Eine Frau singt in einer Klasse für sich: Schon vor der diesjährigen Verleihung hatte niemand mehr Grammys als Beyoncé Knowles. Nun hat sie eine wichtige Lücke in ihrer Trophäen-Sammlung geschlossen.
Ein Regierungsprogramm ist die eine, das Personal, das die bloße Theorie in die Praxis übersetzen soll, die andere Seite der Medaille. Heute Vormittag werden der Premier und die 14 Minister und Ministerinnen der sogenannten „Arizona“-Koalition vereidigt. Die Namen der designierten Regierungsmitglieder ließen am Sonntag auf sich warten. Die MR-Minister wurden erst am Montagmorgen bekannt – Georges-Louis Bouchez ist nicht dabei.
Grün-Weiß spürt den schwarz-gelben Atem im Nacken. Dank des 2:0-Heimsieges rückt Raeren-Eynatten bis auf einen Zähler an die Union Kelmis heran. Und das in aller erster Linie natürlich wegen Doppelpacker Malik Filali, aber auch wegen eines Rückkehrers.
Der USFC Elsenborn hat am Sonntagnachmittag einen sehr wichtigen Heimsieg eingefahren und sich ein kleines Polster im Kampf um den Klassenerhalt aufgebaut. Büllingen rutscht indes trotz einer guten Serie wieder nach unten. Sammy Herbrand bescherte der Heimelf mit einem Doppelpack beim 2:1 die drei Punkte.
Surrealistisch? Ohne Frage. Ein flämischer Nationalist als belgischer Premierminister, das wäre vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen. Und doch wird es nun Realität – typisch belgisch also. Bart De Wever zieht in die Rue de la Loi 16 ein, mit breitem Mandat und einer stabilen Mehrheit in der Kammer. Die erforderliche Machtfülle ist gegeben, jetzt muss er das ganze Land regieren.
Glücklich oder sauer? Die Laune von AS-Cheftrainer Mersad Selimbegovic ließ sich kaum deuten. „Es geht offenbar doch, gleichzeitig froh und wütend zu sein – eben, weil wir den Gegner wieder einmal zurück ins Leben geholt haben“, sagte er schmunzelnd.
Bart De Wever prägt seit fast zwei Jahrzehnten die belgische Politik wie kaum ein anderer, doch mit dem Amt des Premierministers übernimmt der einstige Provokateur, der die Frankofonen zur Weißglut trieb, nun erstmals ein Exekutivmandat auf nationaler Ebene. Er ist der erste flämische Nationalist an der Spitze der Föderalregierung (Ach, die Ironie!) und muss beweisen, „dass er alle Belgier zusammenbringen und respektieren kann“. Porträt einer der einflussreichsten Figuren der vergangenen Jahrzehnte in der nationalen Politik.
Nach den Wahlen vom 9. Juni waren der Optimismus auf eine rasche Regierungsbildung und die Reformbereitschaft groß. Doch es sollte 236 Tage dauern, bis die fünf „Arizona“-Parteien sich auf ein Koalitionsabkommen einigen und den Weg für die Regierung De Wever I frei machen konnten. Ein Rückblick auf den holprigen Weg nach Arizona (Quelle: „De Standaard“).
Da ist er nun, umfangreich (immerhin 200 Seiten) und gespickt mit konkreten, teils sehr sensiblen Maßnahmen: der Koalitionsvertrag der „Arizona“-Parteien, „ein rechtes Drehbuch mit linken Akzenten“. Offen bleibt die Frage, ob die durchaus ehrgeizig wirkenden Ziele überhaupt erreicht – und bezahlt – werden? Bart de Wever jedenfalls nennt das Regierungsabkommen „das beste Abkommen, das man in diesem Land finden kann, angesichts der Herausforderungen, vor denen wir stehen“.
Am Sonntag hatten junge Menschen die Möglichkeit, sich im St.Vither Triangel direkt mit Ausbildungsbetrieben auszutauschen und mehr über das Ausbildungssystem in Ostbelgien zu erfahren.
Auch im dritten Anlauf sollte es nicht klappen: Nach den beiden Klatschen gegen Tilff (0:6) und Marloie (1:4) ist die Englische Woche des FC Eupen mit einer weiteren, wenn auch nicht so deftigen Niederlage zu Ende gegangen. Das 0:2 lässt die Blau-Weißen weiter auf das erste Erfolgserlebnis im neuen Kalenderjahr warten, zeitgleich sicherte sich Elsaute über den Gewinn der zweiten Tranche den vorzeitigen Einzug in die Aufstiegsrunde der 3. Division Amateure B.
„Die Würfel sind gefallen“: So kommentierte der designierte Premierminister Bart De Wever (N-VA) am späten Freitagabend die Einigung auf ein föderales Regierungsabkommen. Bis zur Vereidigung am Montag mussten aber noch einige Knoten durchschlagen werden: Parteikongresse, Personalentscheidungen, Zeitrahmen – all das galt es abzuarbeiten. Mit dem Resultat, dass „Arizona“ nun auch offiziell aus der Taufe gehoben werden kann.
Die Damen des HC Eynatten Raeren haben das erste Spiel im neuen Kalenderjahr mit 29:37 gegen Aufstiegskonkurrent Achilles Bocholt verloren. Zur Halbzeit standen sie mit nur zwei Toren hinten.
Die Legend Boucles mit Start und Ziel in Bastogne gewinnen der Vervierser Cédric Cherain mit Copilot Damien Withers im Ford Escort. Thierry Neuville (BMW M3) macht bei Belgiens größter Historik-Rallye die Show und erzielt die Bestzeiten, landet aber nicht in den Top zehn.
Der RFC Raeren-Eynatten hat das höchste ostbelgische Fußballderby für sich entschieden. Ein Doppelpack von Malik Filali besorgte den Schwarz-Gelben einen 2:0-Sieg gegen die Union Kelmis. Während einige andere Spiele in der Eifel den eisigen Temperaturen zum Opfer fielen, sicherte sich Elsenborn gegen Büllingen überlebenswichtige Punkte beim 2:1-Erfolg.
Eintracht Frankfurt hat Nationalspieler Arthur Theate fest verpflichtet. Wie der Tabellendritte kurz vor Anpfiff des Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg verkündete, bleibt der 24-Jährige bis 2029.