Lateinamerikanische Sexarbeiterinnen werden in Belgien zunehmend ausgebeutet
Menschenhandel
Lesedauer: 4 min
Polizei und Staatsanwaltschaft schlagen Alarm wegen der stark gestiegenen Zahl von lateinamerikanischen Frauen, die in unserem Land sexuell ausgebeutet werden. Besonders nach der Coronakrise hat sich das Phänomen verstärkt. Seitdem wurden bereits über zehn Verurteilungen wegen Menschenhandels, Zuhälterei oder Wuchermieterei ausgesprochen, und in rund 20 weiteren Fällen wird derzeit ermittelt.
Sexarbeit ist sehr lukrativ. Die Preise liegen zwischen 100 Euro und 160 Euro pro Stunde, wie Anzeigen auf der Plattform Quartierrouge (Bild) zeigen.
| Foto: G. Zeimers
Wie eine Untersuchung von VRT, „Knack“ und „De Standaard“ in Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Lost In Europe ergab, stehen südamerikanische Sexarbeiterinnen oft unter der Kontrolle gut organisierter Netzwerke, die sie nicht nur ausbeuten, sondern
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