Mauel lobt „massive Einsparungen“ bei frankofonen Regierungen

<p>Christine Mauel im Regionalparlament in Namur</p>
Christine Mauel im Regionalparlament in Namur | Foto: belga

„Zwar bleibt die finanzielle Lage der Wallonischen Region und der Französischen Gemeinschaft kompliziert, aber die Maßnahmen auf Regierungsebene zeigen bereits Wirkung. Wir halten Wort“, betont Christine Mauel in einer Pressemitteilung. Die Anzahl der Minister in der Wallonischen Region und der Französischen Gemeinschaft sei von 13 auf zehn verringert worden. „Das war bekannt.“ Nun zeige sich aber, dass die Einsparungen nicht 6 Millionen Euro betrügen, sondern sogar 7,1 Millionen. „Durch die Anwendung des Doppelhutprinzips – d. h. gleichzeitig Minister in der wallonischen Regierung und in der Regierung der Französischen Gemeinschaft – wurden drei Ministerposten, aber auch drei Kabinette eingespart”, so Mauel. Zudem sei das Budget für jedes Kabinett um 10 % gekürzt worden. Der wallonische Ministerpräsident Adrien Dolimont (MR) wolle die Kabinette aber noch weiter „straffen“ und auf eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen politischer Ebene und Verwaltung setzen. Dafür seien strukturelle Reformen der wallonischen Ministerien erforderlich, habe dieser erklärt. Die wolle der Ministerpräsident bald in Angriff nehmen. Die Gesamtkosten für beide Regierungen beliefen sich im Jahr 2024 den Angaben zufolge auf 62 Millionen Euro. 2025 wurden diese Aufgaben auf 54,9 Millionen begrenzt. Das sind Einsparungen von 11,5 %, rechnet Christine Mauel vor. (red/sc)

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