Zunächst stellten mehrere Redaktionen vor, wie sie neue Kolleginnen und Kollegen einarbeiten. 100,5 Das Hitradio, der BRF und das GrenzEcho gaben Einblicke in ihre Praxis. Ein Blick über den Tellerrand folgte im zweiten Teil: Jean-Lou Siweck, Direktor des luxemburgischen öffentlich-rechtlichen Radiosenders 100,7, stellte das hauseigene Volontariatsprogramm vor.
Dabei gehe es nicht nur um Ausbildung, sondern auch um Motivation und langfristige Bindung. Dass das Konzept funktioniert, zeigte der Erfahrungsbericht von Sophie Schröder, die das erste „Volo“-Programm durchlaufen hat und heute als Journalistin bei 100,7 arbeitet. Mit Anna Brökelmeier von ProContent aus Essen kam anschließend ein externer Blick auf journalistische Aus- und Weiterbildung hinzu. In seinem Schlusswort betonte Medienminister Gregor Freches (PFF) die gesellschaftliche Bedeutung des Themas. Gerade in einer vielfältigen Medienlandschaft sei Qualitätsjournalismus unverzichtbar. Dafür brauche es gut ausgebildete Journalistinnen und Journalisten – und Redaktionen, die bereit sind, in Aus- und Weiterbildung zu investieren. (sc)

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