Rund 8.200 Personen haben am Mittwoch in Namur an einem „Marche pour l’Emploi“ teilgenommen. Vor dem Regionalparlament kritisierten Gewerkschaftsvertreter und Sozialorganisationen die Politik der wallonischen Regierung scharf. Jean-François Tamellini (FGTB), Daniel Cornesse (CSC) und Christine Mahy (Réseau wallon de lutte contre la pauvreté) warfen der Koalition aus MR und Les Engagés vor, die Bevölkerung in die Unsicherheit zu treiben.
Die Würfel sind gefallen: Löwen wird im Jahr 2030 die europäische Kulturhauptstadt Belgiens. Am Mittwoch verkündete die europäische Jury in der Königlichen Bibliothek in Brüssel, dass sich die traditionsreiche Universitätsstadt gegen die Mitbewerberinnen Molenbeek-Saint Jean und Namur durchgesetzt hat. Damit übernimmt Löwen in fünf Jahren die Rolle, die zuvor schon Antwerpen, Brüssel, Brügge und Mons innehatten.
Mit mehreren Meisterschaften und Vizemeisterschaften blickt der KTC Eupen vor allem im Nachwuchsbereich auf eine erfolgreiche Saison zurück. Sportdirektor Olivier Zimmermann macht das vor allem an einer guten Talentförderung in Ostbelgien fest.
Die Unterstadt galt in früheren Zeiten als bedeutender Standort zahlreicher Gaststätten und Lokale. Als Kneipe bleibt seit 2023 in der Haasstraße nur der „Hääserhof“ von Marc Grosch übrig. Das traditionsreiche „Haas Casino“ hat seitdem seine Pforten geschlossen.
Eine kleine Tour mit „Félix le Petit Bateau“ auf dem Teich oder einfach Sinnieren unter dem Apfelbaum: Im Eupener Langesthal eröffnet im Oktober Homestorys Nature Resort mit exklusiven Ferienwohnungen und Event-Location. Am Wochenende können Interessierte die weitläufige Anlage direkt am Waldesrand entdecken.
Demenz betrifft immer mehr Menschen – ob als Erkrankte, Angehörige oder Fachkräfte. Prognosen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Betroffenen in Belgien bis 2050 verdoppeln wird. Eine Konferenz in Eupen stellte deshalb Ansätze in Forschung und nicht-medikamentöser Therapie in den Mittelpunkt.
Die Autonome Hochschule Ostbelgien (AHS) begrüßte zum Beginn des neuen Schuljahres ihre neuen Schülerinnen, Schüler und Studierenden. 130 Personen starteten ihr Studium in den verschiedenen Abteilungen im Bereich Gesundheits-, Krankenpflege- und Sozialwissenschaften, Finanz- und Verwaltungswissenschaften sowie Bildungswissenschaften.
Die britischen Behörden melden nach dem Cyberangriff auf das IT-System an mehreren Flughäfen eine Festnahme. Die Ermittlungen stehen aber noch am Anfang.
Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab dem 12. November keine Papier-Bordkarten mehr akzeptieren. Von diesem Datum an sind ausschließlich digitale Bordkarten über die App „myRyanair“ gültig, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab.
Die belgische Zollverwaltung hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits 20 Verstöße gegen das Einfuhrverbot von illegal geschlagenem Holz festgestellt. Insgesamt 584 Sendungen wurden kontrolliert.
Der Klimawandel ist längst nicht mehr nur eine ökologische Herausforderung, sondern eine handfeste Bedrohung für die belgische Wirtschaft und die öffentlichen Finanzen. Das zeigt eine neue Studie des föderalen Planbüros und des Climate Risk Assessment Centers (Cerac), die erstmals detailliert berechnet, welche Kosten auf Belgien zukommen könnten. Die Zahlen sind besorgniserregend.
Nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten am Alter Wiesenbacher Weg lädt die St.Vither Organisation Patchwork am Sonntag, 12. Oktober, zum großen Eröffnungsfest ein.
„Seit 2010 ist St.Vith meine zweite Heimat“, betont der Westflame Boudewijn Baertsoen, der Organisationsleiter der East Belgian Rally. In der Tat arbeiten der Club TAC aus Tielt und der AMC St.Vith bei der Durchführung der East Belgian Rally (EBR), die in dieser Woche (25. bis 27. September) zum 15. Mal ausgetragen wird, eng zusammen.
Stark gestartet, dann aber etwas abgebaut: So präsentiert sich die Sommerbilanz des Wetzlarbads. Mit insgesamt 27.000 Besuchern in den Monaten Juli und August blieb der Publikumsandrang leicht hinter den Erwartungen zurück. Dennoch zeigt sich Manager Bertrand Thieffry mit der ersten Freibadsaison nach der Wiedereröffnung zufrieden. „Es war ein Härtetest – und dieser ist gelungen“, sagt er.
Eine kleine Stärkung am Foodtruck oder Getränkestand und dann ab auf die Jogging- oder Wanderroute: Am Freitag, 26. September, startet im East Belgium Park in Lontzen (Ernest-Solvay-Straße) der dritte ELA-Lauf, den ELA Belgien gemeinsam mit dem Leitverband des Ostbelgischen Sportes (LOS) veranstalten.
Das geplante Windparkprojekt nahe Mont-le-Soie, zwischen Petit-Thier sowie Ennal und Grand-Halleux, hat eine weitere Etappe genommen. Das Vorhaben wird von Luminus, Renner Energies und Courant d’Air getragen.