Auf dem Place de l’Albertine in der Nähe des Brüsseler Zentralbahnhofs hat die PTB am Donnerstag unter dem Motto „Voilà nos pensions qui s’envolent“ eine Protestkundgebung gegen die geplanten Einschnitte in die Alterspensionen veranstaltet. „Der Regierung fehlt das Geld für Pensionen, aber nicht für Kampfflugzeuge“, sagt Raul Hedebouw, Präsident der Arbeiterpartei, im Interview mit dem GrenzEcho.
Die Verletzungsmisere von Zinho Vanheusden (26) reißt nicht ab. Der ehemalige Profi von Standard Lüttich hat sich erneut eine schwere Knieverletzung zugezogen.
Ein unscheinbarer Punkt im All hat Forschern einen außergewöhnlichen Blick auf das Ende eines Sternenlebens eröffnet. Ein Team der KU Löwen hat etwas entdeckt, das Astronomen lange für möglich hielten, aber nie direkt beobachten konnten. Die neuen Erkenntnisse versprechen überraschende Einsichten in einen der turbulentesten Prozesse des Universums.
Die Callcenter-Gruppe WEngage hat angekündigt, ihre Belegschaft in Belgien deutlich zu verkleinern. Nach Angaben der Gewerkschaften CNE und SETCa-FGTB Lüttich sollen rund 400 Stellen betroffen sein. Die Arbeitnehmervertretungen wurden am Donnerstag informiert und veröffentlichten daraufhin eine gemeinsame Mitteilung, in der sie vor einer zunehmenden Prekarisierung im Sektor warnen.
Audi will von 2030 an in der Formel 1 um den Titel fahren. „In den nächsten zwei Jahren werden wir Herausforderer sein“ sagte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Gernot Döllner, jetzt bei einer Vor-Präsentation des neuen Boliden.
„Endlich“ freute sich Roger Franssen (Union) am Mittwoch im Lontzener Gemeinderat: Einstimmig — wenn auch nicht ohne Diskussionen — genehmigte der Rat das Projekt zum Ausbau und der Kanalisation der Montzener Straße und der Dahlienstraße sowie den Bau einer Pumpstation.
Als „Präventionsmaßnahme“ hat Yannick Heuschen am Mittwoch in der Fragestunde im Gemeinderat die Besteuerung automatischer Kassen in Geschäften vorgeschlagen. Er orientiert sich dabei am Beispiel der Stadt Lüttich, die kürzlich eine entsprechende Steuer eingeführt habe.
Weil ein 68-Jähriger aus der Gemeinde St.Vith sich über mehrere Jahre hinweg an seinen vier Adoptiv- und Pflegetöchtern sexuell vergangen haben soll, forderte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch vor dem Eupener Strafgericht nicht weniger als 20 Jahre Haft.
Wegen Vergewaltigung, Zwangsprostitution, Menschenhandel, Menschenschmuggel und vorsätzlicher Körperverletzung wurden ein 20-Jähriger und seine Eltern, allesamt in der Gemeinde Kelmis wohnhaft, am Mittwoch vom Eupener Strafgericht zu je vier Jahren Haft – zur Hälfte auf Bewährung – verurteilt. Die beiden Elternteile müssen zudem je 96.000 Euro Geldstrafe zahlen. Allen dreien wurden zudem die bürgerlichen Rechte für fünf Jahre aberkannt.
Weil er eingeräumt hat, Fotos von Mädchen, unter anderem von Mitschülerinnen, so abgeändert zu haben, dass er damit sexuelle Erregung erreichte, drohen einem 24-jährigen Eupener ein Jahr Haft, gegebenenfalls mit Teilbewährung, 4.000 Euro Geldstrafe und ein fünfjähriger Entzug der bürgerlichen Rechte.
Am Donnerstag wurde ein symbolischer Schritt am Dach Belgiens getan: Die Antennen auf dem Aussichtsturm des Signal de Botrange wurden entfernt und geben diesem nun eine völlig neue Silhouette.
