Nach einer TV-Reportage über Missstände bei der Entsendung ausländischer Arbeitskräfte im flämischen Rundfunk (VRT) hat der zuständige Föderalminister Rob Beenders (Vooruit) angekündigt, dass die Regierung 300 zusätzliche Stellen zur Bekämpfung sozialer und steuerlicher Betrugsfälle schaffen will.
Die neue Vorteilskarte der belgischen Eisenbahngesellschaft (SNCB) stößt auf großes Interesse: Rund 418.000 Reisende haben innerhalb des ersten Monats eine Train+-Karte gekauft. Das teilten die Verantwortlichen am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.
Die belgische Handball-Nationalmannschaft der Damen absolviert am Samstag (ab 17 Uhr) ein Testspiel gegen Luxemburg. Trainer Clement Petit nimmt vier Spielerinnen der KTSV Eupen in sein Aufgebot auf.
Bei der dritten Ausgabe des Grand Prix in Las Vegas erlebt die Formel 1 womöglich eine Premiere: Erstmals könnte die Strecke bei einer Einheit nass sein. Vorfreude auf diese Bedingungen gibt es nicht.
Rund 12.000 junge Mädchen muslimischen Glaubens tragen an Österreichs Schulen ein Kopftuch. Die Regierung sieht diese Verhüllung als Akt der Unterdrückung. Die Justiz dürfte das letzte Wort haben.
Die Zahlen sind alarmierend: Fast jede fünfte Belgierin zwischen 15 und 49 Jahren, die bereits in einer Beziehung war, hat im Laufe ihres Lebens Gewalt durch ihren Partner erfahren. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Konkret waren 17,2 Prozent der Betroffenen körperlicher, sexueller und/oder psychischer Gewalt ausgesetzt. Allein im Jahr 2023 lag dieser Anteil in Belgien bei 5,3 Prozent.
Seit der Corona-Pandemie hat sich das Mobilitätsverhalten der Belgier spürbar verändert. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Mobilitätsumfrage von AG Insurance wohnen heute deutlich mehr Beschäftigte in unmittelbarer Nähe ihres Arbeitsplatzes. 37 % der Befragten leben nur 0 bis 5 Kilometer von ihrer Arbeitsstelle entfernt, gegenüber 28 % im Jahr 2019.
Kurz vor Black Friday (28. November), dem größten Shoppingtag des Jahres, schlägt das föderale Wirtschaftministerium Alarm: Immer mehr Händler arbeiten mit irreführenden Preisen und falschen Rabatten. Allein in den vergangenen Jahren gingen bei der Wirtschaftsinspektion fast 2.700 Meldungen wegen verdächtiger Preisaktionen ein.
Die französische Chemie- und Industriegasgruppe Air Liquide steht in Belgien vor einem tiefgreifenden Umbau. Wie das Unternehmen im Rahmen eines neuen strategischen Plans ankündigt, sollen im Land zahlreiche Stellen wegfallen. Laut Informationen der Wirtschaftszeitung „L’Echo“ sind rund 100 Arbeitsplätze gefährdet.
Am Mittwoch hat es auf dem Gebiet der Polizeizone Weser-Göhl gleich zwei Einbrüche gegeben – in Hergenrath und Raeren. In einem Fall wurde ein Safe mit Bargeld entwendet, im anderen ist das genaue Diebesgut noch unklar. In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Die Lage in den belgischen Gefängnissen spitzt sich weiter zu: Ab dem 1. Dezember wollen die Mitglieder der sozialistischen Gewerkschaft ACOD nur noch die absolut grundlegenden Aufgaben übernehmen. Das berichtet die Zeitung „De Standaard“. Ziel der Aktion ist es, Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) zum Handeln zu bewegen – insbesondere in Bezug auf die massive Überbelegung der Haftanstalten und den akuten Personalmangel. Sowohl „De Standaard“ als auch die Nachrichtenagentur Belga konnten Einblick in ein entsprechendes Schreiben der Gewerkschaft nehmen.
Schock bei den Roten Teufeln und bei Benfica Lissabon: Dodi Lukebakio hat sich in der WM-Qualifikationspartie gegen Liechtenstein (7:0) am Dienstagabend eine Fraktur im linken Sprunggelenk zugezogen. Das bestätigte sein Verein am Mittwochabend auf seiner Website. Der Offensivspieler muss operiert werden und wird wohl länger ausfallen.
Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder Streit um eine Autobahn-Lücke in der deutschen Eifel. Woran es bislang hing, wie nun ein Richterspruch aus Leipzig aufgenommen wird und wie es weitergeht.
Der Druck auf den US-Präsidenten wurde zu groß – nun hat er die Veröffentlichung von Akten zu einem Fall genehmigt, den er nicht loswurde. Was das bedeutet.
Die belgische Nationalmannschaft hat sich nach der 7:0-Gala gegen Liechtenstein das Ticket für die Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Am 5. Dezember fällt in Washington die Entscheidung darüber, auf welche drei Gegner die Mannschaft in der Vorrunde trifft. Die Auslosung beginnt um 18 Uhr belgischer Zeit und wird live übertragen. Insgesamt treten 48 Nationen an, eingeteilt in zwölf Gruppen zu je vier Teams.
In der Fragestunde des Bütgenbacher Gemeinderates sprach Ratsfrau Chantal Kessler das Dorfplatzprojekt in Nidrum an, nachdem bei einer Bürgerversammlung angeklungen war, dass dieses möglicherweise auf der Kippe stehe, weil die Frist zur Einreichung des betreffenden Zuschussantrags bei der Wallonischen Region zu verstreichen drohe.
Die italienische Davis-Cup-Mannschaft hat sich am Mittwoch in Bologna für die Halbfinalrunde der Final 8 qualifiziert. Gegen Österreich setzten sich die Gastgeber in den beiden Einzelpartien der „Best-of-3“-Begegnung durch und machten damit das abschließende Doppel überflüssig. Italien trifft am Freitag ab 16 Uhr auf Belgien, das sich am Dienstag gegen Frankreich durchgesetzt hatte.
Auf der UN-Klimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém hat der föderale Klimaminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) am Mittwoch eine neue Initiative angekündigt: Belgien will gezielt gegen Desinformation und Fehlinformation rund um den Klimawandel vorgehen.
Als er im Januar als Nachfolger von Domenico Tedesco vorgestellt wurde, nahm Nationaltrainer Rudi Garcia zwei Herausforderungen an: Mit den Roten Teufeln sollte der Franzose den Klassenerhalt in der Nations League erreichen und – komme, was wolle – auch die Qualifikation für die WM 2026 schaffen. Hinter beiden Aufgaben steht seit Dienstagabend ein Häkchen, kritische Stimmen bleiben jedoch.