Surrealistisch? Ohne Frage. Ein flämischer Nationalist als belgischer Premierminister, das wäre vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen. Und doch wird es nun Realität – typisch belgisch also. Bart De Wever zieht in die Rue de la Loi 16 ein, mit breitem Mandat und einer stabilen Mehrheit in der Kammer. Die erforderliche Machtfülle ist gegeben, jetzt muss er das ganze Land regieren.
Bart De Wever während des N-VA-Parteikongresses am Sonntag
| Foto: Photo News
Egal, wie man ideologisch zum langjährigen N-VA-Chef steht: De Wever ist ein Stratege, ein Intellektueller und ein Politiker, der sein Handwerk beherrscht. Er hat sich die neue Rolle nicht erschlichen, sondern sie mit Kalkül erarbeitet.
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