Weil er im Januar einen Mann aus Bütgenbach betrogen hat, hat sich ein 49-Jähriger mit der Eupener Staatsanwaltschaft auf eine Vereinbarung auf Basis eines vorherigen Schuldeingeständnisses geeinigt.
Das Eupener Strafgericht hat am Montagmorgen seine Urteile in mehreren Eigentumsdelikten verkündet. Einzig die Angeklagte, die vor Jahresfrist zu ihrer Verhandlung erschienen war, kam mit vier Monaten Haft auf Bewährung und 400 Euro davon, alle anderen wurden mit festen Haftstrafen belegt.
Mit so vielen Gratulanten hatte Paul Pankert nicht gerechnet. Rund 200 Konzertbesucher wollten dem Eupener Musiker zum 60. Geburtstag gratulieren. Ein schöner Erfolg und eine verdiente Anerkennung für einen der kreativsten Köpfe der ostbelgischen Kulturszene. Beim Geburtstagskonzert konnte Paul Pankert sich als Pädagoge, Violinist, Komponist und – für viele gewiss überraschend – als Rap-Artist präsentieren.
Am Wochenende erstrahlte Kelmis auch am Sonntag in den Farben Blau-Weiß. Neben der ersten Sitzung im Kalender dieser Session (wir berichteten in der gestrigen Ausgabe) oblag es der Karnevalsgesellschaft Lustige Brüder am Sonntag, die diesjährige Proklamation des neuen Kelmis/Moresneter-Kinderprinzengespanns zu organisieren.
Mit bunten Laternen, leuchtenden Fackeln und Musikklängen wurde der heilige Martin (Lucas Treinen) am Sonntagabend durch die St.Vither Straßen begleitet.
Der BC St.Vith und der BBC Eupen tauschen die Plätze im Tabellenkeller der 3. Provinzklasse C. Die St.Vither Basketballer haben nach dem Derbysieg der Vorwoche in Eupen ihren zweiten Saisonsieg gegen RBC Visé C (68:56) gefeiert. Dadurch ziehen die Eifeler mit dem BBC gleich, liegen aber dank des Sieges im direkten Duell vorne und verlassen erstmals in dieser Saison die Abstiegsränge.
Belgien stärkt seine Rolle innerhalb der NATO: Es ist offiziell dem NATO Strategic Communications Centre of Excellence (StratCom COE) im lettischen Riga beigetreten – einem internationalen Kompetenzzentrum für strategische Kommunikation. Das gab Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) am Montag bei einem offiziellen Besuch in der lettischen Hauptstadt bekannt.
Die Polizeizone Eifel meldet am Wochenende mehrere Verkehrsunfälle, bei denen insgesamt drei Personen verletzt wurden. In allen Fällen mussten die Fahrzeuge abgeschleppt werden. In einem weiteren Fall endete ein Ausweichmanöver glimpflich. Außerdem brachte die Feuerwehr einen Brand in Lascheid schnell unter Kontrolle.
In Dubai steht das belgische Rugby am Dienstag vor einem historischen Moment. Die Schwarzen Teufel können erstmals in der Geschichte das Ticket für eine Rugby-Weltmeisterschaft lösen – vorausgesetzt, sie schlagen den hohen Favoriten Samoa.
Es läuft wieder am Kuhnenbrunnen. Mit zwei Siegen am Stück hat sich Recht erst einmal von den größten Abstiegsnöten befreit und den Kontakt zum gesicherten Tabellenmittelfeld wiederhergestellt.
Die größte Kryptobörse der Welt sorgt erneut für Diskussionen: Binance arbeitet seit einigen Monaten offenbar nicht mehr mit der belgischen Polizei und Justiz zusammen. Das berichten die Wirtschaftszeitung „De Tijd“ und das Magazin „Knack“ in einer gemeinsamen Recherche über Kryptowährungen im Umfeld der organisierten Kriminalität. Für die Ermittler ist das ein ernstes Problem – denn ohne Kooperation lassen sich illegale Geldflüsse kaum eindämmen.
Gegen Harre-Manhay erwischte die U23 der AS Eupen bei einem 7:0 einen nahezu perfekten Tag – und holte drei Punkte in einem Spiel, das zu keinem Zeitpunkt ein echtes Duell gewesen ist. Am Kehrweg sorgte Matteo Filorizzo mit einem lupenreinen Hattrick schon vor der Pause für die Entscheidung.
Am Sonntag wurde in Eupen die neue Karnevalssession 2025/2026 eingeläutet. Im Schatten des Clowns hatten sich Uniformierte und Narren unter einem Zeltdach eingefunden, um die fünfte Jahreszeit bis Aschermittwoch 2026 offiziell zu eröffnen.
Die Roten Teufel dürfen sich am Dienstagabend (20.45 Uhr) auf eine beeindruckende Kulisse freuen: Das Stade Maurice Dufrasne in Lüttich – besser bekannt als Sclessin – ist restlos ausverkauft. Das bestätigte der belgische Fußballverband (RBFA) über seine sozialen Kanäle. Sämtliche Tickets für das letzte Spiel der WM-Qualifikation sind vergriffen.
Paare, die schon immer davon geträumt haben, sich das Ja-Wort auf außergewöhnliche Weise zu geben, haben im kommenden Jahr erstmals und einmalig die Möglichkeit, sich auf dem Aachener Tivoli trauen zu lassen.
Am Landesflughafen in Zaventem, auch als Brussels Airport bekannt, sind Anfang November zwei Personen mit einer gewaltigen Menge Kokain aufgegriffen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde mitteilt, wurden die beiden Reisenden am 6. November mit mehr als 108 Kilogramm Kokain in ihren Koffern gestoppt – eine Menge mit einem geschätzten Straßenwert von über vier Millionen Euro.
In Belgien wächst die Zahl der Beschäftigten, die wegen psychischer Belastungen oder Konflikten am Arbeitsplatz Hilfe suchen, weiter an. Die externen Dienste für Prävention und Schutz am Arbeitsplatz haben im Jahr 2024 insgesamt 23.813 Dossiers zu psychosozialen Risiken bearbeitet – ein Anstieg um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilte der Dachverband Co-Prev am Montag mit.
Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags vieler junger Menschen in Belgien – doch Vertrauen sieht anders aus. Laut einer neuen Befragung des Arbeitgeberverbandes FEB glauben sieben von zehn jungen Menschen nicht daran, dass KI verlässlich genug ist, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Der Hauptgrund: Zweifel an Zuverlässigkeit (39 %) und ethischen Standards (35 %).
Belgien hat bei der digitalen Gesundheitskommunikation massiven Nachholbedarf. Während rund 40 Prozent der belgischen Verbraucher heute online nach medizinischen Informationen suchen, bevor sie einen Arzt aufsuchen, steckt die Kommunikation über frei verkäufliche Medikamente weiterhin in einer Gesetzgebung aus dem Jahr 1964 fest – völlig ungeeignet für das digitale Zeitalter. Darauf weist die Belgian Association of the Consumer Healthcare Industry (Bachi) in einer neuen Analyse hin.