Volles Stadion in Lüttich: Rote Teufel spielen gegen Liechtenstein vor ausverkauftem Haus

<p>Ein Blick ins Stade Maurice Dufrasne</p>
Ein Blick ins Stade Maurice Dufrasne | Foto: belga

Der Erfolg überrascht nicht. Die Begegnung ist Teil der sogenannten „Tour de Belgique“, einer Initiative des Verbands, die Heimspiele der Nationalmannschaft bewusst in verschiedenen Stadien im ganzen Land austrägt. Ziel ist es, die Nähe zu den Fans in allen Regionen zu stärken – und bislang geht der Plan voll auf.

Bereits im Oktober war die Planet Group Arena in Gent beim Länderspiel gegen Nordmazedonien (0:0) bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch die Partien in Genk (3:0 gegen die Ukraine) und in Anderlecht (6:0 gegen Kasachstan) waren in diesem Jahr echte Publikumsmagnete.

Nach Patzer gegen Kasachstan: Jetzt soll die Qualifikation her

Eigentlich hätten die Belgier ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 – ausgetragen in den USA, Kanada und Mexiko – bereits am Samstag fix machen können. Doch in der Astana Arena reichte es trotz Überzahl gegen Kasachstan nur zu einem 1:1-Unentschieden. Der entscheidende Sieg blieb aus.

Gegen Liechtenstein bekommen die Roten Teufel nun die zweite Chance, die Qualifikation aus eigener Kraft zu sichern. Ein Heimsieg gilt als Formsache – und würde Belgien definitiv das siebte große Turnier in Folge garantieren.

Sollten die Belgier nur ein Remis holen, bliebe das Torverhältnis ausschlaggebend – und das spricht derzeit klar für Belgien. Selbst bei einer Niederlage in Lüttich könnte die Qualifikation noch gelingen, allerdings nur, wenn das Parallelspiel zwischen Wales und Nordmazedonien keinen Sieger findet. (belga/calü) 

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