Der Arbeitstag von Mark Müller begann am Mittwochabend beim 3:3 der AS Eupen in Lokeren wesentlich früher als gedacht: Weil Mittelfeldspieler Oriol Busquets mit Verdacht auf eine ernstere Verletzung ausgewechselt wurde, stand der in der Sommerpause verpflichtete Spieler bereits nach sechs Minuten auf dem Feld.
Nach chaotischen Szenen bei mehreren großen Drogenprozessen in unserem Land wollen Justizministerin Annelies Verlinden und die N-VA die Regeln für Befangenheitsanträge verschärfen. Ziel ist es, Verzögerungstaktiken zu unterbinden, ohne die Rechte auf ein faires Verfahren auszuhöhlen.
Der Baustart verzögert sich, die Enteignungsprozedur läuft weiter: Der Gemeinderat Kelmis hat am Mittwoch gegen die Stimmen der NBK-Fraktion einen weiteren Beschluss im Zusammenhang mit dem Projekt „Betreutes Wohnen“ getroffen.
In der Gemeinde Kelmis werden im Rahmen des Kommunalen Programms für Ländliche Entwicklung (KPLE) in offenen Arbeitsgruppen Projektideen gesucht, die zu den zukünftigen Entwicklungszielen der Göhlgemeinde passen.
Was lange währt, wird endlich gut: Getreu diesem Motto will die Gemeinde Raeren – gemeinsam mit der Nachbarin aus Kelmis – vor den Kassationshof ziehen. Es geht um das Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland – und bestenfalls um zusätzliche jährliche Einnahmen in sechsstelliger Höhe.
Die Uniklinik Saint-Luc in Woluwe-Saint-Lambert hat am Donnerstag das neue Institut Roi Albert II eingeweiht – ein hochmodernes Zentrum für Onkologie und Hämatologie mit einer Fläche von 20.690 Quadratmetern. König Albert II und Königin Paola nahmen persönlich an der Zeremonie teil.
In dieser Woche ist im Finanzausschuss der Kammer ein Gesetz zur Umsetzung des Zusammenarbeitsabkommens zwischen dem Föderalstaat und den Regionen bezüglich der Verteilung von luxemburgischen Ausgleichszahlungen verabschiedet worden. Daran beteiligt war auch der ostbelgische Kammerabgeordnete Luc Frank (CSP/Les Engagés).
Ein Blick in die Abgründe der eigenen Vergangenheit: Ab diesem Freitag präsentiert Train World, das Museum der SNCB in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek, die neue Ausstellung „SNCB, besetztes Unternehmen. Zwischen Kollaboration und Widerstand“. Thema ist die schwierige Rolle der belgischen Eisenbahn während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Ziel ist es, dieses Kapitel nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Nicht nur Thierry Neuville bereitet sich in der Region auf die nächste WM-Rallye, die CER, vor. Schon am Mittwoch weilte Hyundai Motorsport in der Gegend von Stavelot, wo der Este Ott Tänak im Werks-Hyundai i 20 N R1 getestet hat.
Der russische Krieg gegen die Ukraine dauert schon über dreieinhalb Jahre. Der ukrainische Präsident Selenskyj will Frieden und droht andernfalls Russlands Führung mit direkten Angriffen.
Während die N3-Damen aus Lommersweiler nach ihrer jüngsten Niederlage gegen Tongerlo ein spielfreies Wochenende nutzen, um sich auf das Heimspiel am 5. Oktober gegen Waremme vorzubereiten, stehen die übrigen ostbelgischen Mannschaften vor einem intensiven Spielprogramm.
Das Ziel der Damen des HC Eynatten-Raeren hatte Trainerin Céline Clermont zu Beginn der Saison klar verfasst: Aufstieg in die 1. Division. Bisher gab es zwar einen Rückschlag gegen Schoten, doch seitdem sind sie wieder in der Spur. An diesem Spieltag erwartet den HCER das erste Top Duell: Hestia Bilzen gastiert in Eynatten.
Die jüngsten Vorfälle in Dänemark und Oslo, wo der Luftraum wegen Drohnen über mehrere Stunden gesperrt werden musste, haben auch in Belgien die Alarmglocken schrillen lassen. Sollten feindliche Drohnen in unseren Luftraum eindringen, kann unser Land kaum etwas dagegen unternehmen. Das bestätigen Quellen beim Verteidigungsministerium. Die Anschaffung von Luftabwehrsystemen könnte jedoch Besserung bringen.
Mit einem eindringlichen Appell an die internationale Gemeinschaft hat Premier Bart De Wever (N-VA) am frühen Donnerstagabend (Ortszeit) erstmals vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gesprochen. In seiner Rede stellte er die Bedeutung von gegenseitigem Respekt, internationalem Recht, Sicherheit und fairen Handelsbeziehungen in den Mittelpunkt. „Die Welt darf nicht der Logik der Stärkeren folgen, sondern muss auf Zusammenarbeit und gemeinsamen Fortschritt setzen“, betonte der 54-Jährige.
Der politische Wille steht fest: Die Tage des Senats sind gezählt. Gemeinschaftssenatorin Liesa Scholzen (ProDG) beantwortet nach dem von ihr angestoßenen Kolloquium zur Zukunft Belgiens ohne Senat einige Fragen.
Ecolo Ostbelgien ruft dazu auf, sich am Klimamarsch in Brüssel zu beteiligen, der am Sonntag, 5. Oktober, von der belgischen Klimakoalition organisiert wird.