Die Künstlerin Julia Zwetkowa kassiert in Russland Strafen, weil sie etwa gleichgeschlechtliche Paare mit Regenbogen-Motiven malt. Und sie erhält massenhaft Morddrohungen. Der Fall der 27-Jährigen steht beispielhaft für ein System.
Im Juni betraf die vorübergehende Arbeitslosigkeit aufgrund der Coronakrise noch 15 Prozent der Beschäftigten, d.h. 604.000 Angestellte – im Vergleich zu 30 Prozent im April. Das berichtete die Zeitung „Le Soir“ am Freitag auf der Grundlage der neuesten offiziellen Zahlen der föderalen Arbeitsministerin Nathalie Muylle (CD&V).
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor einem Scheitern des EU-Sondergipfels über das Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise gewarnt.
Die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist um 32 Prozent gestiegen, wie die jüngsten Daten vom Gesundheitsinstitut Sciensano am Freitag zeigen. In der Zeit vom 7. Juli bis zum 13. Juli betrug die Zahl der Infektionen durchschnittlich 114,7 pro Tag.
Die Gemeinde Middelkerke hat beschlossen, Zweitwohnungen stärker zu besteuern, wie die Zeitungen „La Libre Belgique“ und „La Dernière Heure“ am Freitag berichteten. Viele Besitzer haben nun Klage eingereicht.
In Indien sind inzwischen mehr als eine Million Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Über 25.000 mit dem Virus infizierte Menschen seien gestorben, teilte das indische Gesundheitsministerium am Freitag mit.
Die EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln ab Freitag (10.00 Uhr) in Brüssel über den 750-Milliarden-Euro-Plan gegen die Corona-Krise. Geklärt werden soll zugleich der nächste siebenjährige EU-Finanzrahmen im Umfang von mehr als einer Billion Euro. Erwartet werden schwierige Verhandlungen. Der EU-Gipfel ist bis Samstag angesetzt.
Die Mundmaskenpflicht wird laut den GEES-Experten so schnell nicht verschwinden. Es sei so gut wie sicher, dass die Atemschutzmaske bis nach dem Winter obligatorisch bleiben wird. Möglicherweise sogar, bis es einen Impfstoff gibt. Das berichtete die Zeitung „De Standaard“ am Freitag.
Das Warten der Königlichen ist beendet: Real Madrid sichert sich nach drei Jahren vorzeitig die Meisterschaft und löst den FC Barcelona ab. Jetzt gilt der Fokus der Königlichen der Champions League.
Am 19. Juli blickt Paul Lejoly aus Weywertz auf 100 Lebensjahre zurück. Am Sonntag wird dieser seltene Geburtstag im Kreise der Familie gefeiert. Das Fest mit den Nachbarn findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.
Die Coronakrise hat deutlich gemacht, dass Belgiens Staatsstruktur zu komplex ist. Jetzt droht die Hilfeleistungszone 6 der neun DG-Gemeinden unter die institutionellen Räder zu kommen.
Die belgische Regulierungsbehörde für Telekommunikation (BIPT) hat fünf Betreibern (Cegeka, Entropia, Orange, Proximus und Telenet) vorläufige Nutzungsrechte für 5G gewährt. Das geht aus einem Kommuniqué der Behörde hervor.
Bedurfte es eines Beweises, dass die Stimmung zwischen politischer Führung und wissenschaftlichen Experten im Land schon einmal besser war, so lieferte der Tag nach der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats tiefgreifende Einblicke in ein zerrüttetes Verhältnis. Anderslautenden Beteuerungen zum Trotz. Eine Übersicht.
Die Tour de Wallonie steckt ordentlich in der Klemme: Mit Ath und Tubize haben in den letzten Tagen gleich zwei Etappenorte Rückzieher gemacht und wollen nicht mehr, dass eins der wichtigsten Etappenrennen des Landes in ihren Städten Halt macht.
Den Weggang des bisherigen Leihspielers und Außenverteidigers Achraf Hakimi konnte der BVB nicht verhindern. Der Belgier Thomas Meunier soll die Lücke schließen. Der WM-Dritte hält seinen neuen Club für stark genug, um dem Abo-Meister FC Bayern Paroli bieten zu können.
Die Landwirte Guido und Egon Herbrand aus Nidrum sind immer noch schockiert über den nächtlichen Angriff, bei dem in der Nacht zum vergangenen Freitag ein Kalb in ihrem Stall durch ein unbekanntes Tier getötet und ein weiteres schwer verletzt wurde. Vom Wolfsbeauftragten der Forstverwaltung fühlen sie sich im Stich gelassen.
Glück im Unglück hatte am späten Mittwochabend ein Autofahrer aus Stavelot, als er gegen 23.30 Uhr auf der Regionalstraße N 622 Richtung Francorchamps mehreren Wildschweinen ausweichen mussten, die sich auf der Fahrbahn befanden.
Am Mittwoch stand zum wiederholten Mal die Novellierung der Abtreibungsgesetzgebung auf dem Programm der Kammer. Die am Donnerstag vorgesehene Abstimmung fand aber nicht statt. Wenn es nach 61 % der 1.247 GrenzEcho-Leser geht, die an einer Umfrage zum Thema Abtreibung teilnahmen, ist das auch kein Problem. Ihnen reicht die in der derzeit geltenden Abtreibungsgesetzgebung vorgesehene Frist von 12 Wochen. Sie sehen das Thema auch nicht als das dringendste auf der politischen Agenda an.