Die Verdächtigen sind gerade einmal 19 und 23 Jahre alt. Sie wurden festgenommen und einem Untersuchungsrichter vorgeführt, der sie später unter Auflagen wieder auf freien Fuß setzte. „Die Ermittlungen laufen“, erklärte Ingrid Moriau, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Montag.
Laut Informationen der Zeitung „Het Nieuwsblad“, die von Ermittlerkreisen bestätigt wurden, handelt es sich offenbar nicht um klassische Drogenschmuggler, die Rauschgift im Handgepäck oder im Koffer über internationale Flüge transportieren. Stattdessen deutet vieles auf ein professionelles Netzwerk hin.
Eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen erklärt gegenüber dem flämischen Blatt, dass „eine kriminelle Organisation eher Mitarbeiter am Abflugort besticht, damit mit Drogen beladene Koffer überhaupt ins Flugzeug gelangen.“ Am Zielort würden dann Personen eingesetzt, die mit billigen Flugtickets anreisen, um Zugang zur Gepäckhalle zu erhalten. „Sie begeben sich zur Zone der Gepäckbänder und holen dort die präparierten Koffer ab“, so die Quelle weiter.
Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, das Netzwerk zu identifizieren – sowohl am Abflug- als auch am Ankunftsflughafen. (belga/calü)

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