Die am Montag vorgestellte Untersuchung zeigt zudem, dass 40 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen KI nutzen, ohne jemals eine Schulung dazu erhalten zu haben – weder von ihrer Schule noch vom Arbeitgeber. Kein Wunder also, dass 67 Prozent klare Regeln und Richtlinien für den Umgang mit KI am Arbeitsplatz fordern.
Doch KI ist nicht die einzige Sorge. Laut derselben Studie stehen sechs von zehn jungen Menschen monatlich unter finanziellem Stress. Mehr als die Hälfte (51 %) blickt mit Sorgen auf die eigene finanzielle Zukunft. Viele geben an, ihnen fehle grundlegendes Wissen über Budgetplanung oder Gehaltsverwaltung.
„Darum erwartet rund die Hälfte der Befragten Unterstützung vom Arbeitgeber – etwa durch Erklärungen zur Lohnabrechnung, Tipps zum Budgetmanagement oder Hinweise zum Sparen“, erläutert der Verband.
Die Untersuchung zeigt außerdem, wie stark Werteorientierung und soziale Verantwortung die Berufswahl junger Menschen beeinflussen. 48 Prozent haben bereits ein Jobangebot ausgeschlagen, weil ein potenzieller Arbeitgeber nicht ihre Werte teilte. 43 Prozent entscheiden sich gezielt für Unternehmen, die auf Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion setzen.
Die Studie „Bridging the Future 2025“ wurde von dem Arbeitgeberverband FEB und dem Personaldienstleister Randstad im Rahmen des Projekts „Young Talent in Action“ unter 1.000 jungen Menschen durchgeführt. (belga/calü)

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