen über die sozioökonomischen Reformen beginnen.
Das israelische Sicherheitskabinett hat nach langem Zögern dem Waffenruheabkommen mit der Hamas zugestimmt. Ein Ergebnis, das nur durch massiven Druck zustande kam – der designierte US-Präsident Donald Trump scheint die richtigen Worte gefunden zu haben. Der Republikaner, bekannt für seine transaktionale Herangehensweise in der Außenpolitik, hat schlicht und ergreifend deutlich gemacht, dass Widerstand Konsequenzen nach sich ziehen würde. Benjamin Netanjahu, der jüngst noch auf eine totale Zerschlagung der Hamas setzte, blieb am Ende offenbar keine Wahl.