Der Besuch eines israelischen Offiziers beim wallonischen Waffenhersteller FN Herstal sorgt weiter für politische Wellen. Die Visite sei nicht mit der wallonischen Regierung abgestimmt worden, stellte Ministerpräsident Adrien Dolimont (MR) am Montag im zuständigen Ausschuss des Regionalparlaments klar.
Chudoscnik Sunergia lädt am Dienstag, 24. Februar, zu einem intensiven Clubkonzert in den Alten Schlachthof ein: Mit Die Nerven steht eine der eindrucksvollsten Live-Bands Deutschlands auf der Bühne. Das Trio um Julian Knoth, Max Rieger und Kevin Kuhn gilt seit Jahren als feste Größe der Post-Punk-Szene. Ihre Auftritte sind direkt, roh und kompromisslos – Konzerte als Momentaufnahme absoluter Gegenwart.
Am Freitagabend schaut der ostbelgische Sport erneut nach St.Vith: Im Triangel geht ab 19 Uhr die diesjährige Sportgala über die Bühne. In Kooperation mit dem Eupener Autohaus „Hyundai Johnen“ werden in insgesamt acht Kategorien sowohl einzelne Leistungen als auch Erfolge im Kollektiv gewürdigt: Jugend National/International, Erwachsener Regional/Lokal, Schiedsrichter, Jugendmannschaften, Trainer, Lebenswerk und Erwachsene National/International. Die drei Kandidaten der jeweiligen Kategorien stellen wir an dieser Stelle und bis Freitag vor.
In einem Umfeld wachsender regulatorischer Anforderungen, steigender Nachhaltigkeitserwartungen und beschleunigter Digitalisierung wird die strategische Professionalisierung der Geschäftsleitung für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zunehmend zur Schlüsselfrage ihrer Zukunftsfähigkeit. Ein „Baromètre sur la gouvernance des PME en Wallonie“ hat nun erstmals umfassend analysiert, wie KMU in der Wallonischen Region ihre Führungs- und Entscheidungsstrukturen organisieren – und welche Defizite sie dabei erkennen. Die wichtigste Erkenntnis: Fast jeder zweite Betrieb sieht die Entwicklung einer klaren strategischen Vision als zentrale Herausforderung der kommenden Jahre.
Die Zahl der handwerklichen Metzgereien in Belgien ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Während Anfang der 1970er-Jahre landesweit noch rund 17.800 Betriebe gezählt wurden, sind es heute 1.950. Das berichtet die Zeitung „De Zondag“.
Die Naturschutzorganisation Natagora ruft die Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht auf: Setzen nachts mildere Temperaturen ein, beginnt die Krötenwanderung. Bunte Hinweisschilder an den Straßenrändern weisen auf die Migration der Amphibien hin.
Drei Mal ist schon eine Tradition: Erneut lädt die Gruppe „Krickel & Vrönde“ um Marco, Bruno, Kevin, Mario und Marc Krickel sowie Sylvie Fabeck aus Kelmis am Samstag, 28. Februar, zu einer Wanderung für den guten Zweck ein.
Heute geht der russische Angriffskrieg in sein fünftes Jahr. Ein Datum, das für die Menschen in der Ukraine eine Zäsur darstellt. Im Eupener Land haben 200 von ihnen Zuflucht gefunden. Ihre Gedanken schweifen seither unermüdlich um die leidvollen Ereignisse in der Heimat. Mit selbstgebastelten Engeln aus Papier halten sie die Erinnerung an das Schicksal der Menschen zuhause wach.
Während der BBC Eupen bereits am Karnevalswochenende das Nachsehen in Welkenraedt hatte (86:61), musste der BC St.Vith am vergangenen Sonntag bei Union Huy A antreten.
Sint-Truiden bleibt weiterhin makellos. Auch am Stockbergerweg sicherte sich der Tabellenführer der 1. Division die vollen zwei Punkte – und das, obwohl die KTSV Eupen keineswegs enttäuschte. Trainer Philipp Reinertz zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft insgesamt zufrieden und blickt optimistisch auf das Pokalfinale am 4. April.
Beim zweiten Spieltag der 3. Provinzklasse erreichte die Damenmannschaft des TTC Astoria Kelmis den vierten Platz. Damit bestätigten die Kelmiserinnen ihre solide Ausgangslage nach dem Auftaktturnier im Herbst und behaupteten sich in einem stark besetzten Teilnehmerfeld. Insgesamt waren neun Teams am Start.
Für den TTC Walhorn verlief die vergangene Woche ausgesprochen erfolgreich. Die Mannschaft gewann zunächst ihr Meisterschaftsspiel in der 3. Bezirksklasse auswärts bei DJK Forster Linde IV deutlich mit 8:2 und zog nur einen Tag später durch einen 4:2-Erfolg beim höherklassigen TTC Stolberg-Vicht III ins Viertelfinale des WTTV-Pokals ein.
66 von 72 möglichen Punkten, seit 24 Spielen ohne Niederlage. Weltweit macht es keine Profimannschaft besser als der SK Beveren. Mit dem Ameler Christian Brüls (37) feierte der Verein am Sonntag den Aufstieg in die 1. Division – und hat sein großes Saisonziel bereits Ende Februar erreicht. „Unsere Leistung ist verrückt“, so der Ostbelgier am Tag nach der ersten Sause.
Im Keller des AfricaMuseum in Tervuren lagern Schätze von unschätzbarem Wert – nicht aus Gold oder Diamanten, sondern aus Papier: rund 500 laufende Meter geologischer Archive aus der belgischen Kolonialzeit - Millionen Seiten mit Karten, Gutachten und Korrespondenzen zu Kupfer-, Kobalt-, Lithium- und weiteren Vorkommen im heutigen Kongo, Ruanda und Burundi. Diese Bestände stehen im Zentrum eines geopolitischen Streits zwischen Belgien, den USA und der Demokratischen Republik Kongo.
Seit drei Jahrzehnten schlägt der Studienkreis Schule und Wirtschaft eine Brücke zwischen Klassenzimmer und Betrieb. Nun rückt der Studienkreis erneut in den Fokus: Mit der Rückführung zentraler Aktivitäten in die ursprüngliche Organisationsstruktur und einem Wechsel an der Spitze stellt er die Weichen für die Zukunft.
Unter Vorbehalt der finalen Genehmigung des belgischen Klima-Sozialplans durch die EU-Kommission wird die Deutschsprachige Gemeinschaft bei Erreichen der Projektziele für den Zeitraum 2028-2032 Finanzmittel in Höhe von mehr als 6,5 Millionen Euro aus dem europäischen Sozialfonds erhalten. Das teilt die DG-Regierung am Montagnachmittag per Pressemitteilung mit.
Am Montag hat die lokale Kriminalpolizei der Polizeizone Eifel in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Polizeiwachen Drogenkontrollen an zwei Sekundarschulen durchgeführt.
Drei Jahre nach Einreichung der Strafanzeigen im sogenannten Fall „Nethys im Kongo“ beantragt die Staatsanwaltschaft Lüttich die vollständige Einstellung des Verfahrens. Das berichtet die Tageszeitung „La Meuse“.
Das Grenzgebiet zwischen der belgischen Eifel, Luxemburg und Deutschland rückt zunehmend in den Fokus der Zollbehörden. Wie Alexander Wansart, ostbelgischer Sektionsleiter des belgischen Zolls, erläutert, haben sich die Verstöße gegen das Akzisenrecht in den vergangenen Jahren deutlich verändert – sowohl hinsichtlich der betroffenen Produkte als auch der Vorgehensweisen der Schmuggler.