Der Bürgerrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft lädt die Bevölkerung ein, aktiv an der Gestaltung politischer Diskussionen teilzunehmen. Nach mittlerweile sechs Bürgerversammlungen soll im Herbst 2025 eine weitere stattfinden. Um ein relevantes und breit abgestütztes Thema für diese Versammlung zu finden, hat der Bürgerrat einen öffentlichen Themenaufruf gestartet.
Relevant, wie eh und je, präsentiert das Aachener Das-Da-Theater eine ebenso erschreckende wie beeindruckende Neuinszenierung des Klassikers „Die Welle“ von Morton Rhue. Dabei wird das Schauspiel ins Hier und Jetzt katapultiert und spielt an einer fiktiven Aachener Schule.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zahlen in der Wallonie im Vergleich zu ihren flämischen Pendants bis zu 21 Prozent mehr für Energie. Diese signifikanten Unterschiede wurden nun durch eine Analyse der Energieaufsichtsbehörde CREG aufgedeckt. Es stellen sich Fragen zur regionalen Wettbewerbsfähigkeit im Süden des Landes.
Die angespannte Lage in belgischen Gefängnissen hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Mit 12.777 Inhaftierten bei einer Kapazität von nur 11.020 Plätzen sind die Haftanstalten des Landes überfüllt wie nie zuvor. Fast 200 Gefangene müssen derzeit auf dem Boden schlafen. Vor diesem Hintergrund hat die Föderalregierung nun reagiert: Eine neue Richtlinie sieht vor, dass Straftäter mit Haftstrafen von maximal fünf Jahren vorerst nicht inhaftiert werden. Diese Maßnahme soll kurzfristig die Situation entschärfen.
Auch der Offizielle Supporterclub Thierry Neuville (OTNSC) hofft, am frühen Sonntagmorgen des 24. November beim Public Viewing in Deidenberg zum Finale der Rallye-WM 2024 in Japan mit vielen Fans den ersten WM-Titel des St.Vither Hyundai-Werksfahrers feiern zu könnnen.
Während in Ostbelgien die ersten Schneeflocken fallen, bereiten sich mit den aus Elsenborn stammenden Thierry Langer und Marek Mackels zwei ostbelgische Biathleten auf den Start der Weltcup-Saison vor. In einer Woche findet in Finnland der Auftakt statt.
Das Eupener Strafgericht hat in der vergangenen Woche in mehreren Fällen von häuslicher Gewalt seine Urteile gesprochen. Konkret ging es dabei um Trennungsprozesse, in denen es nicht nur zu Gewalt, sondern auch zu Belästigungen und massiven Bedrohungen gekommen war.
Sich in die Lüfte erheben und fliegen. Uralt ist dieser Menschentraum. Mitten hinein in einen Starenschwarm – hunderte von Vögeln, die den Himmel über Welkenraedt verdunkelten – geriet die Künstlerin Sabine Rixen, als sie gen Himmel blickte. „Ich war fasziniert, ich war beeindruckt, habe gestaunt“, erinnert sich Sabine Rixen.
Das Ronquières-Festival in der Provinz Hennegau hat seine ersten großen Namen für die Ausgabe 2025 bekannt gegeben: Die französischen Musiker Clara Luciani und Julien Doré sowie die britische Band The Libertines werden als Headliner auftreten. Die Veranstalter versprechen erneut ein abwechslungsreiches Programm vor der eindrucksvollen Kulisse des berühmten Schiffshebewerks von Ronquières.
Die soziale Schere in Belgien bleibt auch 2022 weit geöffnet. Laut Daten des belgischen Statistikamts Statbel war Attert, eine Gemeinde in der Provinz Luxemburg, mit einem Netto-Median-Einkommen von 42.211 Euro erneut die reichste Gemeinde des Landes. Am anderen Ende der Skala findet sich Saint-Josse-ten-Noode in der Region Brüssel-Hauptstadt, mit einem mittleren Einkommen von nur 19.288 Euro. Diese Platzierungen spiegeln den Trend der letzten Jahre wider – beide Gemeinden führten bereits 2020 und 2021 die Liste der Extremwerte an.
Rund 3.500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge irren derzeit durch Belgien – ohne Schutz, ohne Perspektive und oft schutzlos den Gefahren von Ausbeutung, Kriminalität und Prostitution ausgeliefert. Diese alarmierenden Zahlen teilte der belgische Delegierte für Kinderrechte, Soulaÿman Laqdim, am Mittwoch mit.
Die Aufklärungseinheit der belgischen Armee organisiert bis zum 29. November eine internationale Übung zwischen Neufchâteau und Elsenborn. Rund 600 Streitkräfte aus den Benelux-Staaten und Frankreich sind dabei. In diesem Rahmen sind die Beteiligten im öffentlichen Raum unterwegs.
Belgien rangiert im diesjährigen internationalen Klimaschutzindex auf Platz 35 von 60 und bleibt damit im unteren Mittelfeld. Zwar konnte das Land im Vergleich zum Vorjahr vier Plätze gutmachen, doch die Gesamtnote bleibt unzureichend. Insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Klimapolitik und Energieverbrauch schneidet Belgien schlecht ab.
In der Gemeinde Amel steigen zum Jahreswechsel die Kosten für die Müllentsorgung. Eine Anhebung der Steuern und Gebühren sei unvermeidlich, erklärte Umweltschöffe Stephan Wiesemes (GI) am Dienstagabend im Gemeinderat.
Am Dienstagabend wurde im vollen Kelmiser Gemeinderaatssaal in der letzten Sitzung der Legislaturperiode nicht nur der Gemeinderat verabschiedet, auch die jungen „Kollegen“ des Kindergemeinderates wurden für ihr Engagement und ihren Einsatz gewürdigt.
Knapp zwei Wochen vor der Neueinsetzung der Gemeinderäte ist in Lontzen Jean-Pierre Wetzels von seinen Mandaten als Vorsitzender und Sektionspräsident der SP Plus zurückgetreten. Er zieht damit die Konsequenz aus dem Koalitionsabkommen, das seine Liste mit der Mehrheitsliste Energie geschlossen hat und das er nicht mittragen möchte.
Aufgrund der Wetterprognosen und um eine Überlastung der Notrufnummer 112 zu vermeiden, hat das Innenministerium am Mittwoch vorübergehend die Nummer 1722 aktiviert. Diese ist speziell für nicht lebensbedrohliche Fälle wie Sturm- oder Wasserschäden gedacht.
Die Anschuldigungen gegen Marius Borg Høiby sind in dieser Woche noch einmal schwerwiegender geworden. Die Osloer Polizei will nun, dass der Prinzessinnensohn im Zuge der Ermittlungen in U-Haft kommt.
Die Aufregung um den ersten öffentlichen Muezzin-Ruf in Köln war im Herbst 2022 groß - doch inzwischen ist bei dem Thema merklich Ruhe eingekehrt. Die Stadt stellt nun fest: So kann es weitergehen.
Die Metro- und Tramstation Simonis/Elisabeth in der Brüsseler Gemeinde Koekelberg wurde am Mittwochmittag nach einem Bombenalarm und einem großangelegten Polizeieinsatz wieder freigegeben. Der Alarm hatte gegen 11.30 Uhr zur vollständigen Räumung des Bahnhofs geführt. Der Verkehr auf der Metrolinie 6 war währenddessen unterbrochen, ebenso kam es aufgrund eines technischen Zwischenfalls auf anderen Linien zu Einschränkungen.