Par Sascha von Montigny, Christian Schmitz und Gerd Zeimers
Den politischen Jahresrückblick zu schreiben, heißt, ein Jahr der immerwährenden Zuspitzungen zu ordnen. 2025 bewegte sich zwischen globaler Dauerkrise und innenpolitischem Umbau. Selten zuvor haben so wenige Akteure so viele Schlagzeilen beherrscht. International war es vorrangig Donald Trump, der mit seinem erratischen Stil, seiner Lust an der Provokation und einer Politik der maximalen Unberechenbarkeit nahezu jede geopolitische Entwicklung überlagerte. Weltpolitik wurde zur Bühne für eine Diplomatie der Abrissbirne. Gaza blieb ein humanitäres Desaster ohne wirklichen Ausweg und der Krieg in der Ukraine geht bis heute trotz aller Ankündigungen und Gesprächsformate weiter. Konflikte wurden selten gelöst, sondern meistens verwaltet, vertagt oder weiter eskaliert.
Die Silvesternacht ist in Belgien zu einer Nacht der Gegensätze geworden. Während vielerorts fröhlich gefeiert wird, bereiten sich Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auf einen der anspruchsvollsten Einsätze des Jahres vor. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre führen zu erhöhter Wachsamkeit und teils massiven Einschränkungen im öffentlichen Raum.
Der GrenzEcho-Jahresrückblick richtet den Blick nun auf den August 2025 – einen Monat, in dem Bauprojekte und Kulturveranstaltungen das regionale Geschehen prägten, während Jubiläen, Schulwechsel und neue Herausforderungen den Alltag in Ostbelgien mitbestimmten.
Die Gemeinde Lontzen blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurück. Der jüngste Jahresbericht gibt einen detaillierten Überblick über Bevölkerungsentwicklung, Standesamtstätigkeiten, Wahlen und Schulorganisation. Die Zahlen zeichnen das Bild einer wachsenden Gemeinde, die sich strukturell und gesellschaftlich weiterentwickelt.
„Seinen Weg in Bildern und Bewegungen gestalten“: Dies ist der Untertitel des Buches „My way“, das Julien-Paul Remy, wohnhaft in Raeren und Mitglied der ostbelgischen Compagnie Baejjahn, geschrieben und gestaltet hat.
Unter dem vielsprachigen Titel „Distilleringen – Destillierungen – Distillations – Distilééronge – Distillations“ hat das Montzener Zentrum für Sprachforschung eine neue Ausgabe der Ostbelgischen Literaturhefte veröffentlicht.
Olympische Spiele im Winter, Fußball-WM im Sommer: Sport-Fans dürfen sich 2026 auf zwei Mega-Höhepunkte freuen, die auch Neuerungen mit sich bringen. Aber nicht nur bei Olympia und der WM gibt es Änderungen.
Der belgische Übernahmemarkt meldet sich mit Wucht zurück: Nach zwei durchwachsenen Jahren haben milliardenschwere Transaktionen das Geschäft 2025 auf ein historisch hohes Niveau gehoben und alte Rekorde fast erreicht. Auffällig ist weniger die Masse der Deals als ihre Dimension: Denn nie zuvor spielten Übernahmen in dieser Größenordnung eine so zentrale Rolle.
Der steigende Verbrauch von Antidepressiva in Belgien hat weniger mit einer Zunahme schwerer Depressionen zu tun, als es die nackten Zahlen vermuten lassen. Vielmehr deutet vieles darauf hin, dass Medikamente zunehmend dort eingesetzt werden, wo sie medizinisch nur bedingt angezeigt sind. Das geht aus Daten hervor, die die N-VA bei Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) erfragt hat.
Der GrenzEcho-Jahresrückblick richtet den Blick auf den Juli 2025 – einen Monat, in dem neue Projekte, kulturelle Veranstaltungen und Entwicklungen im Freizeit- und Verkehrsbereich das regionale Geschehen bestimmten.
In Belgien waren im November 2025 insgesamt 297.596 vollarbeitslose, entschädigte Arbeitsuchende registriert. Das entspricht einem Anstieg von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das teilte das Landesamt für Arbeitsbeschaffung (Onem) am Dienstag mit.
Der belgische Zoll hat am Montag im Hafen von Antwerpen knapp eine Tonne Cannabis sichergestellt. Die Drogen waren in Holzkisten versteckt, die sich in einem Container aus Montréal in Kanada befanden. Der restliche Teil des Containers war mit Umzugsgut beladen.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Kaum ein Silvesterbrauch sorgt Jahr für Jahr für so viel Streit wie privates Feuerwerk. Zwischen Tradition und Rücksichtnahme, Freiheit und Verboten gehen die Meinungen dabei weit auseinander. Wäre ein Verbot sinnvoll? Dafür spricht sich Redakteur Maxime Ortmans (Pro) aus. Sein Kollege Nico Conrath (Contra) hält dagegen.
In der vergangenen Saison hat der Ostbelgier Christian Schumacher mit seinem Team PSI Motorsport Classics und seinem Porsche ein viel beachtetes Comeback bei den Historik-Rennen gefeiert. Im kommenden Jahr will er mit seinem neuen Projekt Matech2 Concepts und dem Ford GT noch eins drauflegen.
Die Bahngesellschaft Eurostar hat am Dienstag alle Zugverbindungen zwischen London, Paris, Amsterdam und Brüssel bis auf Weiteres ausgesetzt. Grund sind zwei technische Zwischenfälle im Kanaltunnel.
Angesichts der verschärften Witterungsbedingungen hat die Provinz Lüttich am Dienstag den Zugang zu ihrem Streusalzlager für die angeschlossenen Gemeinden freigegeben. Das teilte die Provinz in einer Mitteilung mit. Allein am Dienstagvormittag wurden mehr als 30 Lkw-Ladungen abgeholt – insgesamt rund 500 Tonnen Salz.
Die N-VA hat einen Gesetzentwurf eingereicht, mit dem die Gültigkeitsdauer des elektronischen Personalausweises (eID) für Menschen über 75 Jahre von derzeit 30 auf 10 Jahre verkürzt werden soll. Damit sollen technische Probleme und unnötige Frustrationen vermieden werden.
Das Transport- und Logistikunternehmen Jost hat zwei weitere Lagerhallen am Standort Trilogiport in Lüttich erworben. Die zusätzliche Lagerfläche beträgt insgesamt 51.000 Quadratmeter. Damit erhöht sich die Gesamtlagerkapazität des Unternehmens an diesem Standort auf 230.000 Quadratmeter.
Die Okay-Märkte der Colruyt-Gruppe werden ab dem 4. Januar auch am Sonntagvormittag öffnen. Das teilte die Supermarktkette am Dienstag mit. Colruyt folgt damit – teilweise– dem Beispiel vieler Konkurrenten, die bereits sonntags geöffnet haben.