Tausende müssen ihre Häuser verlassen, ganze Orte werden evakuiert: In British Columbia breiten sich Waldbrände rasant aus. Jetzt hat die Provinzregierung den Notstand ausgerufen.
Der Iran und Oman sollen sich bei ihren Verhandlungen über die Straße von Hormus praktisch einig sein. Nun stellt Teheran Forderungen an die USA, die für Washington inakzeptabel sein dürften.
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden leidet an Krebs. Sein Sohn Hunter schildert den kräftezehrenden Kampf gegen die Krankheit - und wünscht sich, sein Vater würde sich öfter beschweren.
70 Jahre nach der schwersten Bergwerkskatastrophe der belgischen Geschichte haben am Samstag mehrere Hundert Menschen in Marcinelle (Provinz Hennegau) der 262 Todesopfer gedacht. Die Gedenkfeier am Bois du Cazier wurde allerdings auch von politischen Spannungen begleitet. Proteste gegen die Anwesenheit des italienischen Senatspräsidenten Ignazio La Russa sorgten sogar für eine scharfe Reaktion der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
Nach einer rasanten Expansionsphase zieht die Spielwarengruppe hinter DreamLand und Intertoys erstmals eine gemeinsame Bilanz – mit starken Zahlen. Die Gruppe des Limburgers Koen Nolmans erzielte einen Umsatz von 485,7 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 11,3 Millionen Euro. Das berichtet die Zeitung „Het Belang van Limburg“.
Warum kostet ein Markenprodukt in Belgien mitunter deutlich mehr als wenige Kilometer hinter der Grenze? Die Europäische Kommission sieht einen Grund in Geschäftspraktiken großer Hersteller, die Supermarktketten daran hindern, Waren dort einzukaufen, wo sie innerhalb Europas am günstigsten sind. Brüssel will dagegen stärker vorgehen. Für Verbraucher könnten die Preise dadurch sinken – allerdings warnt der Supermarktexperte Pierre-Alexandre Billiet vor erheblichen Nebenwirkungen.
Ein Kunde beleidigt eine Kassiererin – und darf anschließend fünf Jahre lang keinen Supermarkt der Kette in seiner Region mehr betreten. Ein Fall aus der Schweiz wirft die Frage auf, wie belgische Supermärkte mit Kunden umgehen, die gegenüber ihren Mitarbeitern ausfallend oder aggressiv werden. Wie die Zeitung „L’Avenir“ berichtet, setzen die großen Handelsketten hierzulande vorrangig auf Deeskalation. Hausverbote bleiben die Ausnahme.
Belgien gehört bei der Entwicklung neuer Medikamente weiterhin zu den führenden Ländern Europas. Im vergangenen Jahr wurden hierzulande 447 neue klinische Studien genehmigt. Mehr als 15.000 Menschen nehmen daran teil. Das geht aus Zahlen der föderalen Agentur für Medikamente und Gesundheitsprodukte (FAGG) hervor, über die die Zeitung „L’Avenir“ berichtet.
Den Namen der Mutter annehmen oder ihn mit dem des Vaters kombinieren: Seit zwei Jahren ist das in Belgien deutlich einfacher möglich. Fast 13.000 Menschen haben von der neuen Regelung bereits Gebrauch gemacht. Für die Brüsseler Anwältin Sandrine Nakad Rousseau steckt dahinter weit mehr als eine administrative Formalität.
Die Antwerp Pride zieht immer größere Menschenmengen an. Rund 170.000 Menschen haben am Samstagnachmittag nach Angaben der Veranstalter an der Parade in Antwerpen teilgenommen. Damit dürfte die Veranstaltung erneut einen Besucherrekord aufstellen.
Gemeinsam in die Pedale treten und dabei Geld für die Parkinson-Forschung sammeln: Rund 130 Teilnehmer haben sich am Samstag an der fünften Ausgabe des „Peloton Parkinson“ beteiligt. Die Benefiz-Radtour brachte in diesem Jahr 36.000 Euro ein – und damit deutlich mehr als noch 2025.
Die AS Eupen hat ihr letztes Vorbereitungsspiel auf die Saison 2026-27 in der Challenger Pro League verloren. Am Samstagabend unterlagen die „Pandas“ Ligakonkurrent RFC Seraing im eigenen Stadion mit 1:3.
Nur um wenige Augenblicke ist Standard Lüttich an einem Saisonauftakt nach Maß vorbeigeschlittert. In der 88. Minute schenkten die „Rouches“ gegen Cercle Brügge eine Führung her und mussten sich mit einem 2:2 begnügen.
Martin Van der Meerschen und Théo Papamalamis stehen im Finale des ITF-Turniers des KTC Eupen. Im Doppel fiel die Titelentscheidung am Samstag erst im Tie-Break.
Einen Tag nach ihrer Niederlage am Mont Ventoux hat Demi Vollering bei der Tour de France Femmes eindrucksvoll zurückgeschlagen. Die Niederländerin gewann am Samstag die achte und vorletzte Etappe nach Nizza mit einer späten Attacke und entriss Katarzyna Niewiadoma aus Polen zugleich das Gelbe Trikot. Vor dem Finale am Sonntag liegen nur acht Sekunden zwischen den beiden.
Ein Feuer hat am Samstagmittag die Feuerwehr St. Vith auf den Plan gerufen. Auf dem „Habschberg“ zwischen Schönberg und Meyerode standen nach Angaben der Hilfeleistungszone der DG mehrere Quadratmeter Gestrüpp in Flammen.
Ein und dasselbe Fahrzeug ist beim Blitzmarathon in der Eifel innerhalb von nur rund zwei Stunden gleich dreimal mit massiv überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden. In der Spitze zeigte das Messgerät 156 statt der erlaubten 70 km/h an. Insgesamt erwischte die Eifelpolizei am Samstag 299 Temposünder.
Mit breiter Zustimmung haben Republikaner und Demokraten in der Kongresskammer für den Gesetzesentwurf gestimmt. Der Shutdown kann abgewendet werden, wenn auch das Repräsentantenhaus sein OK gibt.