Belgien vor Rugby-Sensation: Coach warnt vor Showdown mit Samoa

<p>Nationaltrainer Laurent Dossat</p>
Nationaltrainer Laurent Dossat | Foto: belga

Für die Schwarzen Teufel steht am Dienstag in Dubai das wichtigste Rugbyspiel ihrer Geschichte bevor. Um 16.30 Uhr (belgischer Zeit) trifft Belgien im letzten Qualifikationsspiel auf Samoa – ein echtes Endspiel um das Ticket für die Rugby-Weltmeisterschaft 2027 in Australien. Nur der Sieger zieht weiter. Nationaltrainer Laurent Dossat gibt sich vor dem Showdown kämpferisch, aber warnt zugleich: „Unser Turnier ist nur dann erfolgreich, wenn wir uns qualifizieren.“

Für die belgischen Spieler geht es damit um nicht weniger als den größten Moment ihrer Karriere. Erstmals überhaupt könnte sich Belgien für eine Rugby-WM qualifizieren. Doch Dossat will nicht, dass diese historische Chance zur Belastung wird. „Zu sagen, dass es das wichtigste Spiel ihres Lebens ist – das ist sehr hoch gegriffen“, erklärt er. „Der Druck wird dadurch nicht größer. Ich spüre, was in der Mannschaft lebt: Beim Training sind sie engagiert, bescheiden, aber unglaublich ambitioniert. Sie sind bereit – sogar besser vorbereitet als vor den Spielen gegen Namibia und Brasilien. Wir überlassen nichts dem Zufall.“

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen haben die Belgier bisher eine makellose Bilanz. Auf einen vorzeitigen Triumph will Dossat aber nichts geben. „Ich habe den Spielern gesagt, sie sollen nicht auf Stimmen hören, die behaupten, unser Turnier sei bereits jetzt ein Erfolg. Wir haben noch nichts in der Hand. Das wird sich erst am Dienstagabend um 21.15 Uhr (Ortszeit) ändern – wenn wir das Spiel gewonnen haben.“

Samoa geht als klarer Favorit in die Partie. Die Inselnation ist eine feste Größe bei Rugby-Weltmeisterschaften und verfügt über einige der körperlich stärksten Spieler der Welt. „Sie haben Athleten, die in Bezug auf Kraft, Tempo und Explosivität zur absoluten Weltspitze gehören. Die physische Herausforderung wird enorm“, betont Dossat.

Doch Belgien hat sich in Dubai Respekt verschafft. „Wir haben bereits gezeigt, dass wir technisch und physisch mit Mannschaften mithalten können, die über uns stehen“, sagt der Coach abschließend. (belga/calü)

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