Damoklesschwert über Hilfeleistungszone 6

Spätestens als sie die Antwort vom zuständigen Minister Pierre-Yves Dermagne (PS) zu ihrer Frage bezüglich der drohenden Ungleichbehandlung der Hilfeleistungszone 6 – das ist die für die neun deutschsprachigen Gemeinden – bekam, war Anne Kelleter (Ecolo) klar, dass sie in ein Wespennest gestoßen hatte. Er habe die Unterstützung der Regierung und tendiere stark dazu zu glauben, dass die wallonische Regierung mit ihrer Interpretation der Gesetzeslage richtig liege, antwortete Dermagne. Das wäre an sich kein Problem, wäre der in Eupen für die Gemeindeaufsicht zuständige Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) nicht der Ansicht, die juristische Interpretation der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) sei die richtige. Die besagt pikanterweise das genaue Gegenteil dessen, was Dermagne und, laut seiner Aussage, die Regierung in Namur und auch die Provinzverantwortlichen in Lüttich für richtig halten. Dort hatte Yves Derwahl (PFF) Luc Gillard (PS) zum gleichen Thema befragt.

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Kommentare

  • Eine Top Wortwahl liebes GE!
    "Freizeitfeuerwehrmänner" - "Profikollegen" - "Feuerwehrprofis "

    Zur Info: Man unterscheidet nur zischen berufliches- und freiwilliges Personal "PUNKT", wir sind hier nicht bei Fussball o.ä. machen alle die gleiche Arbeit.

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