Die Rallye-WM gastierte zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Belgien. Die beiden ersten Tage des Laufs fanden rund um Ypern statt. Am Sonntag setzte sich der Tross schon vor 5 Uhr morgens in Richtung Osten in Bewegung. Gegen 07.40 Uhr trafen die ersten Teilnehmer in Stavelot ein. Hier hatte Bürgermeister Thierry de Bournonville eine Zeitkontrolle von den Organisatoren loseisen können.
Der RFC Raeren-Eynatten hat die 4. Runde des Landespokals erreicht. Die Mannschaft von Jonathan Negrin setzte sich am Sonntag beim KRC Mechelen nach Elfmeterschießen mit 7:6 durch. Nach 90 Minuten stand es 1:1.
Für den Kultursektor wurden Pandemie und Lockdowns zu einem existenziellen Problem. Proben waren nicht erlaubt und Auftritte konnten nicht stattfinden. Um diesem Zustand zu entfliehen und Kollegen in diesen schwierigen Zeiten Mut und Hoffnung zu schenken, beschloss die aus Oudler stammende Sängerin Christina „Chriddle“ Feltes während des ersten Lockdowns mit dem Cover-Song „Wir halten durch“ ein „Online-Projekt“ zu starten. Die Resonanz war enorm, sodass sich über 20 Musiker bereit erklärten, ihren Musikpart im heimischen Studio einzuspielen und zum finalen Zusammenschneiden zur Verfügung zu stellen. „Eifel United“ war geboren.
Standard Lüttich hat am Sonntag mit einem Sieg auf die schwere Pleite gegen den FC Antwerp reagiert. Die „Rouches“ gewannen ihr Auswärtsspiel gegen Beerschot mit 1:0, das wiederum mit nur einem Punkt aus vier Spielen einen Fehlstart hinlegt.
In Raeren und Lontzen hieß es am Wochenende wieder „Kirmes im Dorf“ und das mit Musik der „Dorfmusikanten“ und der „Cravattes bleues“. In Lontzen donnerten die Traktoren, in Raeren hat der Verkehrsverein die traditionelle Ausfahrt auf den Kirmesplatz gelegt.
Ein an Gesprächen mit der afghanischen Regierung in Katar beteiligter Taliban-Unterhändler hat Befürchtungen vor Gewalttaten bei einer Übernahme der Macht in Kabul zurückgewiesen.
Rund einen Monat nach der Flutkatastrophe, die in vielen Gemeinden der Provinz Lüttich verheerende Verwüstungen anrichtete und neben 40 Toten auch Tausende Familien innerhalb weniger Stunden obdachlos machte, gibt es eine Flut an Hilfsangeboten. Der für den Wohnungsbau zuständige wallonische Minister Christophe Collignon (PS) setzt dabei auf ein Zehn-Punkte-Programm.
Im Rahmen der diesjährigen „Summertime“-Reihe präsentierte die Compagnie Irene K. am Freitagabend auf dem Rathausplatz ihr Projekt der „Tanzenden Stadt“.
Die Zahl der Migranten, die auf dem Seeweg Italien erreichen, hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. Das italienische Innenministerium teilte am Sonntag mit, dass im Zeitraum 1. August 2020 bis 31. Juli 2021 insgesamt 49 280 Menschen an den italienischen Küsten landeten. Dies entspreche einem Anstieg um 128 Prozent im Jahresvergleich (21 616 Personen). Es wurden 147 Schlepper festgenommen, ein Anstieg um gut 25 Prozent.
Der Vizepräsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, dringt angesichts der erwarteten Fluchtbewegung aus Afghanistan auf eine schnelle Einigung bei der EU-Migrationspolitik. „Die Krise in Afghanistan, aber nicht nur sie, macht es noch offensichtlicher, dass jetzt der Zeitpunkt ist, dass es Zeit ist, sich über den neuen europäischen Migrationspakt zu einigen“, sagte Schinas der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ (Sonntag).
Acht Tore hat die AS Eupen in den vier ersten Spielen der neuen Saison erzielt. Keiner davon geht auf das Konto von Smail Prevljak, der am Samstagabend ausgewechselt wurde.
In der Halbzeitpause flogen in der Kabine der AS Eupen die Fetzen, 45 Minuten später wurde der zweite Sieg in Serie gefeiert. Mit viel Mühe setzten sich die Ostbelgier mit 2:1 gegen Sint-Truiden durch. Und das auch, weil Boris Lambert einen fast perfekten Abend erlebte.
Nach der Flutkatastrophe in Eupens Unterstadt sei ganz schnell klar gewesen: Wir müssen helfen, heißt es beim Kiwanis-Club Eupen. Und getreu dem Kiwanis-Motto „Serving the children of the world“ helfen sie den betroffenen Kindern im Überflutungsgebiet.
Aus einem Gutachten der Expertengruppe Gems im Auftrag des Konzertierungsausschusses geht hervor, dass der Mund- und Nasenschutz wohl auch im kommenden Herbst und Winter noch Standard sein wird – zumindest in den Bildungseinrichtungen des Landes.
Selbstfahrende Autos bleiben vorerst eine Utopie, aber mancher Beobachter geht davon aus, dass sie in zehn oder zwanzig Jahren verstärkt auf unseren Straßen unterwegs sein werden. Eine Vision, der sich das föderale Planungsbüro in einer Simulationsstudie angenommen hat. Die Schlussfolgerung: Komplett selbstfahrende Autos könnten zwar erhebliche Vorteile für die Verkehrssicherheit bieten, aber sie würden wahrscheinlich auch zu einer Zunahme des Autoverkehrs und somit zu mehr Staus führen.