Tour Auvergne Rhone-Alpes: Seixas stürzt – del Torro gewinnt

<p>Isaac Del Toro durfte am Samstag jubeln.</p>
Isaac Del Toro durfte am Samstag jubeln. | Foto: Photo News

Den Etappensieg bei der Bergankunft nach 133,6 km auf dem von der Tour bekannten Grand Colombier sicherte sich der Mexikaner Isaac del Toro vom Team UAE Emirates-XRG mit 24 Sekunden Vorsprung vor dem Spanier Juan Ayuso vom Team Lidl-Trek und dem letztjährigen Tour-Sechsten Tobias Halland Johannessen (Norwegen/+38 Sekunden). Bester Belgier war Cian Uijtdebroeks. Der 23 Jahre alte Fahrer des Teams Movistar Team erreichte mit 41 Sekunden Rückstand den fünften Platz.

Seixas war auf der schweren vorletzten Etappe mit Bergankunft nach rund 40 Kilometern zu Fall gekommen. Nach einiger Zeit am Boden stieg er wieder auf sein Rad und fuhr mit zwei Teamkollegen an seiner Seite sowie einem Rückstand von rund vier Minuten dem Feld hinterher. Schürfwunden an Armen und Beinen sowie Blutflecken auf seinem weißen Trikot des besten Jungprofis zeugten vom Crash.

<p>Paul Seixas in Aktion</p>
Paul Seixas in Aktion | Foto: Photo News

37 km vor dem Ziel schaffte es Seixas wieder zurück ins Feld, am Schlussanstieg konnte er jedoch nicht mit den Besten mithalten und erreichte mit einem Rückstand von 1:21 Minuten den siebten Platz. In der Gesamtwertung liegt Seixas auf Rang sechs. Gesamtführender ist der 21-jährige Australier Luke Tuckwell vom deutschen Team Red Bull-Bora-Hansgrohe mit 42 Sekunden Vorsprung vor Matteo Jorgenson (USA) vom Team Visma-Lease a Bike. Dritter ist Etappensieger del Torro (+49 Sekunden). Auf Rang acht folgt mit Cian Uijtdebroeks der erste Beligier (+2:17).

Ausnahmtalent Seixas wird nach einem herausragenden Frühjahr zugetraut, bei der am 4. Juli beginnenden Tour de France zumindest phasenweise auf Augenhöhe mit den Topfavoriten Tadej Pogacar (Slowenien) und Jonas Vingegaard (Dänemark) wettstreiten zu können.

Am Vortag war bereits der Brite Oscar Onley, Vierter der Tour de France 2025, schwer gestürzt und war unter anderem aufgrund einer ausgekugelten Schulter nicht mehr am Samstag angetreten. Das früher unter dem Namen Dauphine bekannte Rennen endet am Sonntag mit einer weiteren schweren Alpenetappe und der Bergankunft auf dem Plateau de Solaison. (sid/calü)

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