Die belgische Modedesignerin Marina Yee, eine der einflussreichen „Antwerp Six“, ist im Alter von 66 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Das teilte am Sonntag das ModeMuseum (MoMu) in Antwerpen mit. Der belgische Modewelt habe damit „eine außergewöhnlich authentische Stimme verloren“, erklärte Museumsdirektorin Kaat Debo.
Auf musikalische Reise zu den Planeten begab sich die Harmonie NOW am Samstag im Haus Harna. Wie in der echten Raumfahrt haben auch die Musiker den Steuermann gewechselt: Kapitän und Dirigent Patrick Sporken überließ den vier „Maestros“ – Lontzens Bürgermeister Patrick Thevissen (Energie), Raerens Erste Schöffin Naomi Renardy (CSL), Metzger Robert Kreusch aus Raeren und Friseurin Caroline Wertz aus Walhorn – zeitweise den Taktstock.
Wenn eine Oper, zumal eine Kreation, nach nur einem Jahr wieder aufgeführt wird, dann muss es dafür starke Argumente geben. Im April 2024 erlebte „Ali“ als Koproduktion von Koninklijke Vlaamse Schouwburg (KVS) und La Monnaie in der KVS seine Premiere, jetzt steht das rund anderthalbstündige Werk auf dem Programm des Brüsseler Opernhauses. Es ist ein Werk von hoher musikalischer Qualität, ebenso zugänglicher wie packender Regiearbeit und vor allem von leider immer noch brennender Aktualität.
Nach den jüngsten Drohnensichtungen über der Luftwaffenbasis Kleine-Brogel spricht Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) von gezielter Spionage. „Das war kein Zufall“, erklärte er am Sonntag. Mehrere Drohnen waren am Wochenende über dem militärischen Gelände im limburgischen Peer gesichtet worden.
In Gent standen die besten Eupener am Samstag auf der Tribüne. Sie sahen, wie die AS gegen die U23 von AA Gent eine über weite Teile desolate Leistung ablieferte und einen Rückschlag im Aufstiegsrennen erlitt. In einem fast leeren Stadion erinnerte vieles an ein Geisterspiel – zum Gruseln war bei der 1:2-Niederlage der Ostbelgier besonders die erste Hälfte gewesen.
Die belgische Rugby-Nationalmannschaft der Männer bricht am Montag (3. November) nach Dubai auf, wo sie um die allererste Teilnahme an einer Rugby-Weltmeisterschaft kämpfen wird. Am Sonntag absolvierten die Schwarzen Teufel im Nelson-Mandela-Stadion in Neder-Over-Heembeek ihr letztes Training auf belgischem Boden.
In der belgischen Baubranche ist die Zahl der Beschäftigten in zeitweiliger Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landesamtes für Arbeitsbeschaffung (LfA), die vom Personaldienstleister Acerta ausgewertet wurden.
Kelmis unterliegt Flénu mit 0:4 – klingt nach einer Klatsche, oder? So klar wie das Ergebnis waren die Verhältnisse auf dem Platz allerdings nicht. Eher erteilte der Aufstiegskandidat der Union eine Lektion in Sachen Effizienz.
Tausende Schüsse, Tote und Verletzte: In einem Bergdorf auf Kreta bricht ein jahrzehntealter Konflikt offen aus. Warum auf der griechischen Insel selbst Kinder mit Waffen beschenkt werden.
Der belgische Fußball verliert drei seiner vielversprechendsten Nachwuchsspieler an die Demokratische Republik Kongo. Mario Stroeykens (20) von RSC Anderlecht, Michel-Ange Balikwisha (24) vom schottischen Topklub Celtic Glasgow und Matthieu Epolo (20), Torwart bei Standard Lüttich, wurden erstmals in den A-Kader des kongolesischen Nationalteams berufen.
Die belgische Küste hat in den diesjährigen Herbstferien deutlich weniger Besucher verzeichnet als im Vorjahr. Nach Angaben der Tourismusagentur Westtoer ging die Zahl der touristischen Übernachtungen um rund 20 Prozent zurück. Hauptgrund sei, dass es diesmal kein verlängertes Wochenende gab.
Nach der brutalen Messerattacke in einem Linienbus der TEC in Charleroi gibt es gute Nachrichten: Der 22-jährige Mann, der bei dem Angriff am Samstagabend schwer verletzt wurde, ist außer Lebensgefahr. Das bestätigte die zuständige Staatsanwaltschaft am Sonntagmorgen. Der mutmaßliche Täter ist allerdings weiterhin auf der Flucht.
Tagelang berichteten mehrere Medien von angeblichen blauen Hunden in der radioaktiv verstrahlten Zone von Tschernobyl. Nun erklärt ein ukrainischer Experte, was es damit auf sich hat.
Mehrere belgische Kinderwunschzentren setzen keine Samenspenden der dänischen European Sperm Bank (ESB) mehr bei neuen Patientinnen ein. Das berichtet der flämische Rundfunk (VRT) nach eigenen Recherchen.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Brücke von Hastière im Süden der Provinz Namur ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Mensch ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 1.20 Uhr, wie Patrice Liétart, Sprecher der Polizeizone Dinaphi, am Sonntag mitteilte.
Über der belgischen Luftwaffenbasis Kleine-Brogel in der Provinz Limburg sind am Samstagabend erneut mehrere verdächtige Drohnen gesichtet worden. Nach Angaben von Bürgermeister Steven Matheï (CD&V) wurde gegen 18.30 Uhr mindestens ein unbemanntes Fluggerät über dem militärischen Gelände entdeckt. Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) bestätigte am Sonntag, dass in der Nacht insgesamt drei Drohnen über der Basis beobachtet wurden.
Wirbelsturm „Melissa“ hat auf Jamaika verheerende Schäden angerichtet. Viele sind in Not: Hilfsgüter erreichen abgeschnittene Orte kaum, Nahrungsmittel werden knapp, Tausende Touristen sitzen fest.
Nach dem Lawinenunglück sind auch die Leichen der beiden letzten Vermissten gefunden worden: ein Vater mit seiner 17-jährigen Tochter. Der genaue Hergang ist noch unklar.
Karl lernt kochen, endlich!, Lisa liest Asterix, Luna guckt auf Aachen: Es ist ein Blick in die Zukunft, den das große Banner am Haus der Neugier seit einigen Tagen ermöglicht. Denn dort, wo jahrzehntelang ein Kaufhaus Kunden anlockte, wo in den zurückliegenden Jahren größtenteils Leerstand herrschte, kehrt bald wieder Leben ein: im Haus der Neugier.
Am 5. November feierte das Benelux-Parlament sein 70-jähriges Bestehen mit einer akademischen Sitzung im Senat in Brüssel. „In einer Zeit, in der der Multilateralismus unter Druck steht, ist dieses Jubiläum ein Erfolg, auf den wir stolz sein können“, erklärt Parlamentspräsidentin Francine Closener zu diesem Anlass. „Wir haben dazu beigetragen, das tägliche Leben der Bürger zu verbessern. Gleichzeitig bleibt es unsere Aufgabe, unseren Mehrwert immer wieder neu zu beweisen.“