Belgien hat sich am Montag bei den Vereinten Nationen in New York der Gruppe von Ländern angeschlossen, die die Anerkennung des Staates Palästina ankündigten. Premierminister Bart De Wever (N-VA) betonte jedoch, dass dieser Schritt keinesfalls als Belohnung für Hamas verstanden werden darf.
Am Landesflughafen in Zaventem müssen sich Reisende auch am Dienstag auf Probleme einstellen. Die Verantwortlichen des Brussels Airports geht davon aus, dass rund zehn Prozent der geplanten Flüge gestrichen werden. Grund ist eine massive Cyberattacke, die seit Freitag mehrere große europäische Flughäfen lahmlegt.
Ob auf einem Turnier in Sibirien, der Ringer-Weltmeisterschaft in Zagreb, oder bald auf einem Wettkampf in Tschetschenien – Issa Gamboulatov ist als Kampfrichter international gefragt.
Drei von vier Belgiern vertrauen inzwischen ihren Sinnen, bevor sie Lebensmittel wegwerfen: Sie schauen, riechen und probieren – statt sich ausschließlich auf das Haltbarkeitsdatum zu verlassen. Das zeigt eine neue Umfrage der Plattform Too Good To Go, die sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt.
„Punk’s not dead“ nannte die schottische Band The Exploited 1981 ihr Album, um klarzustellen, dass Punk keine kurzlebige Modeerscheinung ist. Aktuell ist die Punkszene alles andere als lebendig. Sieht man mal ab von Packy’s Johnnyhof aus Eupen. Allerdings sagen sie von sich selbst: „Packy’s Johnnyhof ist Punk, wie er für Menschen klingt, die Punk hassen.“
Frankreichs Dribbelkönig Ousmane Dembélé vom Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain hat erstmals den Ballon d'Or gewonnen. Der 28-Jährige nahm die Auszeichnung als Nachfolger des Spaniers Rodri (Manchester City) am Montagabend im Pariser Théâtre du Châtelet entgegen – nur wenige Kilometer westlich des PSG-Stadions Parc des Princes.
Bei der Aussprache zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) hat die Opposition – Vivant, SP und Ecolo – am Montagabend im Parlament der DG (PDG) scharfe Kritik geübt und insbesondere die Finanzpolitik ins Visier genommen. Regierung und Mehrheit (ProDG, CSP, PFF) verwiesen auf die sozialverträgliche Ausgestaltung der Sparmaßnahmen. Die Debatte bot einen Vorgeschmack auf den „Haushaltsmarathon“ im Dezember im PDG.
Die Hilfeleistungszone DG verfügt neuerdings über zwei sogenannte Rehab-Fahrzeuge, jeweils eins für den Sektor Norden und den Sektor Süden. Sie dienen in erster Linie dem Arbeits- und Gesundheitsschutz der Wehrleute. Seine Feuertaufe erlebte eines der beiden Fahrzeuge vor zwei Wochen bei dem schweren Stallbrand in Honsfeld.
Die ostbelgischen Basketballteams haben ein erfolgloses Wochenende hinter sich: Der BC St.Vith und der BBC Eupen verloren vor heimischer Kulisse in der 3. Provinzklasse C gegen die Aufstiegskandidaten RBC Welkenraedt A und BC Reveil A.
Am vergangen Freitag wurde im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) lange und breit über die Zukunft Belgiens ohne Senat diskutiert. Die Wahrheit sieht so aus: Der Senat hat über mehrere Jahrzehnte enorm an Bedeutung verloren – ja, sogar so sehr, dass seine Existenz kaum noch zu rechtfertigen ist.
Die Damen der KTSV Eupen haben ihr Heimspiel gegen Beyne am Samstagabend mit 28:25 gewonnen. Auch wenn die Gäste in der Tabelle als Außenseiter galten, entwickelte sich eine umkämpfte Partie, die bis zum Ende Spannung bot.
Zahlreiche Wanderer konnten die Mitglieder des Bütgenbacher Wandervereins am Samstag und Sonntag auf Schusters Rappen zu ihrer 45. Volkswanderung begrüßen. Bei gutem Wanderwetter nutzten 802 Wanderer die Gelegenheit, die herrliche Natur in Bütgenbach und Umgebung kennenzulernen.
Mit leeren Händen machten sich die Rechter am Sonntag auf die Heimreise aus Flémalle: Die 1:3-Niederlage schmerzte nicht alleine wegen des Resultats, sondern auch wegen der Ampelkarten gegen Joshua Lejeune und Maxime Urbain – beide reihen sich nun zumindest für eine Woche in die lange Ausfallliste ein.
Rückschlag für die belgische Auswahl bei der Straßenrad-WM in Ruanda: Tiesj Benoot (Visma–Lease a Bike) muss seinen Start im Straßenrennen am kommenden Sonntag krankheitsbedingt absagen.
Kevin Chambeau vom AC Hautes Fagnes gewann am Samstag den Eupener Talsperrenlauf. Er absolvierte die 14,9 Kilometer lange Strecke in 57:10 Minuten. Amro Shurrab vom LAC Eupen wurde Dritter in 58:30 Minuten. Bei den Frauen gewann die Vervierserin Aline Pesser in 1:01:25 Stunden.
In der 3. Division Amateure sucht die U23-Mannschaft der AS Eupen nach dem fünften Spieltag weiter nach Konstanz. Beim 2:2 in Mormont teilten die „Young Pandas“ nach zwei Siegen und zwei Niederlagen erstmals die Punkte, bleiben damit im hautengen Mittelfeld der Tabelle, in der zwischen Verlaine auf Platz fünf und Libramont sowie dem FC Eupen am unteren Ende nur vier Punkte Differenz bestehen.
Damit sieht ein Saisonstart doch direkt besser aus: Büllingen bezwingt Bütgenbach im Derby mit 3:1 und fährt den zweiten Sieg in Folge ein. Den Grundstein dafür legte Sacha Henon in der ersten Hälfte mit einem Doppelpack. Bei den Gästen herrschte Fassungslosigkeit nach dem Abpfiff – Kapitän Tom Kerstges stellte die berühmte Willensfrage.
Rund 140 Staats- und Regierungschefs nehmen in dieser Woche an der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York teil. Mit dabei ist erstmals auch Premierminister Bart De Wever (N-VA). Der flämische Nationalist betritt die internationale Bühne jedoch ohne große Begeisterung – und macht aus seiner Skepsis gegenüber der UNO keinen Hehl.
Der MR-Vorsitzende Georges-Louis Bouchez hat eine politische Debatte angestoßen, die Aufmerksamkeit erregt. Nach den tumultartigen Protesten vergangene Woche bei der Gedenkfeier für den verstorbenen Parteigründer Jean Gol in Lüttich, bei denen Demonstranten auch Parolen gegen Bouchez skandierten, forderte er ein Verbot der „Antifa-Bewegung“. Sie sei, so seine Worte, „die größte Bedrohung für unsere Demokratie“. Doch ist ein Verbot juristisch überhaupt möglich – und wie gefährlich ist Antifa wirklich?