Die von der VoG Stop Parkinson organisierte Tour führte auf einem Rundkurs von Ostende über Brügge und Knokke-Heist zurück nach Ostende. Die Teilnehmer konnten an einem der drei Orte einsteigen und eine oder mehrere Etappen zurücklegen.
Unter ihnen waren Menschen, die selbst an Parkinson erkrankt sind, aber auch Angehörige, Freunde, Kollegen und Unterstützer. Sie alle seien „buchstäblich für ein gemeinsames Ziel in Bewegung gekommen“, erklärt die Organisation: für eine Zukunft, in der Parkinson gestoppt werden könne.
Einnahmen höher als im Vorjahr
Mit den gesammelten 36.000 Euro übertrifft die Aktion das Ergebnis des vergangenen Jahres. Damals waren 30.000 Euro zusammengekommen. Das Geld fließt in die wissenschaftliche Erforschung der Erkrankung.
Für Betroffene sei diese Forschung mit großen Hoffnungen verbunden, betont Ivo de Bisschop, Vorsitzender von Stop Parkinson und selbst Parkinson-Patient. Zwar gebe es inzwischen Behandlungen, mit denen sich Symptome lindern ließen. „Aber wir können die Krankheit noch immer nicht stoppen oder heilen. Deshalb ist jeder Euro für die Forschung wichtig.“
Zusätzlichen Rückenwind erhält die Aktion durch die Michael J. Fox Foundation, die den Erlös verdoppelt. „Dass wir mit dem Peloton Parkinson so viele Menschen mobilisieren können und dank der Michael J. Fox Foundation unsere Einnahmen verdoppeln können, gibt uns die Energie, weiterzumachen“, sagt de Bisschop.
Das Ziel sei klar: „Wir wollen Forschern die Mittel geben, um Antworten zu finden, auf die Tausende Patienten und ihre Familien jeden Tag warten.“ (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren