Die Entscheidung fiel nach einem umkämpften Match erst in zwei Tiebreaks. Bergs und Rinderknech mussten sich nach 1:45 Stunden mit 6:7 (6:8) und 6:7 (5:7) geschlagen geben.

Für den 27-jährigen Belgier war es die erste Finalteilnahme im Doppel auf ATP-Ebene. Auf der darunterliegenden Challenger-Tour hatte Bergs bereits 2023 einen Doppeltitel gewonnen – ausgerechnet an der Seite von David Pel, der ihm nun im Finale von Rosmalen den Titelgewinn verwehrte.
Trotz der Niederlage kann Bergs auf eine insgesamt positive Woche zurückblicken. Nachdem sein Einzelturnier bereits früh beendet war, nutzte er die Doppelkonkurrenz, um wertvolle Matchpraxis auf Rasen zu sammeln.

Im Einzel war der aktuelle Weltranglisten-40. bereits am Mittwoch in der ersten Runde ausgeschieden. Gegen den australischen Qualifikanten James McCabe (ATP 234) vergab Bergs zwei Matchbälle und musste sich überraschend geschlagen geben. Als Nummer acht der Setzliste war der Belgier mit höheren Ambitionen nach Rosmalen gereist.
Für Bergs war das Turnier in den Niederlanden der Auftakt in die Rasensaison. Im vergangenen Jahr hatte er dort noch das Einzel-Finale erreicht, das er gegen den Kanadier Gabriel Diallo verlor. Auch bei den French Open in Roland Garros war für den Belgier Ende Mai bereits in der ersten Runde Schluss gewesen. (belga/calü)

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