Die Welterbeorganisation Unesco hat am Mittwoch die französische und belgische Kirmeskultur als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Die belgischen Schausteller gesellen sich damit zu den anderen immateriellen Kulturerben der Unesco in unserem Land, darunter die Bierkultur, das Krabbenfischen zu Pferd in Oostduinkerke oder der Karneval von Binche.
Fußball-Zweitligist AS Eupen wechselt möglicherweise innerhalb Katars den Besitzer: Der ostbelgische Verein führt derzeit Gespräche mit der katarischen Investorengruppe Qatar Sports Investments (QSI).
Nach dem Ausstieg der PS steht die Regierungsbildung in der Region Brüssel-Hauptstadt wieder am Anfang. Und dabei sind die Verhandlungsführer noch nicht einmal beim schwierigsten Thema angelangt: dem blutroten Haushalt.
Vor drei Tagen schied Didier Reynders (MR) aus seinem Amt als EU-Justizkommissar – einer Funktion, in der die Korruptionsbekämpfung oben auf der Agenda steht. Nun steht er selbst im Fokus der Justiz – wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Eine Sammlung von Briefen, Fotografien und Schulzeugnissen von König Albert I. (1875 bis 1934) wird ab Mitte Dezember versteigert. Dies teilte das Brüsseler Auktionshaus Arenberg Auctions mit.
An diesem Donnerstag soll die Europäische Weltraumorganisation ESA den Zwillingssatelliten Proba-3 in die Erdumlaufbahn bringen. Der ursprünglich für Mittwoch vorgesehene Start wurde wegen einer „Anomalie“ um 24 Stunden verschoben. Die Satelliten werden die Sonnenatmosphäre erforschen und müssen dazu in perfekter Synchronisation durchs All fliegen – eine Weltpremiere. Diese Weltraummission hat einen belgischen Aspekt: Die Satelliten wurden bei Redwire Space im ostflämischen Kruibeke zusammengebaut.
Irrtümlich hat das GrenzEcho in seiner Berichterstattung über die neue Briefmarkenkollektion von bpost – die unter anderem auch Motive aus Ostbelgien zeigt – aus der Pressemitteilung der Tourismusagentur Ostbelgien (TAO) übernommen, dass der Landesname „durch den Vermerk ‘BELGIEN-BELGIQUE’ zum ersten Mal auch in deutscher Sprache auf einer Briefmarke erscheint“.
Die duale Ausbildung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft gilt als Erfolgsmodell und trägt dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dennoch bleiben Ausbildungsstellen unbesetzt, und speziell im Bereich Pflege sieht die SP-Fraktion im PDG noch Optimierungsbedarf.
Beim Aachener Comedy Clash treten in vier Vorrunden die lustigsten und erfolgreichsten Stand-up-Comedy-Newcomer gegeneinander an, um das Publikum für sich zu begeistern. Die Gewinner ziehen dabei in die Finalshow ein, den Master Comedy Clash, der am Mittwoch, 11. Dezember, in der Stadthalle Alsdorf stattfindet.
Alle Jahre wieder bringen die Eupener Theaterfreunde zur Vorweihnachtszeit ein Märchenstück auf die Bühne. In diesem Jahr sind große und kleine Theaterfreunde zum Weihnachtsstücks „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ eingeladen.
Einkaufen bleibt teuer, wie die monatliche Untersuchung der Verbraucherorganisation Testachats in sieben Supermarktketten unseres Landes einmal mehr zeigt. Wer Obst, Schokolade oder Olivenöl in den Einkaufswagen legt, muss deutlich mehr bezahlen.
Polizei und Staatsanwaltschaft schlagen Alarm wegen der stark gestiegenen Zahl von lateinamerikanischen Frauen, die in unserem Land sexuell ausgebeutet werden. Besonders nach der Coronakrise hat sich das Phänomen verstärkt. Seitdem wurden bereits über zehn Verurteilungen wegen Menschenhandels, Zuhälterei oder Wuchermieterei ausgesprochen, und in rund 20 weiteren Fällen wird derzeit ermittelt.
Mit dem Projekt „Ravel'Art Raeren“ bringt JCI Eupen und Umgebung die lokale Kunst auf den Ravel-Weg rund um das Bahnhofscafé in Raeren. Ziel des Projekts ist, regionalen Künstlern eine Bühne zu schenken, Kunst kostenlos für alle zugänglich zu machen und zugleich die Natur in den Fokus zu rücken, indem ein Spaziergang mit einer Kunstroute verbunden wird.
Im Advent verwandelt sich das kleine Dorf Lengeler in eine bezaubernde Winterlandschaft. In diesem Jahr lädt das Dorfkomitee am zweiten Adventswochenende bereits zur dritten Auflage seines Weihnachtsmarkt ein.
Am Sonntag, den 8. Dezember, findet ein weiteres Benefizkonzert in der Reihe „Weihnachten in der Stadt“ statt. An diesem zweiten Advent startet das Königliche Mandolinenorchester Eupen unter der Leitung von William Trips gefolgt von „Kreuz und quer“ die dieses Jahr zum ersten Mal bei der Reihe „Weihnachten in der Stadt“ dabei sind. Sie setzen sich aus Gitarre, Bouzuki, Querflöte und Gesang zusammen und interpretieren neue geistliche Musik und Songs.
In seinem ersten Projekt „Stummer Frühling“ hat das Künstlerkollektiv Lukswerk den Klang der Biodiversität aufgenommen. Am Freitag, 6. Dezember, 20 Uhr, feiert „Shall we eat?“ Premiere. Die szenische Lesung beschäftigt sich mit einem Thema, das wirklich jeden angeht: Essen. Und damit, wie unser Essen produziert wird.
Gute Nachrichten sind so selten wie 30° Celsius im Hohen Venn an einem 5. Dezember. Und dennoch gibt es sie, die guten Nachrichten, auch wenn sich manch vermeintlich gute Nachricht rasch als Windei entpuppen kann. Wie etwa die frohe Botschaft, die nicht etwa ein vom Himmel hereinschwebender Engel dem ukrainischen Präsidenten überbrachte, sondern ein im Zug angereister Olaf Scholz im Wahlkampfmodus: Die 650 Millionen, die er mitzuführen vorgab, waren schon einmal nach Kiew gekarrt und dort längst unter der Rubrik „Chimäre mit geringen Realisierungsaussichten “ verbucht worden. Nun aber zu der wirklich guten Nachricht: Belgien ist EU-Spitzenreiter bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung (R&D) und steht weltweit in diesem wichtigen Ranking auf dem dritten Podestplatz.
Alles neu, alles größer – noch mehr Geld: Die Klub-WM 2025 soll Maßstäbe setzen. Vor der Auslosung am Donnerstag in Miami beantwortet der deutsche Sportinformationsdienst (SID) alle wichtigen Fragen zu dem umstrittenen Format.