Die Saison 2025 der zweiten Eupener Amateurfußballliga ist am 1. November zu Ende gegangen. Der RRC Kettenis A schloss die Spielzeit als Meister ab und steigt in die 1. Liga auf.
Die Kamera fährt durch die Rue de Dison in Verviers, ein Ort, den viele lieber nicht im Fernsehen sehen würden. Enge Wohnungen, Resignation in manchen Gesichtern, eine Mutter, die zwischen Krippe, Geldsorgen und über 40 erfolglosen Bewerbungen kaum noch weiß, wohin mit sich. Daneben eine Frau, die offen zugibt, dass ihr Burn-out nur eine Behauptung ist, während sie schwarz hinzuverdient und mit ihrem Partner ein doppeltes Haushaltsmodell vortäuscht. Ein anderer erklärt, wie er nach Jahren im Sozialnetz jedes Gefühl für Perspektive verloren hat. Die RTL-Reportage „Sans boulot, tous fraudeurs?“ (dt. etwa: „Ohne Arbeit, alles Betrüger?“) zeigt solche Momente ungeschliffen und nah an Menschen, die ringen, scheitern oder Grenzen überschreiten.
Nach ihrem klaren Drei-Punkte-Sieg in der vergangenen Woche gegen Löwen empfangen die Damen aus Lommersweiler in der dritten Nationalklasse an diesem Samstag um 20 Uhr Roveka Stevoort. Der Tabellendritte reist mit 15 Punkten an, während die Lommersweilerinnen mit zwölf Zählern dicht dahinter folgen.
Die Belgier setzen weiterhin vorwiegend auf das Auto, auch wenn das Fahrrad seit Jahren an Bedeutung gewinnt. Das zeigt eine umfangreiche Erhebung des föderalen Mobilitätsministeriums, für die zwischen September 2024 und September 2025 mehr als 13.600 Erwachsene befragt wurden. Für 60 Prozent aller Wege, die vom Zuhause ausgehen und dorthin zurückführen, bleibt der Wagen das bevorzugte Verkehrsmittel. Er deckt zudem 78 Prozent der insgesamt zurückgelegten Distanzen ab. Diese dominante Rolle ist seit einem Vierteljahrhundert nahezu unverändert.
Der belgische Arbeitsmarkt bewegt sich, doch die Dynamik fällt je nach Herkunft sehr unterschiedlich aus. Neue Zahlen deuten auf eine Annäherung hin, die zugleich überraschend und fragil wirkt. Bei genauem Hinsehen zeigt sich hinter den Fortschritten ein komplexes Geflecht aus Chancen, Hürden und anhaltenden Ungleichheiten.
Die Fraktion Union im Lontzener Gemeinderat regt eine Bürgerbefragung an, ob die öffentliche Beleuchtung in der Gemeinde nachts ausgeschaltet bleiben soll oder nicht. Roger Franssen sprach das Thema in der Fragestunde an.
Ein 54-Jähriger, der aus der Gemeinde Raeren stammt, aber inzwischen in Köln wohnt, wurde vor dem Eupener Strafgericht von seiner Vergangenheit eingeholt. Da er seinen damals sieben- bis zehnjährigen Neffen zwischen 1996 und 1999 regelmäßig sexuell belästigt hat, wurde er zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Bewährung wurde an eine Therapieauflage zur Bekämpfung der pädophilen Neigung geknüpft.
Weil er im November 2023 Geschlechtsverkehr mit einer 16-Jährigen hatte, musste sich ein heute 26-Jähriger aus St.Vith am Mittwoch vor dem Eupener Strafgericht verantworten.
Vom kleinen Sägewerk zum überregionalen Holzhändler: Der Eupener Fachbetrieb Lance hat in den 80 Jahren seines Bestehens eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. „Wir haben uns immer bemüht, uns neuen Entwicklungen schnell anzupassen“, verrät Seniorchef Guy Jerusalem das Erfolgsrezept. Heute leitet sein Sohn Frederic das Unternehmen in vierter Generation.