Die Universität Lüttich (ULiège) wird in einigen Wochen mehr als 50.000 Coronavirus-Tests pro Tag durchführen können. Das berichtete die Zeitung „L'Echo“ am Mittwoch.
Der britische Premierminister will England aus seinem „langen Winterschlaf“ wecken. An der umstrittenen Quarantänepflicht für Großbritannien-Reisende will er aber vorerst nicht rütteln.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt am Mittwoch (15.00 Uhr MESZ) eine Aktualisierung seiner Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft vor. Wegen der andauernden Coronavirus-Pandemie werde die Prognose einen schlimmeren Wachstumseinbruch zeigen als noch im April angenommen, kündigte die Chefvolkswirtin des IWF, Gita Gopinath, jüngst in einem Blog-Eintrag an.
Auch im Zentrum Mexikos ist der Erdstoß noch zu spüren. Die Menschen verlassen ihre Häuser und bringen sich auf Straßen und in Parks in Sicherheit – die Angst sitzt drei Jahre nach einem verheerenden Beben noch tief.
Wo man hinschaut - überall schnüren Regierungen Rettungspakete oder spannen Schirme auf. Millionen, Milliarden, Billionen in die Hand genommen, um widerspenstige Motor wieder zum Drehen zu bringen. Doch die stottern, haben Aussetzer, manchmal springen sie erst gar nicht an. Man hat sie abgewürgt, als man die Lockdowns beschloss.
Eine völlig andere Version als in der Akte festgehalten war, präsentierte eine Lontzenerin dem Eupener Strafgericht am Montag. Der Vorfall ereignete sich im Mai 2018. Laut Staatsanwaltschaft habe der Mann seiner schlafenden Partnerin bei seiner Heimkehr ohne Vorwarnung mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, anschließend auf den Körper eingetreten und die Frau gewürgt.
Nachdem sie im Frühjahr die erfolgreiche Aktion „Ostbelgien läuft einsam gemeinsam“ ins Leben gerufen haben, haben sich die beiden Ausdauersportler Jérôme Hilger-Schütz und Stephan Schwall (beide AC Eifel) für den Sommer etwas Neues ausgedacht.
Das Land blickt wieder einmal gespannt nach Brüssel, wo heute um 9 Uhr der Nationale Sicherheitsrat (NSR) zusammentritt, um über weitere Lockerungen der Sicherheitsmaßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus zu beraten. Zudem ist zu erwarten, dass die nächtlichen Zusammenkünfte in mehreren Städten von vergangenem Wochenende thematisiert werden. Auch die Einführung einer Maskenpflicht in Geschäften steht im Raum.
In den St.Vither Geschäften wird vom 29. Juni bis zum 12. Juli ordentlich „gerubbelt“. Für jeden Einkauf erhalten die Kunden mindestens ein Rubbellos, das mit ein wenig Glück in einen Einkaufsgutschein im Wert von 10 Euro umgetauscht werden kann.
In Belgien ist nur die Schutzimpfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis) gesetzlich vorgeschrieben – und das seit den 1960er Jahren. Alle anderen Impfungen werden lediglich empfohlen. Am Montag stand nun ein Ehepaar aus St.Vith vor dem Eupener Strafgericht, weil es sich weigert, seinen Sohn gegen Kinderlähmung impfen zu zahlen. Nun droht den Angeklagten eine Geldstrafe von 1.120 Euro.
Japan ächzt und stöhnt unter dem Druck: Nicht nur die Verlegung der Olympischen Spiele ins kommende Jahr bereitet dem Inselstaat tiefe Sorgenfalten – seine Kandidatur für die Austragung der Frauenfußball-WM 2023 wurde bereits zurückgezogen.
Schon bei der Verabschiedung der Kindergeld-Reform im Parlament der DG (PDG), die zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten war, hatte sich die CSP vergeblich für eine Anerkennung von neu zusammengesetzten Familien (Stief- oder Patchworkfamilien) eingesetzt. Jetzt bissen die Christlich-Sozialen wieder auf Granit: Im PDG wurde am Montag ein entsprechender Gesetzesvorschlag von der Mehrheit (ProDG, SP und PFF), aber auch von den beiden anderen Oppositionsfraktionen Vivant und Ecolo abgelehnt.
Das Parlament der DG (PDG) hat am Montag grünes Licht für die Absenkung des Schulpflichtalters von bisher sechs auf fünf Jahre ab dem kommenden Schuljahr gegeben. Damit setzt die DG eine föderale Maßnahme um. Schulpflichtalter ab fünf Jahre heißt, dass das dritte Kindergartenjahr in Zukunft verpflichtend wird. Es bedeutet also nicht, dass das erste Schuljahr früher beginnt.
Dem früheren Formel-1-Piloten und mehrfachen Paralympics-Sieger Alessandro Zanardi droht nach einem schweren Verkehrsunfall mit seinem Handbike am vergangenen Freitag in der Nähe von Siena der Verlust beider Augen. Das gab die Klinik von Siena am Dienstag in einem ärztlichen Bulletin bekannt. Spezialisten sollen in den kommenden Tagen die Lage bewerten, sagte Sabino Scolletta, Leiter der Intensivstation. Herz- und Kreislauffunktionen seien zufriedenstellend.
„Das Glas ist halb voll“: Zumindest, was das Wiederbelebungsprojekt der Terrasse vor dem Park Café in Kelmis angeht, arbeiten die Gemeindeverantwortlichen an einer positiven Sichtweise. Bald wird es möglich sein, dort wieder anzustoßen – nicht nur mit halbvollen Gläsern.