In der Wallonie stehen die Stromnetze zunehmend unter Druck. Die Zahl der Anschlussanfragen ist in den vergangenen zwei Jahren stark gestiegen, was die Verteilnetzbetreiber Ores und Resa vor erhebliche Herausforderungen stellt. Nach Angaben von „L’Echo“ haben die beiden Netzbetreiber 2025 insgesamt 1.167 Anträge auf Netzanschlüsse erhalten – ein Anstieg um 58 Prozent gegenüber 2023. Dadurch verlängern sich die Bearbeitungsfristen deutlich, und zahlreiche Projekte kommen nicht weiter, weil sie auf eine Netzfreigabe warten.
Der britische Musiker Sting wird am Samstag, dem 25. Juli, als Hauptact auf der Bühne Pierre Rapstat bei den Francofolies in Spa auftreten. Das teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Bei diesem Anlass wird der frühere Frontmann von The Police auch seinen neuen Song „I Wrote Your Name (Upon My Heart)“ vorstellen.
Die Vielfalt der belgischen Videospielszene stand am Mittwoch im Théâtre du Vaudeville in Brüssel im Mittelpunkt der Belgian Game Awards. Besonders erfolgreich war das Studio Tolima: Sein Spiel „Koira“ wurde gleich dreimal ausgezeichnet.
Mehr als 500.000 Menschen sind wegen der Gefechte im Grenzgebiet zwischen Kambodscha und Thailand auf der Flucht. Der Vorwurf einer „schwerwiegenden Verletzung des Völkerrechts“ steht im Raum.
Die USA greifen seit Monaten Boote an, die angeblich Drogen transportieren. Nun haben sie vor der Küste Venezuelas einen Tanker aufgebracht. US-Präsident Trump kündigt weitere Schritte an.
Luke Littler hat den Dartssport fast im Alleingang in neue Sphären gehoben. In die WM geht der Wunderknabe als klarer Favorit, doch allein der Titel reicht ihm nicht.
Als hätte sie uns nicht schon genug Momente beschert, die sich leider nicht so schnell aus dem Gedächtnis löschen lassen, zieht die Auslosung zur Fußball-WM 2026 das nächste Diskussionskapitel mit sich. Ausgerechnet Ägypten und der Iran stehen sich am 26. Juni im sogenannten „Pride Spiel“ von Seattle gegenüber – zwei Nationen, die mit „Pride“ mal so gar nichts am Hut haben, in denen Homosexualität nicht toleriert, teilweise sogar mit der Todesstrafe belegt wird.
Seit 30 Jahren ist das Unternehmen Capaul, Spezialist in Präzisionsmechanik, in der Eupener Industriezone ansässig. Aktuell entstehen an diesem Standort zwei neue Produktionshallen, die weiteren Platz für Wachstum schaffen sollen.
Die Verbraucherorganisation Testachats hat im vergangenen Monat 25 Weihnachtslichterketten gekauft und in einem Labor auf ihre Sicherheit prüfen lassen. Getestet wurden unter anderem die elektrische Sicherheit, die Stabilität, die Feuerbeständigkeit sowie – bei für draußen vorgesehenen Modellen – die Wasserdichtigkeit. Genau dieser Punkt stellte sich als heikler heraus: Drei getestete Lichterketten waren nicht ausreichend gegen Feuchtigkeit geschützt und bergen dadurch ein erhöhtes Risiko von Stromschlägen.
Fast 200 Kinder in 14 europäischen Ländern sind mit dem Sperma eines dänischen Spenders gezeugt worden, der Träger einer gefährlichen Mutation des Gens TP53 ist – einer Veränderung, die das Risiko stark erhöht, im Laufe des Lebens Krebs zu entwickeln. Dies ergab eine Recherche des investigativen UER-Netzwerks, an dem auch die Sender RTBF und VRT beteiligt sind. Einige der betroffenen Kinder sollen bereits verstorben sein.
Club Brügge muss immer mehr um das Überleben im internationalen Geschäft bangen. Die klare 0:3-Niederlage gegen den weiterhin fehlerlosen Spitzenreiter Arsenal lässt die Top 24 in weite Ferne rücken und vermiest Ivan Leko den Einstand beim neuen alten Klub.
Ohne großartigen Glanz haben sich die Handballerinnen der KTSV Eupen am Mittwochabend gegen Overpelt mit 33:25 durchgesetzt und sich somit ihr Ticket für das Halbfinale des Landespokals gesichert.
Dank eines Treffers von Bradley Mobi hat die Union Kelmis ihr Nachholspiel gegen United Richelle in der 2. Division Amateure mit 1:0 für sich entschieden.
In der WM-Vorrunde kommt es in der belgischen Gruppe in Seattle zum Duell Iran gegen Ägypten – während des Pride-Wochenendes. Wegen dann geplanter LGBTQI+-Events protestiert Ägypten bei der FIFA.
KAA Gent hat einen neuen Trainer gefunden. Die „Buffalos“ bestätigten am Mittwoch, dass Rik De Mil den vakanten Posten an der Seitenlinie übernimmt. Der 44-Jährige verlässt damit Sporting Charleroi und tritt in Gent die Nachfolge von Ivan Leko an, der kürzlich zum Club Brügge gewechselt ist. De Mil unterschrieb bei Gent einen Vertrag bis 2028.
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte haben die Vorsitzenden aller belgischen Anwaltskammern am Mittwoch landesweit Gefängnisse besucht, um auf die aus ihrer Sicht dramatischen Haftbedingungen aufmerksam zu machen. In einer abgestimmten Aktion prangerten sie massive Verstöße gegen das gesetzlich garantierte Recht auf Gesundheit an und forderten die Politik zu einem Kurswechsel auf.
Die Föderalregierung hat beschlossen, das System der sogenannten Flexi-Jobs auf sämtliche Bereiche der öffentlichen und privaten Wirtschaft auszudehnen.