Insgesamt vergab eine Jury aus Branchenfachleuten, einberufen von der regionalen Organisation games.brussels und dem Dachverband Belgian Games, vierzehn Trophäen.
„Koira“, ein handgezeichnetes Adventure, in dem die Spieler eine Welt aus Licht und Schatten gemeinsam mit einem kleinen Hund erkunden, überzeugte die Jury in den Kategorien „Bester Sound“, „Beste Erzählung“ und – als wichtigste Auszeichnung – „Belgisches Spiel des Jahres“.
Beim Publikum lag ein anderes Werk vorn: „OFF“, ein Rollenspiel, in dem die Hauptfigur – ein „Batter“ – das Universum „reinigen“ soll. Das Spiel erschien erstmals 2008 und wurde vom belgischen Entwickler „Mortis Ghost“ für eine Neuveröffentlichung 2025 überarbeitet.
Als bestes Multiplayer-Spiel setzte sich „Wait What’s That?“ des Studios Oisoi durch. „30 Birds“ der Studios Ram Ram und Business Goose erhielt die Auszeichnung für die beste visuelle Gestaltung. Das beste Game-Design ging an „No Players Online“ von Beeswax Games, während „What the Hack!“ der Howest-Studierenden als bestes Studentenspiel ausgezeichnet wurde.
Im Bereich der Virtual- und Augmented-Reality stach „Wall Town Wonders“ von Cyborn hervor. Die beste technologische Umsetzung in diesem Segment erhielt „A Long Goodbye“ von Polygoat.
Schließlich wurde „STIP“ von Sixtyfour – ein Puzzle, das die vierte Wand durchbricht – als meist erwartetes Spiel des Jahres 2026 gekürt.
Alle nominierten Spiele werden bis einschließlich 12. Dezember auf der Plattform Steam hervorgehoben. (belga/rt)

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