Die Gelder sollen in die energetische Sanierung von Sozialwohnungen durch die Öffentliche Wohnungsbaugesellschaft in Ostbelgien (ÖWOB) fließen.
Dies ist das Ergebnis einer „erfolgreichen Verhandlung“ zwischen der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Wallonie, nachdem die in Belgien zur Vorbereitung des Klima-Sozialplans federführende Nationale Klimakommission (Commission Nationale de Climat – CNC), eine Arbeitsgruppe ins Leben rief, in der neben dem Föderalstaat die Regionen vertreten sind, um mögliche Maßnahmen auf Ebene der verschiedenen Teilstaaten zu beschreiben.
Oliver Paasch ist mit dem Ergebnis „sehr zufrieden“.
Es sei „ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin“, erklärt DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG), „denn die spezifische Berücksichtigung der DG in diesem Kontext ist nicht selbstverständlich. Infolge unseres Verhandlungswunsches hat man den institutionellen Gegebenheiten unseres Landes und der besonderen Situation der Deutschsprachigen Gemeinschaft Rechnung getragen“.
Der Klima-Sozialfonds (KSF) ist ein Fonds der Europäischen Union, mit dem die Belastungen des beschlossenen EU-Emissionshandels in den Bereichen Gebäude und Verkehr für besonders betroffene Bürger und Kleinunternehmen abgemildert werden sollen.
So sollen benachteiligte Haushalte, Kleinstunternehmen und Verkehrsnutzer dabei unterstützt werden, die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen, das Heizen und Kühlen von Gebäuden – auch durch Integration der Erzeugung von Speicherung von erneuerbarer Energie im Gebäude – stärker zu entkarbonisieren und einen verbesserten Zugang zu emissionsfreier und emissionsarmer Mobilität und entsprechenden Verkehrsmitteln zu erhalten. (red/nc)

Kommentare
Und weiter geht es mit dem Irrsinn. Das sind Gelder, die man dem Steuerzahler ueber Zusatzkosten wie CO2-Abgaben abgepresst hat und die nun für unsinnigen Klimaklamauk verbraten werden zur Freude unseres MP. Schwer zu ertragen.
Wenn man schon das Unwort "Klimasozialfonds" hört kann einem nur übel werden. Richtig Herr Wahl.
Wie wäre es mit "Klimasozialismusfonds"?
Wenn es denn so ermüdend ist, 4 Buchstaben, gefolgt von 3 Pünktchen , in die Tastatur zu hauen, dann sollte man die Tastatur eher auf Seite legen und dem gähnen auch promt das Nickerchen folgen lassen statt der GE-Leserschaft diesen weltbewegenden Kommentar zuzumuten.
Gähn…
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